Aktuelles Kinderfilmprogramm

Das City 46 zeigt jedes Wochenende super tolle Kinderfilme. Aber das ist längst nicht alles. Beim Kinderkino mit action&fun! passiert nach dem Filmgucken noch ganz viel – passend zum gerade gesehenen Film und alles ganz umsonst! Basteln, toben, malen, Gewinne erspielen – betreut von unseren Mitarbeiter*innen. Eltern können gerne mitmachen oder einen Kaffee im Foyer trinken.

Und richtig spannend wird es jedes Jahr im Herbst, wenn das KIJUKO-Filmfestival ein ganz besonderes Programm mit Gästen und mehr anbietet. Lasst es euch nicht entgehen!

Kinderfilme rund um die Uhr gibt es auch in unserem neuen virtuellen Kinosaal DIGY 46!

Sommerprogramm-Halbzeit! Die turbulente Film-Reise quer durch Europa geht diesmal nach Terschelling in den Niederlanden, nach München, Frankreich und Schweden, wo der kleine Nick und der kleine Sam, Laure, Pünktchen und Anton, Pippi, Annika und Tommy tolle Abenteuer erleben. Eins ist klar: Ohne gute Freund*innen ist alles langweilig.

Tomboy

F 2011, Regie: Céline Sciamma, mit Zoé Heran, Mathieu Demy, Jeanne Disson, 84 Min., ab 10 Jahren
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Die zehnjährige Laure hat überhaupt keine Lust, im Kleidchen herumzulaufen und sich aufwendige Frisuren zu machen. Lieber trägt sie Hosen und kurze Haare. Sowieso möchte sie lieber gar kein Mädchen sein und auch nicht so aussehen. Als Laure mit ihren Eltern umzieht, stellt sie sich kurzerhand ihren neuen Freund*innen als Junge vor. Von nun an ist sie Michael, der rauft, Fußball spielt und mit den anderen die Zeit am See verbringt, auch wenn die Familie zu Hause sie weiter Laure nennt. Bald verliebt sie sich in die hübsche Lisa. Der Sommer könnte ewig so weitergehen, doch schneller als gedacht, bekommt Laures Doppelleben Risse. Was soll sie tun, wenn die Wahrheit ans Licht kommt?

„Tomboy“ erzählt mit wenigen Worten, dafür aber genauen Beobachtungen, wie ein Mädchen sich einen Sommer lang als Junge ausgibt. Das Drama hinterfragt dadurch feste Geschlechternormen, ohne sie gleich völlig zu verdammen oder etwas vorgeben zu wollen. Vielmehr ist die Geschichte das spielerische Ausprobieren eines jungen Menschen, der noch gar nicht so genau weiß oder wissen muss, wer er sein will. (Oliver Armknecht, Film-Rezensionen.de)

Pünktchen und Anton

D 1999, Regie: Caroline Link, mit Elea Geissler, Max Felder, Juliane Köhler, 107 Min., ab 8 Jahren
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Luise, von allen nur Pünktchen genannt, führt ein Doppelleben: Sie lebt in einem riesigen Haus mit Pool, doch ihre Eltern sind viel unterwegs und haben wenig Zeit für ihre Tochter. Also verbringt Pünktchen die Abende mit ihrer französischen Babysitterin, die allerdings ganz andere Dinge im Kopf hat, als bei Hausaufgaben zu helfen und früh ins Bett zu gehen. Die hat nämlich wegen ihres Liebhabers ständig Geldsorgen und drängt Pünktchen dazu, mit ihr auf der Straße Betteln zu gehen. An einem dieser Abende trifft Pünktchen den gleichaltrigen Anton. Auch er ist unterwegs, um Geld zu sammeln. Seine Mutter ist krank und ihr Einkommen reicht kaum aus, um satt zu werden. Pünktchen und Anton werden schnell die besten Freunde und schmieden einen Plan, um Anton aus der Patsche zu helfen.

Caroline Link hat Erich Kästners Roman für Kinder aus dem Jahre 1931 behutsam und mit Respekt vor dem Autor modernisiert. Das gelingt ihr mit zu Herzen gehender Bravour. Die Grundbotschaft ist dieselbe wie bei Kästner: Kinder brauchen die Zuwendung und Liebe ihrer Eltern. Pünktchen und Anton haben die Kraft, die Erwachsenen zur Einsicht und zum Umdenken zu bringen. […] Die Darsteller, allen voran Elea Geissler als Pünktchen und Max Felder als Anton, machen den Film zu einem, noch lange nachwirkenden Erlebnis für Menschen "zwischen acht und achtzig", wie es sich Erich Kästner für seine Geschichte gewünscht hat. (Gudrun Lukasz-Aden, Christel Strobel, Kinder- und Jugendfilm-Korrespondenz)

Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess

NL/D 2019, Regie: Steven Wouterlood, mit Sonny van Utteren, 84 Min., ab 8 Jahren, FBW-Prädikat: bes. wertvoll
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Eigentlich hatte sich Sam für den Familienurlaub auf der niederländischen Insel Terschelling vorgenommen, das Alleinsein zu trainieren. Da er als Jüngster in der Familie wahrscheinlich alle anderen überleben wird, wäre der Zehnjährige ja irgendwann alleine auf der Welt. Doch als sich sein älterer Bruder ein Bein bricht und Sam dadurch die lebensfrohe Tess kennenlernt, verläuft der Sommer anders als geplant. Tess verfolgt die verrückte Idee, innerhalb nur einer Woche ihren Vater ausfindig zu machen, der noch nicht einmal weiß, dass er eine Tochter hat. Aber für ihre große Ferienmission braucht sie dringend Unterstützung. Als sie Sam um Hilfe bittet, muss er nicht lange überlegen, denn gemeinsam mit ihr machen die Tage am Meer doch viel mehr Spaß.

In Steven Wouterloods Verfilmung des gleichnamigen niederländischen Kinderbuchs lernt der Zuschauer viele wundervolle und liebenswerte Figuren kennen, mit denen man gerne seinen filmischen Urlaub im Kinosaal verbringen möchte. Der fröhlich-frische Soundtrack mit lateinamerikanischen Rhythmen macht dabei ebenso viel Spaß wie die sonnige Stimmung und die originellen Nebenfiguren. Ein sonnig-lebensbejahender, unaufgeregter und wunderschön erzählter Film für die ganze Familie und somit die perfekte Kino-Erinnerung. (FBW-Prädikat: besonders wertvoll)

Pippi geht von Bord

S 1969, Regie: Olle Hellbom, mit Inger Nilson, Maria Persson, Pär Sundberg, 82 Min., ab 6 Jahren
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Die Geschwister Tommy und Annika haben die beste Nachbarin der Welt, wie sie finden: Pippi Langstrumpf ist nicht nur das stärkste und lustigste Mädchen, sondern auch noch ihre beste Freundin! Pippi lebt mit Pferd und Äffchen Herr Nilsson in der Villa Kunterbunt, ganz ohne Erwachsene und Regeln. Doch als ihr Vater, ein berühmter Piraten-Kapitän zu Besuch kommt, bekommt Pippi Lust aufs Verreisen. An Bord der Hoppetosse soll sie ihren Papa auf eine Fahrt ins ferne Taka-Tuka-Land begleiten. Alles ist gepackt, doch als Pippi sieht, wie traurig Tommy und Annika sind, bleibt sie doch lieber zu Hause. Zum Abschied bekommt sie noch einen großen Koffer mit Gold von ihrem Vater. Das bleibt den Dieben Blum und Donner Karlson nicht lange verborgen.

Liebevolle Umsetzung der fantastischen Buchvorlage. (cinema.de)

Der kleine Nick auf Schatzsuche

F/B 2022, Regie: Julien Rappeneau, mit Ilan Debrabant, Léandre Castellano-Lemoine, 103 Min., ab 7 Jahren, FBW-Prädikat: bes. wertvoll
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Für den kleinen Nick bricht eine Welt zusammen, als er erfährt, dass sein Vater eine neue Stelle angenommen hat, und die Familie bald nach Südfrankreich ziehen wird. Wie soll er jemals ohne seine Bande auskommen? Mit Roland, Franz, Adalbert, Chlodwig, Georg und Otto erlebt Nick immer die tollsten Abenteuer! Doch die Jungs haben bald schon einen handfesten Plan geschmiedet, wie sie Nicks Umzug verhindern können. Wenn sie nur einen Schatz finden könnten, dann hätte Nicks Vater genug Geld, um auf die Beförderung zu verzichten und keiner müsste wegziehen. Sofort machen sich die Freunde auf die Suche. Allerdings ist das Schatz finden viel schwieriger als geplant.

Dadurch, dass die Perspektive der Eltern in der Erzählung eine große Rolle spielt, wird auch ein bereits erwachsenes Publikum angesprochen. Ausstattung, Kostüm und das Setting sind mit sichtbarer Liebe zum Detail gestaltet und lassen die Welt der 1950er Jahre märchengleich wiederauferstehen. […] Witzig, pfiffig und federleicht französisch – Die neuen Abenteuer des kleinen Nick sind ein Kinospaß für die ganze Familie. (FBW-Prädikat: besonders wertvoll)