Aktuelles Kinderfilmprogramm

Das City 46 zeigt jedes Wochenende super tolle Kinderfilme. Aber das ist längst nicht alles. Beim Kinderkino mit action&fun! passiert nach dem Filmgucken noch ganz viel – passend zum gerade gesehenen Film und alles ganz umsonst!

Und richtig spannend wird es jedes Jahr im Herbst, wenn das KIJUKO-Filmfestival ein ganz besonderes Programm mit Gästen und mehr anbietet. Lasst es euch nicht entgehen!

Kinderfilme rund um die Uhr gibt es auch in unserem neuen virtuellen Kinosaal DIGY 46!

Der geheime Garten

GB/F 2020, Regie: Marc Munden, mit Dixie Egerickx, Colin Firth, Julie Walters, 100 Min., FBW-Prädikat: bes. wertvoll, ab 9 J.
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Die zehnjährige Mary Lennox wächst in Indien auf. Von ihren Eltern erhält sie nur wenig Beachtung, von den Dienern der Familie wird sie dafür rund um die Uhr verwöhnt. Als das gesamte Haus einer Choleraepidemie zum Opfer fällt, wird sie als einzige Überlebende zu einem unbekannten Verwandten nach England geschickt. Ihr Onkel Archibald Craven lebt auf dem düsteren Schloss Misselthwaite in den Mooren von Yorkshire. Neugierig beginnt Mary das Haus mit den hundert verschlossenen Türen und den umliegenden Garten zu erkunden. Dabei stößt sie auf ein verstecktes Tor, mit dichtem Efeu berankt und seit über zehn Jahren verschlossen. Dahinter liegt ein geheimer Garten, der weitaus mehr ist, als es am Anfang scheint. Gemeinsam mit ihrem kränklichen Cousin Colin und ihrem neuen Freund Dickon entdeckt sie eine farbenprächtige und nahezu magische Welt, die nicht nur ihr eigenes Leben von Grund auf verändern wird.
Fantastische Bilder und psychologisches Feingefühl – die Wiedergeburt des Klassikers von Frances Hodgson Burnett erstrahlt in neuem Glanz.

Basierend auf dem Kinderbuchklassiker von Frances Hodgson Burnett gelingt dem britischen Regisseur Marc Munden ein im wahrsten Wortsinn zauberhafter Film, der von einer eigenwillig-schönen Atmosphäre geprägt ist und sowohl seine kindlichen Figuren als auch sein potenzielles junges Publikum auf wunderbare Weise sehr ernst nimmt. (FBW-Prädikat: besonders wertvoll)

Ferien auf Saltkrokan

S 1962, Regie: Olle Hellbom, mit Torsten Lilliecrona, Louise Edlind, Maria Johansson, 90 Min., empfohlen ab 6 Jahren
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Auf der kleinen Insel Saltkrokan vor der schwedischen Küste ist zum Sommer hin immer ordentlich was los! Dann kommen nämlich die seltsamen Leute aus der Großstadt, um ihren Urlaub am Meer zu verbringen. Die kleine Tjorven und ihr treuer Hund Bootsmann kennen das alljährliche Theater schon, seit sie denken können. Doch diesen Sommer zieht die Familie Melkerson ins Ferienhaus nebenan ein, und gleich freundet sich Tjorven mit dem gleichaltrigen Pelle an. Zusammen gibt es auf Saltkrokan unzählige Abenteuer zu erleben!

Liebevoll erzähltes und frisch gespieltes Ferienabenteuer, das unaufdringlich die Geborgenheit einer behüteten Kindheit über materielle Werte stellt. Mit seinem ruhigen Erzählrhythmus besonders für die kleinsten Kinogänger geeignet. (filmdienst.de)

Die Adern der Welt

D/MON 2020, Regie: Byambasuren Davaa, mit Bat-Ireedui Batmunkh, Enerel Tumen, Yalalt Namsrai, 95 Min., ab 9 Jahren
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In der mongolischen Steppe lebt der zwölfjährige Amra mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester ein traditionelles Nomadenleben. Wenn er nicht gerade in der Schule ist, hilft er seiner Mutter, die Ziegen und Schafe zu hüten. Und insgeheim träumt Amra davon, als Sänger bei der Fernsehshow "Mongolia's Got Talent" aufzutreten. Doch das friedliche Leben der Familie wird durch das Eindringen internationaler Bergbauunternehmen bedroht, die den Lebensraum der Nomaden rücksichtslos zerstören. Amras Vater ist der Anführer derer, die sich der Ausbeutung widersetzen. Als dieser jedoch bei einem Unfall ums Leben kommt, ändert sich alles – und Amra versucht mit aller Macht, den Kampf seines Vaters fortzusetzen.
Das Spielfilmdebüt der Regisseurin und Drehbuchautorin Byambasuren Davaa („Die Geschichte vom weinenden Kamel“) ist eine berührende und bildgewaltige Familiengeschichte, die nicht nur ein junges Publikum begeistern dürfte. Gewinner des Publikumspreises auf dem 7. Bremer Kinder- & Jugendfilmfest KIJUKO!

Die Geschichte, und das ist das Besondere an diesem Film, ist aber auch stimmig und authentisch eingebettet in eine Warnung vor der Habgier des Menschen und in einen Appell für die Achtung vor der Natur und gegen die Zerstörung von Natur- und Kulturwissen. (...) Die Filmemacherin ist davon überzeugt, dass nur die junge Generation Veränderungen in der Welt bewirken kann, allerdings auch nur in einem generationenübergreifenden Dialog. Insofern ist „Die Adern der Welt“ im besten Sinn des Wortes ein Film für die ganze Familie. (Holger Twele / Kinder und Jugend Filmportal)

Janosch – Komm, wir finden einen Schatz!

D 2012, Regie: Irina Probost, 74 Min., Animation, ab 5 Jahren
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Der kleine Bär und der kleine Tiger finden beim Tauchen im See eine alte Kiste mit einer rätselhaften Karte. Da beschließen sie, gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen. Unterstützt werden sie vom neugierigen jungen Hasen Jochen Gummibär, der sich freut, in den beiden endlich Freunde zu finden. Allerdings müssen sich die drei beeilen, denn der clevere Detektiv Gokatz und der sportliche Hund „Kurt der knurrt“ sind den Schatzsuchern bereits auf den Fersen! Und so beginnt ein großes Abenteuer.

Gute Unterhaltung für kleinste Kinobesucher. Zwar werden die Lebensklugheit und der Hintersinn der Vorlage nivelliert, deren zentrale Botschaft aber wird bewahrt und in eine Filmhandlung übersetzt, die mit kurzweiligen Episoden und sympathischen Figuren den Bedürfnissen von Kindern im Vorschulalter entspricht. (filmdienst.de)

Sommer-Rebellen

D/SLO 2020, Regie: Martina Saková, mit Eliáš Vyskočil, Pavel Nový, 94 Min., empfohlen ab 8 Jahren
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Der elfjährige Jonas möchte in den Sommerferien unbedingt zu seinem Opa Bernard in die Slowakei und mit ihm Boot fahren. Genauso wie sie es früher gemeinsam mit Papa immer gemacht haben! Doch seit Papas tragischem Tod ist zu Hause alles anders und Jonas Mutter hält überhaupt nichts von seinen Ferienplänen. Also macht er sich nach einem Streit einfach allein auf den Weg. Leider muss Jonas feststellen, dass auch Opa nicht mehr ganz der Alte ist. Bernard wirkt launisch, geht kaum noch nach draußen und bei jeder Frage nach Papas altem Schlauchboot weicht er aus. Erst als Jonas sich mit der coolen Alex von nebenan anfreundet, beginnt der Sommer wieder Spaß zu machen. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus, wie sie Opa Bernard zurück ins Leben holen. Ein neues Boot muss her, ein neuer Job und dazu vielleicht auch gleich noch eine neue Frau?

Ein bewegendes Sommerabenteuer über Familie und Freundschaft, das sich dem Thema Verlust aus einer jungen Perspektive authentisch annähert. Sommer-Rebellen wurde erst kürzlich beim IFF Molodist für den Besten Soundtrack ausgezeichnet und feierte seine Bremen Premiere bereits auf dem 7. Bremer Kinder- & Jugendfilmfest KIJUKO.

Die Olchis – Willkommen in Schmuddelfing

D 2020, Regie: Tobias Genkel & Jens Møller, Animation, 85 Min., FBW-Prädikat: besonders wertvoll, empfohlen ab 6 Jahren
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Es gibt viele Dinge, die man über die Olchis wissen sollte. Sie sind viel grüner als Menschen und haben größere Nasen, sie rülpsen und pupsen den ganzen Tag mit Genuss, lieben es Schlammbäder zu nehmen und olchige Lieder zu singen, sodass einem die Ohren abfallen. Was sie aber am tollsten und vor allem am leckersten finden, ist Müll! Ob Plastik, Metall oder Schuhsohlen – Hauptsache so ranzig und vergammelt wie möglich! Olchis können den ganzen Tag reinhauen, sie bekommen nicht einmal Bauchweh!
Zusammen mit ihrem treuen Drachen Feuerstuhl ist die chaotische Großfamilie auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Die Müllhalde nahe dem idyllischen Ort Schmuddelfing scheint perfekt zu passen, sie stinkt und modert ganz wunderbar vor sich hin! Auch den Bewohner*innen von Schmuddelfing wird schon ganz übel, wenn sie nur daran denken müssen. Vielleicht könnten die Olchis ihnen bei der Müllbeseitigung helfen?

Der Film [erzählt] ebenso kindgerecht wie unterhaltsam eine Geschichte, die ganz ohne erhobenen Zeigefinger wichtige Werte und Inhalte vermittelt: Wie wichtig es ist, mit Offenheit und Toleranz auf andere Menschen und fremde Kulturen zuzugehen, voneinander zu lernen und gemeinsam Probleme zu lösen. (Jurybegründung der FBW)

Die Falken – Alle für einen

ISL 2018, Regie: Bragi Thor Henriksson, mit Lúkas Emil Johansen, 98 Min., empf. ab 8 Jahren
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Jedes Jahr finden an der isländischen Südküste, nahe der vulkanischen Westmännerinseln, die berühmten Fußballmeisterschaften für Kinder- und Jugendliche statt. In diesem Jahr tritt der zehnjährige Jón mit seinem Team „Die Falken“ bei dem Fußballturnier an. Doch der Start ist schwierig. Die Gegner foulen, der Schiedsrichter ist parteiisch und die Falken verlieren. Als Jón und sein Team jedoch herausfinden, warum ihre größten Konkurrenten vom ÍBV und insbesondere der Junge Ívar so brutal agieren, beschließen sie kurzerhand, ihren Feinden zu helfen. „Die Falken“ wurde beim 23. IFF SCHLINGEL mit dem Preis der Stadt Chemnitz ausgezeichnet und erhielt darüber hinaus eine lobende Erwähnung der Kinderjury: „Ein Film über die Energie der Menschen, über die Energie der Natur und über die Energie des Filmschaffens.“ (Jurybegründung IFF Schlingel)

Die Falken ist mein bisher anspruchsvollster Film und vereint Herz, Kraft und Charakter. Es ist eine Geschichte über Träume, Erwartungen und eine starke Freundschaft. Es war ein großes Privileg, junge, beeindruckende Talente zu leiten, die in dieser spektakulären Landschaft Fußball spielen. (Regisseur Bragi Thor Henriksson)