26. Internationales Bremer Symposium zum Film // 18. – 21. Mai 2022

Grünes Kino: Beziehungen von Film und Ökologie

Grünes Kino begegnet uns in Dystopien und Utopien, reflektiert den ökologischen Fußabdruck der Filmproduktion, fördert Formen nachhaltiger Kinokultur zutage und ist fester Bestandteil der Filmtheorie. Es ermöglicht, Natur und Umwelt filmisch zu erfahren, verschiedene Naturentwürfe zu erkennen, Filmkultur als Naturkultur zu denken und ökologisch auszurichten. Das Symposium lädt internationale Fachleute, Filmschaffende und Publikum ein, gemeinsam die Facetten des Grünen Kinos zu entdecken.

Hauptvorträge

„Minimalist Cinema as Green Cinema: The Example of Kiarostami’s 24 Frames“
Alice Kuzniar // Waterloo CAN

„Cinema of our ‚Slightly Flawed Planet‘“
Jennifer Fay // Nashville USA

„Greening Media: Von Green Production zu nachhaltiger Medienwissenschaft“
Judith Keilbach // Utrecht NL
Skadi Loist // Potsdam D

...und zahlreiche weitere Vorträge

Filmprogramm

Finis Terrae // Jean Epstein, F 1929
Dersu Uzala // Akira Kurosawa, UdSSR/JPN 1975
Erde // Nikolaus Geyrhalter, AT 2019
24 Frames // Abbas Kiarostami, IRN/F 2017
Night Moves // Reichardt, USA 2013
Singin' in the Rain // Stanley Donen / Gene Kelly, USA 1952

... und weitere Filme

+ Workshop zum nachhaltigen Kino-Betrieb für Kommunalkinos (21.5.)
+ Round-Table-Diskussion mit Sigrid Kannengießer (ZeMKI und artec)

Veranstaltungsort

CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V. / Birkenstraße 1 / 28195 Bremen
Kontakt: Nils Gloistein // gloistein@city46.de

Detailliertes Programm unter:
https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Über das Filmsymposium

Das Filmsymposium wendet sich mit der engen Verzahnung von öffentlichen Vorträgen, Filmvorführungen und Filmgesprächen an das filminteressierte Kinopublikum und an Fachbesucher*innen. Es ist eine langjährige Kooperation zwischen dem CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V., der AG Filmwissenschaft / FB 9 Kulturwissenschaften, ZeMKI und wird gefördert durch die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/ Bremen mbH und die DFG.