Kommende Gäste & Specials

BRD 1980/81, Regie: Adolf Winkelmann, mit Detlev Quandt, Uli Heucke, Tana Schanzara, 100 Min.

Di. 21.9. / 20:00 mit Gast: Adolf Winkelmann, Regisseur

Der junge Bergmann Katlewski kommt mit seiner kleinbürgerlichen Existenz nicht mehr zurecht und verschwindet eines Tages in seinem Recklinghauser Stollen von der Bildfläche. Nach zwei Wochen taucht er in einem Schacht unter Dortmund wieder auf, kohlrabenschwarz, desorientiert und verstört. Auf der Suche nach einer Dusche lernt Ulli kennen, bei der er sich einquartiert und mit der er ein neues Leben beginnen will. Doch er muss noch einen Kredit begleichen und deshalb möglichst schnell an möglichst viel Geld kommen. Katlewski versucht es anfangs auf ehrenwerte Art, doch das führt zu nichts. Um mit seiner früheren Umgebung abzurechnen, besorgt er sich eine Motorsäge. „Es kommt der Tag, da will die Säge sägen" ist zu einem Kultsatz aus diesem Kultfilm geworden, weil dahinter ein Lebensentwurf steht: eine Dringlichkeit ohne Wenn und Aber.
Teil 2 der Ruhrgebietstrilogie von Adolf Winkelmann (Die Abfahrer; Nordkurve).

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D 2021, Buch und Regie: Jürgen J. Köster, mit Isabel Gersiek, Josua Rückels, Ellen Stollte, Elizabeth Dinh, Stefan Kieselhorst, 90 Min.

Mi. 22.9. / 17:30 Premiere 1 mit Gästen
Mi. 22.9. / 20:00 Premiere 2 mit Gästen

Es ist das Jahr 2035. Große Fluten bedrohen die Küsten. Im Landesinneren herrscht schon lange Dürre. Die Wälder und Moore stehen in Flammen. Die Tage der Menschen auf der Erde sind gezählt. Astronautin Isa ist mit ihrem Raumschiff in den Weiten des Weltalls unterwegs. Doch ihre Reise endet mit einer Bruchlandung. Sie kracht direkt in einen kleinen Bremer Buchladen. Ganz klar: Da muss jemand nachgeholfen haben. Denn plötzlich ist auch der Geheimdienst hinter ihr her. Was hat die Umweltministerin damit zu tun? Und gibt es noch eine Zukunft für die Menschheit? Gemeinsam mit ihren Weggefährten beginnt für Isa ein spannendes Abenteuer.
„Erde und tschüss!“ ist ein Filmprojekt vom Martinsclub Bremen e.V. Klimaschutz und Freundschaft sind darin die bestimmenden Themen. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie wollen wir zusammen leben? Diese Frage behandelt das Film-Team mit viel Herz und Humor.
Der Film ist von Menschen mit und ohne Behinderung erschaffen worden. Von der ersten Idee bis zur letzten Klappe arbeiteten sie gemeinsam daran. Projektleiter Jürgen J. Köster war für die Regie und den Schnitt verantwortlich. Elizabeth Dinh hat sich als Produktionskoordinatorin um die gesamte Organisation gekümmert. Beide gehören zu „Compagnons cooperative inklusiver Film“. Als Kameraleute waren Michael Dreyer, Henry Fried und Janina Komander im Einsatz. Unterstützt wurde das Team von den Bremer Schauspielern Manni Laudenbach und Mateng Pollkläsener.

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Filme vom 16.9. bis 22.9.

D 2020, Regie: Natalija Yefimkina, 95 Min., FBW-Prädikat: bes. wertvoll, OmU

ab Do. 16.9. / 17:30

Die Garage als ultimativer Rückzugsort, an dem „Mann“ sich sicher und frei fühlen kann? Das scheint es in Russland gang und gäbe zu sein. Filmemacherin Natalija Yefimkina deckt in ihrem dokumentarischen Debut das geheime Leben von russischen Garagensiedlungen auf. Hinter jeder der zunächst so unscheinbar wirkenden Tore befindet sich ein Mikrokosmos ganz nach den Wünschen ihrer Bewohner individuell eingerichtet. Vor allem Männer wohnen, arbeiten und verbringen hier ihre Freizeit. Manche züchten Wachteln oder Hunde, einige treiben Sport oder stellen Kunstgegenstände her, andere haben sich bis tief in die Erde gebuddelt, um ihr Refugium zu vergrößern. Als Ort der Erholung und der Selbstverwirklichung sind diese Garagensiedlungen im russischen Norden eine feste Instanz.
„Durch das Leben in den Garagen kann man in Russland die Gesellschaft erzählen. Nicht nur die Alten sind in der Garage, sondern auch die Jungen. Nicht nur die Aufsässigen, sondern auch Bergwerksingenieure, Künstler, Musiker, Intellektuelle.” (Natalija Yefimkina, Regisseurin)

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CZ/D 2020, Regie: Roman Vávra, mit Martin Stránský, Tomaš Konarik, 95 Min., DF

ab Do. 16.9. / 18:00

Alfons Mucha (1860–1939), Vorreiter des Jugendstils, gehört zu den einflussreichsten, aber unbekanntesten Künstlern seiner Zeit. Seine Poster-Motive mit Sarah Bernhardt machten den tschechischen Künstler Ende des 19. Jahrhunderts über Nacht zu einem internationalen Popstar der Kunst. Doch statt sich dem Ruhm hinzugeben, verließ Mucha Paris. Die folgenden 18 Jahre lang arbeitete er an seinem Lebenswerk „Das Slawische Epos”. Es wurde zum größten Misserfolg seiner Karriere. Durch die Hippie-Bewegung in den 1960ern erlebte der „Mucha-Stil” seiner frühen Jugendstil-Poster jedoch ein Revival und beeinflusst bis heute weltweit viele Künstler*innen.

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D 2019, Regie: Lothar Herzog, mit Daria Mureeva, Evgeni Sangadzhiev, Alexei Filimonov, 77 Min., OmU

ab Do. 16.9. / 20:00

Elena ist Studentin in Minsk, Weißrussland. Als ihr Vater verhaftet wird, muss sie, um seine Schulden zu bezahlen, seine illegalen Geschäfte weiterführen. Dafür fährt sie immer wieder in die gesperrte Zone von Tschernobyl. In den Ruinen sammelt Elena Schrott und anderes Wiederverwertbare. Sie ist fasziniert von den verlassenen Dörfern und der Natur mit ihren endlosen Wäldern, deren trügerische Schönheit sie die Verstrahlung vergessen lässt. Doch bald scheint ihr Leben wie kontaminiert. Lena überschreitet immer weitere Grenzen. Auch ihre intensive Liebesbeziehung mit Viktor leidet darunter. Beim Filmfest Hof 2019 ausgezeichnet für die Beste Regie, den Hauptpreis.

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B 2020, Regie: Sofie Benoot, Liesbeth De Ceulaer, Isabelle Tollenaere, 71 Min., engl. OmU

ab Do. 16.9. / 20:30

In unmittelbarer Nähe zu Los Angeles erstreckt sich die Mojave-Wüste, ein unwirtlich erscheinender Landstrich. Und dennoch war dies in den 1950er Jahren ein Ort der Hoffnung und des Neuanfangs. California City sollte hier errichtet werden. Heute steht nur noch das geisterhafte Zentrum der Stadt, der Rest wird fortwährend vom Wüstensand verschluckt. Der junge Familienvater Lashay Warren verdient seinen Lebensunterhalt damit, die Überreste der vielen, nie vollendeten Straßen in Stand zu halten. Es ist ein beständiger Kampf gegen die Übermacht der Wüste. In einer Melange aus Lashays persönlichen Videoaufnahmen und Tagebucheinträgen entsteht ein dokumentarisches Porträt der Pionierfamilien in diesem modernen Wilden Westen, die unermüdlich ihren Traum vom Neuanfang weiterverfolgen.

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KinderKino

D/A 2020, Regie: Kim Strobel, mit Felice Ahrens, Florian Lukas, Maxi Warwel, 87 Min., ab 9 J.

Sa. 18.9. + So. 19.9. / 15:00  //  Sa. 25.9. + So. 26.9. / 15:30

Madison hat einen Traum: Die Zwölfjährige möchte als jüngste Nachwuchssportlerin in den Nationalkader der deutschen Radrennfahrerinnen aufgenommen werden. Wie schon ihr Vater vor ihr hat sie nur ein Ziel: Gewinnen! Als sie nach einem Streit mit einer Konkurrentin aus dem Trainingslager geworfen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Zu allem Überfluss schleift ihre Mutter sie dann auch noch in ein verschlafenes Bergdorf im österreichischen Tirol. Hier lernt Madison die aufgeweckte Vicky kennen, die sie spontan mit zum Mountain-Bike-Parcours nimmt. Nach anfänglicher Skepsis beginnt Madison nicht nur der neuen sportlichen Herausforderung, sondern vor allem einer neuen Freundschaft eine Chance zu geben.
Ein rasant radelnder Familienfilm über Ehrgeiz, Leistungsdruck, Freundschaft und die erste Liebe!

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D 2021, Regie: Peter Popp, Animation, 66 Min., FBW-Prädikat: bes. wertvoll, ab 6 Jahre

Sa. 25.9. + So. 26.9. / 15:00

Barsch Shorty, seine kleine Schwester Indigo und der schlaue Sägefisch Jake sind die besten Freunde. Eigentlich könnte ihr Leben im bunten und friedlichen Korallenriff nicht besser sein - wären da nicht die gefährlichen Fischesser mit ihren Netzen. Ausgerechnet während des großen Unterwasser-Fußballturniers passiert das Unfassbare: Ein riesiges Schleppnetz zerstört das Korallenriff und zwingt die Meerestiere zur Flucht. Shorty, Indigo und Jake gelingt es, dem Netz zu entgehen. Doch sie und alle anderen Korallenriff-Bewohner haben ihr Zuhause verloren. Eine Begegnung mit der Orakelkrake Oana gibt ihnen neue Hoffnung: Irgendwo in den Weiten des Ozeans soll es ein Zauberriff geben, einen Ort, an den die Fischesser niemals gelangen werden. Eine abenteuerliche Reise mit allerhand Gefahren beginnt.

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Vom 2. bis 10. Oktober wird es im CITY 46 wieder kunterbunt: Freut euch auf neun großartige Kinder- und Jugendfilme, die allesamt in Bremen ihre Premiere erleben werden! Dazu erwarten euch spannende Gäste aus der Filmwelt, die Kinderjury, ein Trickfilmworkshop und die KIJUKO-Kurzfilmrolle. Das volle Programm findet ihr auf kijuko.city46.de