Kommende Gäste & Specials

Filme vom 18.7. bis 24.7.

De Dans van Natasja - NL/D 2023, Buch, Regie: Jos Stelling, 101 Min., nl./russ. OmU

Ab Do. 18.7. / 17:30

Der kleine Daantje ist ein stiller und zurückgezogener Junge, der in seiner ganz eigenen Welt lebt. Außerhalb der vertrauten vier Wände seines Zuhauses hat er kaum soziale Kontakte. Um ihn zu trösten, erzählt ihm seine Mutter von einem besonderen Mädchen, welches wunderschön tanzen kann – und das auf ihn wartet. Jahre später sterben Daantjes Eltern bei einem Unfall und der junge Mann ist auf sich alleine gestellt. Er lebt wohnungslos auf der Straße, als ihm die ehemalige russische Ballerina Natascha begegnet. Sie hat sich geschworen, nichts mehr mit Männern zu tun haben zu wollen. Als sie beschließt, zu der abgelegenen Datscha im Irgendwo und Ort ihrer Jugend zurückzukehren, geht Daantje einfach mit.

Zum Regisseur: Nach 12 Jahren Schaffenspause bringt der fast achtzigjährige Regisseur Jos Stelling sein lang erwartetes neues Werk heraus. Stelling ist vor allem berühmt als „Meister des wortlosen Films". Mit DER ILLUSIONIST begeisterte er 1984 das Arthouse-Publikum, indem er in reizvoll komponierten Bildern schräge Charaktere wortlos miteinander agieren ließ und etwas selten Gesehenes schuf. Zwei Jahre später in DER WEICHENSTELLER ließ er zwei Menschen aufeinander treffen, die verschiedene Sprachen sprechen, weshalb die Dialoge an Bedeutung verlieren. „Nataschas Tanz“ wurde zum Teil in Weißenfels an der Saale gedreht und im Eisenbahnmuseum Leipzig. (www.see-nl.com)

Weiterlesen...
I/F/CH 2023, Drehbuch, Regie: Alice Rohrwacher, 130 Min., ital. / engl. OmU

Ab Do. 18.7. / 18:00

In der Toskana im Norden Italiens treibt sich in den 1980er Jahren eine Bande von Grabräubern herum. Die „Tombaroli” verdienen mit dem Raub und Verkauf wertvoller etruskischer Grabbeigaben ihren Lebensunterhalt. Wie alle Tombaroli verfolgt auch Bandenanführer Arthur seine ganz persönlichen Chimäre - ein Trugbild von einem großen Schatz, den man doch nie finden wird. Die Chimäre bedeutet für die Bande die Erlösung von der Arbeit und der Traum von leichtem Reichtum. Für Arthur, einen jungen Engländer bei den Tombaroli, sieht sie wie die Frau aus, die er verloren hat: Benjamina. Um sie zu finden, fordert Arthur das Unsichtbare heraus und begibt sich in die Erde - auf der Suche nach der Tür zum Jenseits, von der die Mythen sprechen. 
„La Chimera” bildet nach „Land der Wunder” (2014) und „Glücklich wie Lazzaro” (2018) den dritten Teil von Alice Rohrwachers unbetitelter Filmtrilogie zum Thema „Was tun mit der Vergangenheit”. Alle vier Spielfilme erlebten bisher ihre Uraufführung beim Festival in Cannes.

Weiterlesen...
D 2024, Drehbuch, Regie: Tomas Arslan, 100 Min.

Ab Do. 18.7. / 20:00

Zwölf Jahre, nachdem der Profi-Einbrecher Trojan aus Berlin flüchten musste, führt ihn die Suche nach Aufträgen erneut in die Stadt. Er hat kaum noch Geld und braucht dringend einen Job. Berlin hat sich verändert, Trojans alte Kontakte geben nicht mehr viel her. Und seine Maxime, nur Bargeld-Jobs durchzuführen, lässt sich in der immer komplexer digitalisierten Welt kaum noch durchhalten.
Es dauert einige Zeit, bis ihm durch die Vermittlerin Rebecca ein lukrativer Job angeboten wird. Ein Gemälde von Caspar David Friedrich soll aus einem Museum gestohlen werden. Der Auftrag bringt Trojan mit der Fluchtfahrerin Diana, seinem ehemaligen Weggefährten Luca und dem jungen Chris zusammen. Das Projekt lässt sich vielversprechend an. Doch Auftraggeber Victor hat seine eigenen Pläne mit dem Gemälde. Bald geht es für Trojan weniger ums Geld, sondern vor allem darum, mit dem Leben davonzukommen.
VERBRANNTE ERDE ist nach IM SCHATTEN aus dem Jahr 2010, der zweite Teil von Thomas Arslans Trojan-Trilogie.

Weiterlesen...
D/USA 2023, Regie: Hans Block, Moritz Riesewieck, 87 Min., OmU

Ab Do. 18.7. / 20:30

Der Traum von Unsterblichkeit ist schon lange etwas, was Menschen fasziniert. Mit den neuen technologischen Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz schein man diesem Traum näher zu kommen. Menschen auf aller Welt nutzen mittlerweile die Services zahlreicher Start-Ups, die digitale Avatare erschaffen. Auf diese Weise können Trauernde mit den virtuellen Klonen ihrer Liebsten in Kontakt treten. Der Film begleitet die Pionier*innen und ersten User*innen einer Technologie, die den Tod obsolet machen will. Joshua chattet Tag und Nacht mit dem digitalen Klon seiner verstorbenen ersten Liebe. Christi möchte nur die Bestätigung, dass es ihrem verstorbenen besten Freund im Himmel gut geht, hat aber eine erschütternde Erfahrung mit seinem KI-Konterfei. Jang Ji-Sung trifft den VR-Klon ihrer verstorbenen 7-jährigen Tochter. Die Erfinder der Dienste lehnen jede Verantwortung für die tiefgreifenden psychologischen Folgen dieser Erfahrungen ab. Zahlreiche Wettbewerber hoffen auf einen lukrativen Markt, da religiöse Trauerformen an Relevanz verlieren. Ist das der Anfang vom Ende der Endlichkeit?

Weiterlesen...

Kinder- & Jugendkino

D 2014, Regie: Veit Helmer, 82 Min., FSK: 0, empf. ab 4 J.

Sa. 20.7. + So. 21.7. / 15:00 // Sa. 27.7. + So. 28.7. / 15:30

In Bollersdorf sind die Erwachsenen sehr darauf bedacht, durchschnittlich zu sein, denn schließlich ist das Dorf auserwählt, neue Produkte zu testen. Alles muss in guter Ordnung bleiben und dafür hat man sogar alle Omas und Opas ins Altersheim verfrachtet, damit der Altersdurchschnitt nicht durcheinander gerät. Eines Tages haben die Kinder im Durchschnittsdorf genug davon. Sie wagen sich an einen ganz und gar unglaublichen Weltrekord. Hilfe bekommen sie dabei vom einfallsreichen Nasenbären Quatsch. Doch zunächst müssen die Erwachsenen mit Schlaftabletten für eine Weile außer Gefecht gesetzt werden. Dann geht es an die Arbeit, die Kinder bauen lauter abenteuerliche Konstruktionen, die die Welt noch nicht gesehen hat. Leider entsteht dabei ein heilloses Durcheinander und wenig später sieht Bollersdorf aus, als hätte ein Tornado sein Unwesen getrieben. (Text: Kinderfilmfest München)

Weiterlesen...
D 2019, Regie: Sarah Winkenstette, 89 Min., FSK: 0, empf. ab 10 J.

Sa 27.7. + So. 28.7. / 15:00 // Sa. 3.8. + So. 4.8. / 15:30 

Da sein Heimatdorf wegen des Braunkohletagebaus abgerissen werden soll, muss der 12jährige Ben mit seiner Familie in die Stadt umziehen. In der neuen Schule ist er erst mal der Außenseiter. Und auch im neuen Fußballverein laufen die Dinge für den talentierten Stürmer nicht wie erhofft. Zu allem Überfluss gibt es noch einen weiteren Neuankömmling an der Schule: Tariq, 11 Jahre, Flüchtling aus Syrien, stiehlt Ben erst in der Klasse die Show und punktet dann auch auf dem Fußballplatz. Wird Ben im Abseits bleiben – oder hat sein Konkurrent mehr mit ihm gemeinsam, als er denkt?

Weiterlesen...