Kommende Gäste & Specials

D/LUX/CH/NL 2022, Regie: Ruth Olshan, mit Leni Deschner, Luc Schiltz, Fabienne Hollwege, 88 Min., ab 8+

Sa. 1.10. / 15:00 KIJUKO-Eröffnung mit Regisseurin Ruth Olshan und Produzentin Susanne Mann

Die 13-jährige Meeri lebt mit ihrem kleinen Bruder Luk und ihrem Vater in einem beschaulichen Dörfchen. Und eigentlich könnte alles so schön sein, nur vermisst sie nach wie vor ihre verstorbene Mutter. Da ihr Vater Bestatter ist, nutzt Meeri den direkten Draht, um ihr Briefe in die Särge der Verstorbenen zu legen, die ihr Vater für Beerdigungen vorbereitet. So erhofft sie sich, ihre Mutter im Himmel über die neuesten Dinge in ihrem Leben auf dem Laufenden zu halten.

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D 2022, Regie: Joya Thome, mit Whitney Bjerken und Yara Storp, 84 Min., DF, ab 10+

So. 2.10. / 17:30 Uhr mit Regisseurin Joya Thome

Die 13-jährige Whitney Bjerken ist eine leidenschaftliche Turnerin und begnadete Singer-Songwriterin aus den USA, die ihr Alltagsleben auf Social Media teilt. Soeben hat sie die Marke von einer Million Follower*innen geknackt. Eine davon ist Yara aus Norddeutschland, die begeistert die Vlogs und Videos ihrer Wettkämpfe verfolgt und Whitney sogar eine Fanpage widmet. Über drei Jahre hat die Regisseurin Joya Thome

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D 2022, Regie: Cem Kaya, mit İsmet Topçu, Ömer Boral, Yüksel Ergin, İhsan Ergin, 96 Min., türk. OmU

Mi. 5.10. / 20:00 mit Regisseur Cem Kaya

Nach dem Anwerbeabkommen 1961 kamen viele türkische „Gastarbeiter*innen“ in die Bundesrepublik. 50 Jahre später ist der Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft mithilfe von „Ausländern“ ein fester Bestandteil deutscher Geschichte, doch deren Anerkennung und rechtmäßiger Platz muss bis heute auf politischer und gesellschaftlicher Ebene immer wieder verteidigt werden. Regisseur Cem Kaya erzählt die 60 Jahre türkisch-deutscher Geschichte über eine Chronik der türkisch-deutschen Musikszene. Von den Protestliedern der ersten Einwander*innen, über Disko-Folk, Hochzeitsmusik bis hin zu HipHop – deutlich wird, wie dicht verwoben Musik, Film und Diaspora sind. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Dokumentation einer einzigartigen Musik-Szene. Cem Kaya blickt auch auf die Erfahrungen, die Migranten der ersten oder zweiten Generation - trotz 60 Jahre türkisch-deutscher Geschichte, bis heute in Form von Diskriminierung, Vorurteilen und Rassismus machen.

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Filme vom 29.9. bis 5.10.

D 2022, Regie: Andrei Schwartz, rumän. OmU

ab Do. 29.9. / 17:30

Wir alle kennen die Menschen, die vor Märkten und an Straßen sitzen und betteln. Meist jeden Tag am gleichen Ort, bis sie plötzlich wieder weg sind. Wer diese Menschen sind, woher sie kommen und wohin sie verschwinden, hat Dokumentarfilmer Andrei Schwartz beschäftigt. Fünf Jahre lang begleitete er eine Gruppe von Roma, die zwischen Hamburg und ihrem rumänischen Heimatort Namaiesti pendeln. Mit den in Deutschland erbettelten wenigen Euro ermöglichen sie der Familie zu Hause das knappe Überleben. Sie schlafen unter Brücken und in Parks, in ständiger Angst, entdeckt und vertrieben zu werden. Doch zuhause auf dem rumänischen Arbeitsmarkt ginge es ihnen noch schlechter. Da die Behörden in Deutschland ihnen als „freiwilligen Obdachlosen” auch im Winter jeglichen Zugang zu Notmaßnahmen verweigern, überwintern sie in Rumänien. Nur wenige Roma schaffen es, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Das Ehepaar Maria und Tirloi haben es beinahe geschafft – er arbeitet, sie geht betteln. Ihr ganzer Stolz ist die 13-Jährige Enkelin Ioana, die Erste in der Familie, die Lesen und Schreiben lernt.

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F 2021, Regie: Charline Bourgeois-Tacquet, mit Anaïs Demoustier, Valeria Bruni Tedeschi, 98 Min., OmU

ab Do. 29.9. / 18:00

Anaïs, eine Frau um die 30, ist mal hier, mal dort, sprunghaft und traumtänzerisch eilt die Literaturstudentin durch ihren Tag. Geld fehlt ebenfalls an allen Ecken und Enden und durch ihr vorschnelles und selbstvergessenes Handeln passieren ihr regelmäßig Missgeschicke, die auch oft ihre Mitmenschen mit in die Bredouille bringen. Dank ihres spontan-verführerischen Charmes gelingt es Anaïs trotzdem immer wieder, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Als ihr Freund sie verlässt und Anaïs auf den Verleger Daniel trifft, verliebt der sich auf der Stelle in sie. Hals über Kopf beginnt sie eine Affäre mit dem deutlich älteren Daniel, nur um kurz darauf einem Bild seiner Ehefrau Émilie zu verfallen. Um Émilie, eine Schriftstellerin, zu treffen, organisiert Anaïs sich einen Uni-Job. Als sie ihr endlich begegnet, ist es um Anaïs geschehen.

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D 2022, Regie: Cem Kaya, mit İsmet Topçu, Ömer Boral, Yüksel Ergin, İhsan Ergin, FBW-Prädikat: bes. wertvoll, 96 Min., türk. OmU

ab Do. 29.9. / 20:00

Nach dem Anwerbeabkommen 1961 kamen viele türkische „Gastarbeiter*innen“ in die Bundesrepublik. 50 Jahre später ist der Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft mithilfe von „Ausländern“ ein fester Bestandteil deutscher Geschichte, doch deren Anerkennung und rechtmäßiger Platz muss bis heute auf politischer und gesellschaftlicher Ebene immer wieder verteidigt werden. Regisseur Cem Kaya erzählt die 60 Jahre türkisch-deutscher Geschichte über eine Chronik der türkisch-deutschen Musikszene. Von den Protestliedern der ersten Einwander*innen, über Disko-Folk, Hochzeitsmusik bis hin zu HipHop – deutlich wird, wie dicht verwoben Musik, Film und Diaspora sind. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Dokumentation einer einzigartigen Musik-Szene. Cem Kaya blickt auch auf die Erfahrungen, die Migranten der ersten oder zweiten Generation - trotz 60 Jahre türkisch-deutscher Geschichte, bis heute in Form von Diskriminierung, Vorurteilen und Rassismus machen.

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D 2021, Regie: Martin Hawie und Laura Harwarth, mit Lucas Gregorowicz, Denis Moschitto, Katharina Schüttler, 101 Min.

ab Do. 29.9. / 20:30

Nach einem schweren Schicksalsschlag scheinen dem sonst so gesetzestreuen Frank die Sicherungen durchzubrennen: Er überfällt einen Geldtransporter und lässt sich widerstandslos verhaften. Für die Staatsanwaltschaft sieht es aus wie eine emotionale Kurzschlussreaktion. Doch mit seiner Verhaftung verfolgt Frank einen genauen Plan: Er will sich an dem Mann rächen, der ihm alles genommen hat. Und dieser Mann ist Insasse in dem Gefängnis, in das Frank jetzt kommt. Doch Fuad, hochrangiges Mitglied eines libanesischen Clans, hat durch das Drogengeschäft gute Verbindungen im Knast. Um weiter unentdeckt zu bleiben und seinen Racheplan umsetzen zu können, wendet Frank sich an die Wärterin Susanna, die wiederum in ein eigenes Netz von Abhängigkeiten und Interessen verstrickt ist.

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KinderKino

Vom 1.10. bis 9.10.2022 ist das Bremer Kommunalkino CITY 46 wieder neun Tage lang fest in Kinderhand. Denn dann präsentiert das Filmfestival KIJUKO wieder das Neuste und Beste aus der Welt des Kinder- und Jugendfilms. Die neunte Ausgabe wartet mit einem tollen Programm, spannenden Gästen, Trickfilmworkshop und Kurzfilmrolle auf und verspricht einzigartige Kinoerlebnisse – in gemütlicher Atmosphäre und mit vielen Überraschungen.

Hier geht es zum Programm: www.kijuko.city46.de