Kommende Gäste & Specials

Bremen 2021, Regie, Kamera & Schnitt: Stella Balschuweit, Anja Binkofski, Leon Colic, Hannah-Sophie Eylers, Luzie Gliese, Nina Gunstmann, Lea Hasselbusch, Greta Hellmann, Shajana Reuter, Janna Weseloh; 6 Filme á 10 Minuten plus Filmgespräch

Fr. 22.10. / 20:00  Publikumsgespräch mit den Filmemacher*innen

Die ethnografischen Kurzfilme von Studierenden, die „unsichtbare“ oder unbeachtete Orte, Einrichtungen und Personen der Universität Bremen sichtbar machen und dabei neue, ungewöhnliche und überraschende Perspektiven eröffnen, erleben an diesem Abend ihre Premiere Die Produktionen wurden von Studierenden des Instituts für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Uni Bremen im Rahmen eines Seminars erstellt. Die Kurzfilme beschäftigen sich unter anderem mit den Lieblingsorten ehemaliger Studierender, dem Alltag im Uni-Kiosk „Onkel Walter“, mit der studentisch organisierten Fahrradwerkstatt sowie der Architekturgeschichte der Uni Bremen und der Biodiversität auf dem Campus.

Eintritt frei!

Tickets ab dem 8.10. unter www.uni-bremen.de/campus-city

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Filme vom 21.10. bis 25.10.

CDN 2019, Regie: Atom Egoyan, mit David Thewlis, Laysla De Oliveira, Luke Wilson, Arsinée Khanjian, 105 Min., engl. OmU

ab Do. 21.10. / 17:30

Schon seit vielen Jahren arbeitet Jim als Kontrolleur für das Gesundheitsamt. Gewissenhaft und unbestechlich nimmt er jedes Detail unter die Lupe, was ihm einen gewissen Ruf unter den Gastwirten des Bezirks eingebracht hat. Viel mehr als die Arbeit hat Jim auch nicht mehr in seinem Leben. Seine Frau ist vor kurzem gestorben, Tochter Veronica, eine junge Musiklehrerin, ist im Gefängnis. Sie wurde fälschlicherweise wegen einer angeblichen Affäre mit einem minderjährigen Schüler verurteilt – will die Strafe aber für viel frühere begangene Verbrechen absitzen. Sie hat es verdient, mehr sagt sie dazu nicht. Verzweifelt beschließt Jim, selbst Ermittlungen anzustellen und seinen Frust an seinen Klienten abzulassen.
Wer Atom Egoyans frühere Werke kennt (Exotica, Das süße Jenseits), weiß, dass Verluste und Familiengeheimnisse die zwei großen Themen seiner Filme sind. Erst nach und nach erschließt sich, wie beim Puzzle, der Konflikt zwischen Erinnerung, Täuschung und Wahrheit.

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D 2021, Regie: Manuel Fenn, 119 Min., diverse OmU

ab Do. 21.10. / 18:00

Seit nun über eineinhalb Jahren hält die Corona-Pandemie die ganze Welt buchstäblich in Atem. Die Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens sowie die gesundheitliche Gefahr, sichtbar in den stetig steigenden Opferzahlen, veränderten den Alltag aller Menschen von Grund auf. Manuel Fenn dokumentiert in 12 Kapiteln aus der ganzen Welt die Ausnahmesituation des ersten Pandemiejahres. Die verlassenen Straßen in den sonst so überfüllten Metropolen London, Berlin oder New York sind beeindruckend. Ebenso, wie das Leben mit dem Virus den selbstverständlichen Alltagstrott überall ausgebremst hat und stattdessen neue Lösungen notwendig macht. Ob in Nadschafabad, Kuala Lumpur, Rom oder Nairobi – das Nachdenken über ein bewussteres Globales Handeln und mögliche Wege aus der aktuellen Krise ist essenziell. Denn wir können nicht so weitermachen wie bisher. Wie kann eine neue Welt nach der Pandemie aussehen? Wie wird sich unser Zusammenleben verändern?

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D 2020, Regie: Janna Ji Wonders, 110 Min., Gewinner des „Made in Germany Förderpreis – Perspektive“ auf der Berlinale 2016

ab Do. 21.10. / 20:00

In ihrem Langfilmdebut erzählt Filmemacherin Janna Ji Wonders die eigene Familiengeschichte, die sich über 100 Jahre und vier Generationen von Frauen erstreckt. Der Walchensee in Bayern wird zur Kulisse einer Familiensaga, die in 20er Jahren des letzten Jahrhunderts beginnt, als Wonders Uroma Apa dort ein kleines Ausflugscafé gründet. Das Café am Alpsee übersteht den 2. Weltkrieg und trotzt den gesellschaftlichen Umschichtungen der 60er und 70er Jahre bis in die heutige Zeit. Apas Tochter Norma übernimmt den Betrieb und hält die Stellungen, während ihre Töchter Anna und Frauke als Anhängerinnen der Hippie-Bewegung in die weite Welt hinausziehen. Nach einem traumatischen Erlebnis geht Anna mit ihrer kleinen Tochter Janna zurück nach Bayern. Und Janna wird diese faszinierende Familienchronik weitertragen, indem sie darüber einen Film macht, für den sie auch auf Film- und Bildmaterial ihrer Familie aus 100 Jahren zurückgreifen kann. Eine berührende Familienchronik, aber auch ein Ausschnitt deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts – aus Frauensicht.

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CDN 2019, Regie: Deanne Foley, mit Carolina Bartczak, Peter MacNeill, Chris Jacot, 93 Min., engl. OmU

ab Do. 21.10. / 20:30

Neufundland: Maura Mackenzies Weg als talentierte Konzertpianistin führt gerade steil bergauf. Dann verpasst sie „Dank“ ihres Ehemanns eine großartige Chance und ihre Karriere ist schlagartig beendet. Sie rutscht in eine Depression und langsam auch in eine bipolare Störung ab. Als Maura in ihrem Zustand zu einer Gefahr für ihre zwei Töchter wird, nimmt ihr Mann Duncan das zum Anlass, aus der unglücklichen Ehe auszubrechen und ihr die Kinder zu entziehen. In der tiefsten Krise steht Maura nur ihr Vater zur Seite. In kleinen Schritten versucht sie, gesund zu werden und ihr Leben wieder selbst zu bestimmen, denn nur so hat sie die Hoffnung, Bonnie und Briana wieder zu sehen. Nach dem Roman „An Audience of Chairs“ von Joan Clark.

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FIN/S 2020, Regie: Zaida Bergroth, mit Alma Pöysti, Krista Kosonen, Shanti Roney, Joanna Haartti, 100 Min., OmU

Fr. 22.10. / 20:30

Tove, eine lebensfrohe junge Frau im Finnland der 1940er Jahre, verfolgt einen ehrgeizigen Traum: Sie will Künstlerin zu werden. Ihr Leben verbringt sie im Atelier, auf politischen Diskussionen und wilden Partys der Boheme-Szene Helsinkis - immer auf der Jagd nach dem großen künstlerischen Durchbruch. Auch in ihren Beziehungen geht es dramatisch und unkonventionell zu. Neben der offenen Beziehung mit dem linken Politiker Atos ist Tove fasziniert von der charismatischen Theaterregisseurin Vivica, die ihr den Kopf verdreht. Vivica ist überzeugt vom künstlerischen Talent ihrer Freundin und ermuntert Tove, ihre kleinen Zeichnungen von Fabelwesen zu veröffentlichen. Belächelt vom Vater, einem berühmten Bildhauer, fällt es Tove schwer, dem Rat zu folgen. Doch ausgerechnet diese „Kritzeleien“ werden ihr zu internationaler Bekanntheit verhelfen. Die Erfinderin der beliebten Mumins-Geschichten ist heute die wohl bekannteste Autorin und Illustratorin Finnlands.

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KinderKino

S 2020, Regie: Michael Lindgren, mit Hugo Krajcik, Julia Pirzadeh, Frank Dorsin, 89 Min., ab 10 Jahren

Sa. 16.10. + So. 17.10. / 15:00
Sa. 23.10. + So. 24.10. / 15:30

Bert will in der Mittelstufe alles anders machen – endlich cool und beliebt und der Schwarm aller Mädchen sein. Bisher war er immer nur die Brillenschlange. Vor allem Leila würde er gern gefallen – die ist zwar zwei Jahre älter, aber als Basketballstar und Schönheitskönigin einfach nur mega cool. Glücklicherweise ist Leilas kleine Schwester Amira in Berts Klasse! Berts Plan ist, sich mit Amira anzufreunden und durch sie Leila kennenzulernen Ob das eine so gute Idee ist, kümmert Bert wenig, denn für ihn gilt nur eins: das Herz seiner Angebeteten zu erobern! Leider löst er mit seinem Plan eine Katastrophe nach der anderen aus. Und irgendwann muss Bert sich seinem angehäuften Chaos stellen.

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Drachenreiter

D/B 2020, Regie: Tomer Eshed, Animation, 91 Min., FBW-Prädikat: bes. wertvoll, ab 7 Jahre

Sa. 23.10. + So. 24.10. / 15:00
Sa. 6.11. + So. 7.11. / 15:30

Fabelwesen gehören in die Welt der Mythen und Märchen. Oder doch nicht? Tatsächlich leben diese mittlerweile vom Aussterben bedrohten Kreaturen mitten unter uns Menschen. Dafür müssen sie sich gut tarnen können. Doch die Menschen dringen immer weiter an jeden noch so entlegenen Ort vor. Schon lange träumt der junge Silberdrache Lund vom letzten und sicheren Zufluchtsort für Drachen, dem sagenumworbenen Saum des Himmel,. Gemeinsam mit seiner Freundin, dem frechen Koboldmädchen Schwefelfell, macht sich Lund auf die Suche. Auf dem Weg treffen die beiden den Waisenjungen Ben, der sich mit Lund anfreundet. Das passt Schwefelfell gar nicht. Doch die Eifersüchteleien müssen warten. Ihnen ist das drachenfressende Blechmonster Nesselbrand dicht auf den Fersen.
 

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