Kommende Gäste & Specials

SRB/KRO/D/F 2020, Regie: Srdan Golubović, mit Goran Bogdan, Boris Isaković, FBW-Prädikat: bes. wertvoll, 120 Min., OmU

Fr. 3.12. / 20:00 mit Regisseur Srdan Golubović

Eine Kleinstadt irgendwo in Serbien: Nikola ist Tagelöhner und schafft es kaum, seine Familie zu ernähren, geschweige denn, ausstehende Rechnungen zu bezahlen. Der Sozialdienst droht, ihnen das Sorgerecht für die beiden Kinder zu entziehen. In die Enge getrieben, sieht seine Frau ihren einzigen Ausweg in einer schrecklichen Verzweiflungstat. Trotz aller Bemühungen von Nikolas greift der Staat sofort ein und bringt die Kinder in Pflegefamilien unter. So lange, heißt es von Seiten der Behörden, bis ihr Vater in der Lage sei, ihnen angemessene Lebensbedingungen zu bieten. Trotz der entmutigenden Umstände bleibt Nikola hartnäckig. Als er herausfindet, dass der ortsansässige Sozialdienst in Korruptionen verstrickt ist, beschließt er kurzerhand, zu Fuß den Weg in die Hauptstadt Belgrad anzutreten.
Otac gewann den Panorama-Publikumspreis der Berlinale 2020.

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UdSSR 1990, Regie: Pavel Lungin, mit Pyotr Mamonov, Pyotr Zaychenko, FBW-Prädikat: bes. wertvoll, 110 Min., OmU

Mo. 6.12. / 18:00 mit Einführung: Elias Angele, Universität Bremen

Während einer nächtlicher Taxifahrt durch Moskau treffen zwei grundverschiedenen Männer aufeinander: Shlykov, Taxifahrer und braver Sowjetbürger, und der jüdische Saxophonist Ljosa, der sich gerne dem Alkohol und einem haltlosen Lebensstil hingibt. Trotz aller Unterschiede entwickelt sich langsam eine Freundschaft zwischen dem Arbeiter und dem Künstler.
Pavel Lungins Film, als Reminiszenz an „Taxi Driver“ angelegt, porträtiert nicht nur verschiedene Lebensphilosophien und den Umgang mit der Perestroika, sondern auch die Metropole Moskau zu Beginn der 1990er Jahre. Der sowjetische Popstar Pyotr Mamonov spielte den Saxophonist Ljosa. Lungins Film war eine der ersten Koproduktion mit dem Westen, wie sie in der Folge durch gelockerte Regelungen häufiger zu finden waren. 1990 wurde „Taxi Blues“ in Cannes mit der Goldenen Palme für die beste Regiearbeit ausgezeichnet.

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DDR 1981, Regie: Evelyn Schmitz, mit: Heidemarie Schneider, Roman Kaminski, 112 Min.

Mo 6.12. / 20:00 mit Einführung von Lea Lünenburg, Uni Bremen, zur Darstellung der Frau im DEFA-Film der achtziger Jahre

Susanne schlägt sich als alleinerziehende Mutter und ungelernte Arbeiterin durch den Alltag. Als sie ihren eintönigen Job als Metallstanzerin aufgibt, gerät sie schnell in finanzielle Schwierigkeiten. Andere Arbeitsplätze gibt es zwar - jedoch nicht für Ungelernte. Sie entschließt sich, ihr Fahrrad als gestohlen zu melden, um die Versicherungssumme zu kassieren. Ihr neuer Freund Thomas, ein erfolgreicher Ingenieur, reagiert vorwurfsvoll, als er von dem Betrug erfährt. Sein Unverständnis für ihre Situation festigt ihren Entschluss, sich zu trennen und ihr Leben grundlegend zu ändern.

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Filme vom 2.12. bis 8.12.

F/LUX/B 2019, Regie: Christophe Honoré, mit Chiara Mastroianni, Benjamin Biolay, 86 Min., OmU

ab Do. 2.12. / 17:30

Maria und Richard sind seit zwanzig Jahren verheiratet, von außen betrachtet führen sie eine erfolgreiche Ehe. Doch Maria sehnt sich nach den alten Zeiten, in denen zwischen ihnen nicht nur liebevolle Freundschaft, sondern auch unbändige Leidenschaft herrschte. Ihre Frustration lebt sie hinter Richards Rücken mit unzähligen jungen Männern aus. Als ihre Affären auffliegen, verlässt Maria die gemeinsame Wohnung. Richard bemerkt gar nicht, dass Maria den Koffer packt und sich im Hotel gegenüber ihrer Wohnung einquartiert. Von dort blickt sie als Voyeurin auf das Leben, das sie verlassen hat. Während Maria ihn beobachtet, werden die Zweifel an ihrer Entscheidung immer größer. Lohnt es sich, ihrer Ehe noch eine Chance zu geben? Oder stimmt es, dass die Liebe immer nur das Früher meint? Auf einmal verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie, Erinnerungen und Gegenwart und das Hotelzimmer 212 verwandelt sich für Marie in eine Projektionsfläche vergangener Schicksale und zukünftiger Möglichkeiten.

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CND 2019, Regie: Sophie Deraspe, mit Nahéma Ricci, Nour Belkhiria, 109 Min., frz. OmU

ab Do. 2.12. / 18:00

Nach dem gewaltsamen Tod der Eltern und ihrer Flucht aus Algerien lebt die 16-jährige Antigone Hipponomes mit ihren drei Geschwistern und ihrer Großmutter in Quebec. Während Antigone eine exzellente Schülerin ist, lässt sich ihr Bruder Polynice mit einer Straßengang ein. Bei einer fatalen Begegnung mit der Polizei wird Polynice verhaftet und soll aus Kanada abgeschoben werden. Überzeugt, dass ihr Bruder in Algerien nicht überleben würde, fasst Antigone einen gleichermaßen kühnen wie gefährlichen Rettungsplan.
In freier Anlehnung an die Tragödie von Sophokles schildert Regisseurin Sophie Deraspe das Aufbegehren einer aufopferungsbereiten Heldin gegen inhumane Verhältnisse. Ihre kämpferische Klassiker-Adaption wurde 2019 beim Toronto International Film Festival als Bester kanadischer Film ausgezeichnet.

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SRB/KRO/D/F 2020, Regie: Srdan Golubović, mit Goran Bogdan, Boris Isaković, FBW-Prädikat: bes. wertvoll, 120 Min., OmU

ab Do. 2.12. / 20:30

Eine Kleinstadt irgendwo in Serbien: Nikola ist Tagelöhner und schafft es kaum, seine Familie zu ernähren, geschweige denn, ausstehende Rechnungen zu bezahlen. Der Sozialdienst droht, ihnen das Sorgerecht für die beiden Kinder zu entziehen. In die Enge getrieben, sieht seine Frau ihren einzigen Ausweg in einer schrecklichen Verzweiflungstat. Trotz aller Bemühungen von Nikolas greift der Staat sofort ein und bringt die Kinder in Pflegefamilien unter. So lange, heißt es von Seiten der Behörden, bis ihr Vater in der Lage sei, ihnen angemessene Lebensbedingungen zu bieten. Trotz der entmutigenden Umstände bleibt Nikola hartnäckig. Als er herausfindet, dass der ortsansässige Sozialdienst in Korruptionen verstrickt ist, beschließt er kurzerhand, zu Fuß den Weg in die Hauptstadt Belgrad anzutreten.
Otac gewann den Panorama-Publikumspreis der Berlinale 2020.

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F 2019, Regie: Anne Fontaine, mit Omar Sy, Virginie Efira, Grégory Gadebois, Payman Maadi, 99 Min., OmU

ab So. 5.12. / 17:30

Als wäre der Arbeitsalltag der Pariser Polizei nicht schon anstrengend genug, müssen sich die Beamt*innen Virginie, Erik und Aristide auch noch mit privaten Problemen herumschlagen. Eriks Ehe steht kurz vor dem Ende und Virginie und Aristide müssen sich mit den Folgen ihrer heimlichen Affäre auseinanderzusetzen. Die Nerven des ungleichen Dreiergespanns sind also bereits angespannt, als sie einen eher ungewöhnlichen Befehl erhalten. Sie sollen einen Asylbewerber zum Flughafen fahren, damit er nach Tadschikistan abgeschoben wird. Als Virginie herausfindet, dass Tohirov dort wahrscheinlich der Tod droht, gerät sie in einen Gewissenskonflikt. Sie versucht, Erik und Aristide zu überzeugen, dem ihm zur Flucht zu verhelfen, statt den Befehl auszuführen.
Nach der französischen Romanvorlage “Police” von Hugo Boris.

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KinderKino

D 2020, Regie: Dieter Schumann, 94 Min., Dokumentarfilm, empf. ab 7 J.

Sa. 27.11., So. 28.11. / 15:00 + Sa. 4.12. / 15:30

Die siebenjährige Lene verbringt den Sommerurlaub mit der Familie im Bayrischen Wald. Eigentlich wollten sie und ihre große Schwester Lynn lieber ans Meer fahren, aber Papa hat sich in den Kopf gesetzt, einen Na-tururlaub ohne Handys zu machen – und im Wald gibt es unzählige Geheimnisse zu entdecken! Zuerst wirkt alles ganz fremd, die Leute sprechen einen komischen Dialekt und sehen seltsam aus. Zumindest der Wald-Obelix und die Wald-Ursel, die den Kindern Geschichten von Waldgeistern erzählen und ihnen die vielen klei-nen und großen Wunder der Natur näherbringen. Denn wenn man genau hinsieht und die Ohren aufsperrt, kann man im Wald so einiges entdecken, was uns sonst nie auffallen würde. Von verborgenen Schätzen, ge-heimen Höhlen und wundersamen Tieren handeln die alten Legenden auf den Spuren des Waldgeists Peter, der vor unendlich langer Zeit in der Grotte der schlafenden Seelen verschwand.
Ein wunderschön erzählter Dokumentarfilm für Kinder und Erwachsene, der große Lust darauf macht, ge-meinsam hinaus in den nächsten Wald zu gehen und die Magie der Natur neu zu entdecken. Ausgezeichnet von der Kinderjury mit dem KIJUKO-Filmpreis 2021!

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D 2007, Regie: Hayo Freitag, Buch: Tomi Ungerer, Animation, FBW-Prädikat: bes. wertvoll, 80 Min., ab 6 Jahre

Sa. 4.12 / 15:00 + So. 5.12. / 15:00 mit action&fun!

Nach dem Tod ihrer Eltern ist die kleine Tiffany auf dem Weg in ihr neues Zuhause. Sie wird in ein Waisenhaus gebracht, das von einer bösen Tante streng regiert wird. Plötzlich wird Tiffanys Kutsche von drei grimmigen Räubern überfallen. Die furchtlose und freche Tiffany ist jedoch ganz entzückt von den drei Räubern und wit-tert ihre Chance, mit ihrer Hilfe dem gefürchteten Waisenhaus zu entkommen. Schnell stellt sich heraus: die drei sind gar nicht so gemein, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Zusammen machen sie sich auf den Weg, den anderen Kindern im Waisenhaus zu helfen.

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