Kommende Gäste & Specials

USA 1928/29, alle Filme in 35mm mit engl. Zwischentiteln, Gesamtlänge 80 Min.

Sa. 24.10. / 20:00 mit Livemusik-Begleitung von Ezzat Nashashibi

Ende der 1920er Jahre war die goldene Ära der Stummfilme in Hollywood. Die Haudraufkomik der Keystone-Filme hatten Platz gemacht für ausgefeilte und komische Geschichten, mit Laurel & Hardy als dem Duo jener Jahre oder Fred Guiol als einer der vielbeschäftigten Regisseure. Kurz danach kam der Tonfilm, beendete viele Karrieren und schickte die Stars in die Vergessenheit. So wie zum Beispiel Max Davidson, Charley Chase oder Anita Garvin, die ab 1926 in den Hal Roach-Studios drehte und in elf Laurel & Hardy-Filmen mitspielte, unter anderem als resolute Ehefrau.

Das Programm:

Big Business (USA 1929, James Horne, 18 Min.)
Stan Laurel und Oliver Hardy zeigen als Weihnachtsbaumverkäufer im sonnigen Kalifornien in „Big Business", warum es nicht hinhaut mit der menschlichen Zivilisation. Zum Weiterlesen.

Limousine Love (USA1928, Fred Guiol, 20 Min.)
Auf dem Weg zu seiner Hochzeit wird Charley Chase als Bräutigam mit völlig unerwarteten Widrigkeiten konfrontiert. Eine nackte, wildfremde Frau auf dem Rücksitz ist erst der Anfang. Zum Weiterlesen.

Pass the Gravy (Und ein stolzer Hahn dazu, USA 1928 , Fred Guiol, 18 Min.)
Zwei Männer als Nachbarn, zwei Kinder als Liebespaar und ein Hahn namens Brigham: Das sind die Zutaten, mit denen Fred Guinol und Leo McCarey ein Slapstick-Feuerwerk abfackeln. Max Davidson, begnadeter Stummfilmkomiker deutsch-jüdischer Herkunft, gibt einen der Väter. Eine einsame Perle unter den späten Stummfilmkomödien. Zum Weiterlesen.

Feed'm and Weep (USA 1928, Fred L. Guiol, 20 Min.)
Max Davidson als Restaurantbesitzer heuert aus Not zwei der sicher ungeschicktesten Frauen als Aushilfskellnerinnen an, da eine Busladung voll mit Gästen sein Diner stürmt. Anita Garvin, die großgewachsene Ziegfeld-Follies-Tänzerin, bildete zusammen mit Marion „Peanuts“ Byron, noch nicht volljährig und gerade mal 1,50 groß, für einige wenige, überaus komische Kurzfilme ein female comedy Team im Stil von Laurel & Hardy. Zum Weiterlesen.

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Filme vom 22.10. bis 28.10.

GB 2019, Regie: Jared P. Scott, 92 Min., OmU

ab Do. 22.10. / 17:30

In der Sahel-Zone Nordafrikas sind die Auswirkungen des Klimawandels schon lange zu spüren. Die Wüste breitet sich aus, die Dürreperioden verlängern sich und die Versorgung der Bewohner ist gefährdet. 2007 startete ein Projekt, um die Wüste aufzuhalten: Quer über den Kontinent soll ein 8.000 Kilometer langer Grüngürtel aus Bäumen wachsen, quasi eine Mauer, die Menschen verbindet, anstatt sie zu trennen.
Jared P. Scott begleitet die Sängerin und Aktivistin Inna Modja aus Mali, die Unterstützer*innen des Projekts aufsucht. Sie selbst hat ein Album aufgenommen, dessen Erlös in das Projekt fließt. Während ihrer Reise durch verschiedene Länder nutzt sie ihr musikalisches Talent, um Beziehungen aufzubauen. Inna Modja spricht mit den Menschen über ihre Träume und Ängste, die Verantwortung gegenüber der nächsten Generation. Viele der Gebiete, über die sich die Mauer erstrecken soll, sind von Konflikten gezeichnet und können nicht begrünt werden. In 21 afrikanischen Staaten ist die Initiative bereits tätig und es wurden insgesamt 15 Prozent der ursprünglich geplanten Bäume gepflanzt. Doch der Film macht auch Mut: Wenn wir gemeinsam handeln, können wir viel erreichen.

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D/DK 2019, Regie: Anders Østergaard & Erzsébet Rácz, 88 Min., engl. OmU

ab Do. 22.10. / 20:00

Günther Goldschmidt und seine Frau Rosemarie haben es die längste Zeit ihres Lebens genauso gemacht wie viele andere Überlebende Nazi-Deutschlands: die Vergangenheit ruhen gelassen. Selbst als erwachsener Mann weiß Martin nur wenig über die Lebensumstände seiner Eltern vor ihrer Flucht in die Vereinigten Staaten im Jahr 1941. Als seine Mutter stirbt, wird das Schweigen jedoch unerträglich. Endlich konfrontiert er seinen Vater mit dessen Vergangenheit.
In ungewöhnlicher filmischer Hybridform zwischen fiktionalen Elementen der Inszenierung und dokumentarischer Aufarbeitung erzählt Anders Østergaard die wahre Geschichte eines jüdischen Musikerpaars aus Oldenburg. Der Film basiert auf der realen Familiengeschichte des US-Amerikanischen Radiomoderators Martin Goldsmith, der in Arizona aufwuchs und lange nicht wusste, was seine Eltern erlebt hatten, bevor sie 1941 entkamen. Der Film über die Familie Goldschmidt zeigt den wunderbaren Bruno Ganz in seiner letzten Rolle.

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D 2019, Regie: Michael Fetter Nathansky, 104 Min.

ab Do. 22.10. / 18:00

Ein Unbekannter hat Monis Schwester Silke völlig grundlos von einer Brücke geschubst. Nach diesem verstörenden Angriff auf ihre kleine Schwester kehrt Moni aus Spanien in ihre Heimat nach Potsdam zurück. Silke ist zum Glück mit einem Schrecken und einer Halskrause davongekommen. Die Polizei tut den Angriff als Tat eines Betrunkenen ab, doch damit will Moni sich nicht zufrieden geben. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, obwohl Silke dagegen ist. Der Täter ist schnell gefunden. Doch warum er es getan hat, kann René selber nicht mehr nachvollziehen. Er hat einen soliden Job, eine gute Beziehung zu seinen Eltern, enge Freundschaften. Bald zeigt sich, dass nichts so ist, wie es anfangs schien und sich die Wahrheit zwischen viel zu vielen Lügen versteckt. Ein Wechselspiel aus drei Perspektiven beginnt, ein dramaturgischer Tanz zwischen drei Menschen, zwischen Täter und Opfer, Selbstzweifeln und der Suche nach Vergebung.
„Sag du es mir“ gewann 2019 den Filmkunstpreis des 15. Festivals des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein.

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D 2020, Regie: Carmen Losmann, 89 Min.

ab Do. 22.10. / 20:30

Spätestens seit der Finanzkrise 2008 und dem großen Schaden für viele Menschen ist klar: Irgendetwas läuft in unserem Wirtschaftssystem schief – und das schon sehr lange. Wenn Großkonzerne keine Steuern bezahlen müssen, geschweige denn Verantwortungsbewusstsein für die Zerstörung der Umwelt einkalkulieren, wenn Normalverbraucher*innen dagegen für den Lebensunterhalt auf mehrere Jobs gleichzeitig angewiesen sind, kann man wohl kaum von einer Marktwirtschaft sprechen, die gerecht ist. Höher, schneller, besser, um jeden Preis – so lautet die Devise des Kapitalismus. Warum können wir angesichts der zahlreichen internationalen Krisen nicht einfach aufhören ständig weiter zu wachsen? Wohin soll das alles noch führen? Schafft sich der Kapitalismus wirklich selber ab? Mit der Kernfrage „Wie entsteht eigentlich das ganze Geld?“ geht Carmen Losmann (Work Hard Play Hard) den oftmals undurchsichtigen und komplizierten Prozessen nach, die unser aller Leben bestimmen oder auch vernichten können. Der Film zur Coronakrise.

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USA 1928/29, alle Filme in 35mm mit engl. Zwischentiteln, Gesamtlänge 80 Min.

Sa. 24.10. / 20:00 

Ende der 1920er Jahre war die goldene Ära der Stummfilme in Hollywood. Die Haudraufkomik der Keystone-Filme hatten Platz gemacht für ausgefeilte und komische Geschichten, mit Laurel & Hardy als dem Duo jener Jahre oder Fred Guiol als einer der vielbeschäftigten Regisseure. Kurz danach kam der Tonfilm, beendete viele Karrieren und schickte die Stars in die Vergessenheit. So wie zum Beispiel Max Davidson, Charley Chase oder Anita Garvin, die ab 1926 in den Hal Roach-Studios drehte und in elf Laurel & Hardy-Filmen mitspielte, unter anderem als resolute Ehefrau.

Das Programm:

Big Business (USA 1929, James Horne, 18 Min.)
Stan Laurel und Oliver Hardy zeigen als Weihnachtsbaumverkäufer im sonnigen Kalifornien in „Big Business", warum es nicht hinhaut mit der menschlichen Zivilisation. Zum Weiterlesen.

Limousine Love (USA1928, Fred Guiol, 20 Min.)
Auf dem Weg zu seiner Hochzeit wird Charley Chase als Bräutigam mit völlig unerwarteten Widrigkeiten konfrontiert. Eine nackte, wildfremde Frau auf dem Rücksitz ist erst der Anfang. Zum Weiterlesen.

Pass the Gravy (Und ein stolzer Hahn dazu, USA 1928 , Fred Guiol, 18 Min.)
Zwei Männer als Nachbarn, zwei Kinder als Liebespaar und ein Hahn namens Brigham: Das sind die Zutaten, mit denen Fred Guinol und Leo McCarey ein Slapstick-Feuerwerk abfackeln. Max Davidson, begnadeter Stummfilmkomiker deutsch-jüdischer Herkunft, gibt einen der Väter. Eine einsame Perle unter den späten Stummfilmkomödien. Zum Weiterlesen.

Feed'm and Weep (USA 1928, Fred L. Guiol, 20 Min.)
Max Davidson als Restaurantbesitzer heuert aus Not zwei der sicher ungeschicktesten Frauen als Aushilfskellnerinnen an, da eine Busladung voll mit Gästen sein Diner stürmt. Anita Garvin, die großgewachsene Ziegfeld-Follies-Tänzerin, bildete zusammen mit Marion „Peanuts“ Byron, noch nicht volljährig und gerade mal 1,50 groß, für einige wenige, überaus komische Kurzfilme ein female comedy Team im Stil von Laurel & Hardy. Zum Weiterlesen.

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ARG 2015, Regie: Francisco Varone, 94 Min., span. OmU

Di. 27.10. / 20:00 

Sebastián hat zwei Leidenschaften: Die Rockband »Vox Dei« und seinen alten, aber gut gepflegten- und heißgeliebten, Peugeot 505. Frisch verheiratet und pleite, hört er zufällig von einer Stelle als Chauffeur, die er schon wegen der großzügigen Bezahlung nicht ablehnen kann: Sebastián soll Jalil, einen älteren Herrn und strenggläubigen Muslim von Buenos Aires in Argentinien in die 3.000km entfernte bolivianische Metropole La Paz fahren. Die Fahrt entpuppt sich allerdings als Zerreißprobe für Sebastians Nerven: Jalil isst in Sebastiáns geliebtem Peugeot, lädt ungefragt Mitfahrer ein und verlangt permanent Gebets- und Toilettenpausen. Auf dem Dach befindet sich noch Jalils sperriges Dialysegerät, das er zum Überleben braucht. Eigentlich hat Jalil die Reise minutiös geplant, doch dann kommt alles ganz anders.

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KinderKino

D 2020, Regie: Winfried Oelsner, 86 Min., ab 9 J.

ab Sa. 17.10.  / 15:00

Unter dem Leben auf einer echten Ritterburg hat der neunjährige Max sich eigentlich etwas anderes vorgestellt. Sein neuer Wohnort, das Schloss Geroldseck, dient mittlerweile nämlich als Seniorenheim und seine Mutter Marion tritt hier eine neue Stelle als Pflegerin an. Bereits am ersten Schultag wird Max in seiner Klasse als "Burg-Grufti" verspottet und auch seine älteren Mitbewohner sind alles andere als umgänglich. Glücklicherweise trifft er bald auf ein dynamisches Rentner-Trio, das sich selbst "Die Wilde 7" nennt. Die gewitzte Seniorentruppe besteht aus Vera, einer ehemals erfolgreichen Schauspielerin, dem früheren Sportler und Fußballtrainer Horst und Kilian, der einmal als Professor für Insektenkunde tätig war.
Zur gleichen Zeit treibt ein rätselhafter Dieb auf Schloss Geroldseck sein Unwesen: Mitten am Tag werden Schmuck und Wertgegenstände aus den Zimmern der Bewohner gestohlen. Max, der schon immer Detektiv werden wollte, begibt mit seinen neu gewonnenen Freunden auf die Spuren des sogenannten "Schwarzen Ass".

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S 1972, Regie: Olle Hellbom, 94 Min., ab 6 J.

ab Sa. 24.10. / 15:00

Die Bewohner aus Lönneberga haben Geld gesammelt. Vielleicht könnte man Michel damit nach Amerika schicken? Die Magd Lina findet das zwar eine gute Idee, andererseits tun ihr aber die Amerikaner leid. Denn Michel ist bekannt für seine Streiche, genauso wie für seine immer größer werdende Männchensammlung. Diese schnitzt er im Tischlerschuppen, wenn er dort nach einem Streich zur Strafe mal wieder „nachdenken“ soll. Auch diesmal hat Michel wieder viele Ideen, die er unbedingt ausprobieren muss. Weder Flusskrebse, eine Blaubeersuppe noch die Geburtstagsfeier des Bürgermeisters sind vor ihm sicher. Doch als sein Freund Alfred erkrankt und draußen ein Schneesturm tobt, wächst Michel über sich hinaus.
Der gutmütige Michel, der im schwedischen Original von ¬Astrid Lindgren eigentlich Emil heißt, wächst einem mit seinen lustigen Streichen auch heute noch ans Herz. Ein Klassiker.

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