Kommende Gäste & Specials

D 2024, Regie: Joana Georgi, 90 Min.

Sa. 15.6. / 20:00mit Protagonistin Feline & Produzentin Anna Winkler

Quang, Patricia, Simin, Zaza und Feline sind fünf junge Berliner Aktivist*innen, die sich in unterschiedlichen Bewegungen engagieren. Ein Jahr lang begleitet Joana Georgi sie in ihrem Alltag. Quang ist aktiv in der Klimabewegung und macht auf seine Sichtweise als Person of Color und Sozialist mit ostdeutschem Familienhintergrund aufmerksam. Patricia geht gegen die prekäre Wohnungssituation in Deutschland auf die Straße und dreht mit Freundinnen eine TikTok-Video-Reihe über das Thema. Simin ist engagiert in der antirassistischen Bewegung und kämpft für die Arbeiter*innenklasse. Zaza ist Auszubildender in der Pflege und engagiert sich in der Krankenhausbewegung für bessere Arbeitsbedingungen. Feline hat sich als alleinerziehende Mutter politisiert und backt Kuchen für Menschen, die sich keinen leisten können. Alle kümmern sich um ihre Community, vernetzen sich über Social Media und zeigen so Wege aus der politischen Lethargie.
Regisseurin Joana Georgi wirft einen authentischen Blick auf ihren Aktivismus und nimmt die tagtäglichen Geschichten im Kampf um gesellschaftliche Veränderung in den Fokus.
 

Young Diamondz
Nemara, RD-Brave und Davina sind allesamt 14 und 15 Jahre alt und musizieren seit frühester Kindheit. Über die Musik machen sie deutlich, wie sie fühlen und was ihnen am Herzen liegt. 
Mitte 2022 fanden die jungen Musikerinnen durch einen schulinternen Hip-Hop-Workshop des Lehrers Deniz Tüzan zusammen. Mittlerweile stehen sie auf den verschiedensten Bühnen, sind bundesweit im TV zu sehen und häufiger in regionalen und auch überregionalen Nachrichten vertreten. Zudem haben sie einige Singles und Musikvideos veröffentlicht und konkrete Arbeiten an ihrem ersten Album aufgenommen. Das Musikvideo zum Song „Stay Together“ wurde 2023 sogar mit dem Bremer Jugendpreis ausgezeichnet. 
Ein klares Genre ist dabei nie definiert. Die Young Diamondz machen viel eher das, worauf sie Lust haben. Wirklich wichtig ist, dass jeder Song eine Message vermittelt. Die Gruppe macht sich insbesondere stark dafür, ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung aller Art zu setzen.

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Filme vom 13.6. bis 19.6.

D 2024, Regie: Klaus Stern, 98 Min., engl. OmU

Ab Do. 13.6. / 17:30

Der US-Unternehmer Alex Karp ist auch bekannt unter dem Namen „Big Brother“. Mit seiner Firma Palantir Technologies hat er die Datenanalyse-Software „Gotham“ erschaffen. Anlass war der Terroranschlag 9/11 und in dessen Folge die Idee, die Terrornetzwerke zu infiltrieren. „Gotham“ ist heute eine der Top-Datenanalyse-Tools und befähigt Staaten, ihre Bürger*innen umfassend zu überwachen. Die gesammelten Informationen nutzen weltweit Geheimdienste, das Militär und Polizeibehörden, in Deutschland stoppte das Bundesverfassungsgericht den Einsatz. Derzeit ist Palantir Technologies ein wichtiger Partner der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland. Aber: Palantir-Partner Peter Thiel ist ein Trump-Unterstützer. 
Sterns investigative Annäherung an den CEO der größten Überwachungsfirma der Welt stößt auf eine Mauer freundlicher Abweisung. Der Tech-Milliardär Alex Karp und seine Agenda bleiben mysteriös.

Biografie Klaus Stern
Im nordhessischen Ziegenhain geboren, aufgewachsen auf einem Bauernhof, gelernter Briefträger. Der Filmemacher Klaus Stern studierte Wirtschaft und Politik an der Universität Kassel und gründete 2000 mit sternfilm seine eigene Produktionsfirma. In seinen vielfach preisgekrönten Dokumentarfilmen zeigt Stern das Verhältnis von Kapital und Menschen auf.
Klaus Stern erhielt 2017 den Ehrenpreis des Kasseler Dokfestes. Seine Filme WELTMARKTFÜHRER – DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN (2004), HENNERS TRAUM (2008) und VERSICHERUNGSVERTRETER – DIE ERSTAUNLICHE KARRIERE DES MEHMET GÖKER (2011) waren eng verknüpft mit der Region und dem Festival und erreichten einen großen Zuspruch beim Publikum.

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TRK/F 2023, Regie: Nuri Bilge Ceylan, 197 Min., türk. OmU

Ab Do. 13.6. / 18:00

Samet, ein junger Kunstlehrer, leistet seit vier Jahren seinen Pflichtdienst in einer abgelegenen Dorfschule in Anatolien ab. Er verrichtet seine Arbeit sehr gewissenhaft, ist auch gut in die Dorfgemeinschaft integriert und trotzdem ist sein Ziel die baldige Versetzung zurück nach Istanbul. Doch dann werfen zwei Schülerinnen ihm und seinem Mitbewohner und Kollegen Kenan unangemessenes Verhalten vor. Was genau vorgefallen sein soll, wird ihnen nicht gesagt. Der Vorwurf gefährdet die Versetzung von Samet und er verbittert immer mehr. Gleichzeitig beginnen Kenan und er sich für ihre junge Kollegin Nuray zu interessieren. Obwohl Samet dabei zunächst Kenan den Vortritt lässt, wird er zunehmend eifersüchtig, als sich zwischen Kenan und Nuray etwas entwickelt. Samet lernt Seiten an sich kennen, die ihn wie einen völlig anderen Menschen wirken lassen. 
„Auf trockenen Gräsern“ feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb von Cannes, bei dem Merve Dizdar als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde.

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D 2024, Regie: Joana Georgi, 90 Min.

Do. 13.6. / 20:00

Quang, Patricia, Simin, Zaza und Feline sind fünf junge Berliner Aktivist*innen, die sich in unterschiedlichen Bewegungen engagieren. Ein Jahr lang begleitet Joana Georgi sie in ihrem Alltag. Quang ist aktiv in der Klimabewegung und macht auf seine Sichtweise als Person of Color und Sozialist mit ostdeutschem Familienhintergrund aufmerksam. Patricia geht gegen die prekäre Wohnungssituation in Deutschland auf die Straße und dreht mit Freundinnen eine TikTok-Video-Reihe über das Thema. Simin ist engagiert in der antirassistischen Bewegung und kämpft für die Arbeiter*innenklasse. Zaza ist Auszubildender in der Pflege und engagiert sich in der Krankenhausbewegung für bessere Arbeitsbedingungen. Feline hat sich als alleinerziehende Mutter politisiert und backt Kuchen für Menschen, die sich keinen leisten können. Alle kümmern sich um ihre Community, vernetzen sich über Social Media und zeigen so Wege aus der politischen Lethargie.
Regisseurin Joana Georgi wirft einen authentischen Blick auf ihren Aktivismus und nimmt die tagtäglichen Geschichten im Kampf um gesellschaftliche Veränderung in den Fokus.
 

Young Diamondz
Nemara, RD-Brave und Davina sind allesamt 14 und 15 Jahre alt und musizieren seit frühester Kindheit. Über die Musik machen sie deutlich, wie sie fühlen und was ihnen am Herzen liegt. 
Mitte 2022 fanden die jungen Musikerinnen durch einen schulinternen Hip-Hop-Workshop des Lehrers Deniz Tüzan zusammen. Mittlerweile stehen sie auf den verschiedensten Bühnen, sind bundesweit im TV zu sehen und häufiger in regionalen und auch überregionalen Nachrichten vertreten. Zudem haben sie einige Singles und Musikvideos veröffentlicht und konkrete Arbeiten an ihrem ersten Album aufgenommen. Das Musikvideo zum Song „Stay Together“ wurde 2023 sogar mit dem Bremer Jugendpreis ausgezeichnet. 
Ein klares Genre ist dabei nie definiert. Die Young Diamondz machen viel eher das, worauf sie Lust haben. Wirklich wichtig ist, dass jeder Song eine Message vermittelt. Die Gruppe macht sich insbesondere stark dafür, ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung aller Art zu setzen.

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D 2024, Regie: Leslie Franke, Herdolor Lorenz, zwei Teile, je 102 Min.

Ab Fr. 14.6 / 18:00

Seit die Steuervorteile des gemeinnützigen Wohnungsbaus für private Investoren fast überall in Europa aufgehoben wurden, ist das Grundrecht auf Wohnen in großer Gefahr. Nun entscheidet der Markt, wo Menschen leben. Die hohe Rendite von hochpreisigen Immobilien führt auch in Deutschland zur Vernichtung bezahlbaren Wohnraums und spaltet unsere Gesellschaft. In Deutschland und dort insbesondere in den Großstädten leben traditionell mehr Menschen zur Miete als in Eigentum. In Berlin sind es sogar 82 % und diese Mieter*innen sind zunehmend bedroht. Ein in Deutschland vergleichsweise guter Mieter*innenschutz wurde zum Wohle des Kapitals mehr und mehr aufgeweicht. Seither geht es fast ausschließlich um Geldanlage und „Betongold“ gilt international als begehrte Kapitalanlage. 
„Sold City“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz („Wer rettet wen?“, „Der marktgerechte Patient“) zeigt in zwei Teilen, wie der Immobilienboom in Deutschland entstanden ist. Was macht es mit den Betroffenen und wie kann die Gesellschaft sich wehren? In Wien müssen private Investoren zwei Drittel ihrer Projekte als geförderte Wohnungen bauen, in denen die Menschen dann ihr Leben lang wohnen dürfen. Warum geht das nicht bei uns?

Ein Ticket kostet 12 Euro Normalpreis, freie Sitzplatzwahl. Mit dem Ticket kann man beide Filme besuchen, auch an unterschiedlichen Tagen.

Partner des Filmabends: 
Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen
Stadtteilgenossenschaft Hulsberg eG.
Netzwerk Bremer Wohnprojekte 

 

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D 2023, Buch, Regie: Jan Heck, 96 Min.

Di. 18.6. / 20:30 + Mi. 19.6. / 15:30

In der DDR galt Subkultur als Gefahr für die Staatssicherheit und wurde von den einheitssozialistischen Machthabern durch die Stasi beobachtet. Trotzdem gründete Dieter Ehrlich, genannt Otze, bereits 1980 mit seinem Bruder Klaus die heute legendäre Punkband „Schleimkeim“. Mit Otze als Songwriter und Sänger, Klaus an der Gitarre und Dippel am Bass erweckten die drei aus Stotternheim bei Erfurt den Punk hinter dem Eisernen Vorhang zum Leben. Während Punks schon aufgrund ihres Aussehens hinter Gitter kamen, veröffentlichten Schleimkeim unter dem Decknamen „Saukerle” ihre erste Platte, tourten unter dem Radar durch die DDR und kamen regelmäßig in Schwierigkeiten mit dem Staatsschutz. Otze, Held und Begründer seiner eigenen Bewegung, probierte einiges an Drogen aus dem Westen aus und hatte mehr und mehr mit psychischen Problemen zu kämpfen. Seine letzten Jahre verbrachte Otze in einer psychiatrischen Klinik. 2005 verstarb er an einem Herzinfarkt. Auch wenn sein Name wenigen in Deutschland bekannt sein wird, kommt man heute an Schleimkeim praktisch nicht vorbei. Der Dokumentarfilm von Jan Heck porträtiert durch Interviews mit Zeitzeug*innen, Freund*innen und Bandkollegen sowie Archivmaterial das Leben des Punks und seiner Band sowie deren Widerstand gegen das System bis zum Mauerfall.

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Kinder- & Jugendkino

NL/D 2022, Regie: Sander Burger, 90 Min., FSK: 6, empf. ab 9 Jahren

Sa. 8.6. / 15:30 // So. 9.6. / 15:00 // Sa. 15.6. + So. 16.6. / 15:30

Die elfjährige Ama schwimmt leidenschaftlich gern und fiebert zusammen mit ihrem besten Freund Thijs den kommenden Meisterschaften entgegen. Jede freie Minute verbringen die beiden in ihrem Lieblingsorte in Rotterdam – im Schwimmbad. Amas Familie ist aus dem Senegal in die Niederlande gekommen und hofft auf Asyl. Doch weil der Antrag nicht bearbeitet wurde, droht der Familie nun die Abschiebung. Dabei fühlt sich Ama doch durch und durch als Niederländerin. Als eines Abends die Polizei Amas Mutter und ihren Bruder mitnimmt, kann sich Ama gerade noch verstecken. Während die Polizei nach ihr fahndet, macht sich das Mädchen auf die Suche nach ihrem Vater. Dabei kann sie sich auch auf die Hilfe von Thijs verlassen. Außerdem ist da auf einmal noch dieses riesige Stacheltier, unsichtbar für alle anderen außer Ama. 
Die bewegende Einwanderungsgeschichte wurde 2023 beim Bremer Kinder- & Jugendfilmfest KIJUKO von der Kinderjury mit dem KIJUKO-Filmpreis ausgezeichnet.

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E/F 2023, Regie: Pablo Berger, Zeichentrick, ohne Dialog, 102 Min., FSK: 0, empf. ab 6 J.

Sa. 15.6. + So. 16.6. / 15:00 // Sa. 22.6. + So. 23.6. / 15:30

Manhattan in der 1980er Jahren: Hund lebt allein und er ist einsam. Nur auf der Couch sitzen, Fertiggerichte futtern und Fernsehen ist auf Dauer ziemlich deprimierend. Also bestellt er sich einen Roboter, um einen Freund und Begleiter zu haben. Schon vom ersten Tag an sind beide die besten Freunde und unzertrennlich. Sie spazieren durch New York, essen Eis und gehen Rollschuhfahren im Central Park. An einem schönen Tag im Sommer beschließen sie, an den Strand zu fahren. Doch nach dem Baden ist Robot ganz verrostet und kann sich nicht mehr bewegen. Hund kann ihn so nicht mit nach Hause nehmen und muss ihn zurücklassen. Als er am nächsten Tag zurückkommt, ist der Strand bis zum nächsten Sommer geschlossen. Nach der Graphic Novel „Robo und Hund“ von Sara Varon.

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