Kommende Gäste & Specials

F 2021, Regie: Emmanuelle Bercot, mit Benoît Magimel, Catherine Deneuve, 123 Min., OmU

Di. 27.9. / 18:00 Gäste: Annelie Keil (Gesundheitswissenschaftlerin), Heiner Melching (DGP) und Susanne Fleckinger (Hospiz- und PalliativVerband Bremen) – Eintritt frei!

Schauspiellehrer Benjamin wird von seinen Schüler*innen geschätzt, weil er ihnen hilft, zu ihren Gefühlen und Ängsten vorzudringen und sie kreativ einzusetzen. Etwas, dass dem 40-Jährigen selbst nicht gelingt, als er erfährt, dass er Krebs im Endstadium hat. Ein Jahr bleibt ihm noch. Während Benjamin das sichere Todesurteil nicht wahrhaben will, klammert seine Mutter sich an neue Therapieformen, die er nur widerwillig mitmacht. Erst durch die Methodik des empathischen Onkologen Dr. Eddé beginnt Benjamin, sein Schicksal und eine Behandlung zu akzeptieren. Dr. Eddé Ziel ist, unheilbar Kranken möglichst viel Lebensqualität zu erhalten. Im Laufe des letzten Lebensjahres ruft Dr. Eddé Mutter und Sohn immer wieder ins Gedächtnis, ihre Zeit zu nutzen und aufzuräumen mit Dingen, die den Frieden stören könnten und die – ausgesprochen - das Loslassen erleichtern.
Gabriel A. Sara, ein Krebsspezialist aus New Yorker Mount Sinai Hospital, diente nicht nur als Inspiration für diesen Film, sondern spielt als Dr. Eddé quasi sich selbst.

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D/LUX/CH/NL 2022, Regie: Ruth Olshan, mit Leni Deschner, Luc Schiltz, Fabienne Hollwege, 88 Min., ab 8+

Sa. 1.10. / 15:00 KIJUKO-Eröffnung mit Regisseurin Ruth Olshan

Die 13-jährige Meeri lebt mit ihrem kleinen Bruder Luk und ihrem Vater in einem beschaulichen Dörfchen. Und eigentlich könnte alles so schön sein, nur vermisst sie nach wie vor ihre verstorbene Mutter. Da ihr Vater Bestatter ist, nutzt Meeri den direkten Draht, um ihr Briefe in die Särge der Verstorbenen zu legen, die ihr Vater für Beerdigungen vorbereitet. So erhofft sie sich, ihre Mutter im Himmel über die neuesten Dinge in ihrem Leben auf dem Laufenden zu halten.

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D 2022, Regie: Joya Thome, mit Whitney Bjerken und Yara Storp, 84 Min., DF, ab 10+

So. 2.10. / 17:30 Uhr mit Regisseurin Joya Thome

Die 13-jährige Whitney Bjerken ist eine leidenschaftliche Turnerin und begnadete Singer-Songwriterin aus den USA, die ihr Alltagsleben auf Social Media teilt. Soeben hat sie die Marke von einer Million Follower*innen geknackt. Eine davon ist Yara aus Norddeutschland, die begeistert die Vlogs und Videos ihrer Wettkämpfe verfolgt und Whitney sogar eine Fanpage widmet. Über drei Jahre hat die Regisseurin Joya Thome

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Filme vom 22.9. bis 28.9.

D 2021, Regie: Martin Hawie und Laura Harwarth, mit Lucas Gregorowicz, Denis Moschitto, Katharina Schüttler, 101 Min.

ab Do. 22.9. / 17:30

Nach einem schweren Schicksalsschlag scheinen dem sonst so gesetzestreuen Frank die Sicherungen durchzubrennen: Er überfällt einen Geldtransporter und lässt sich widerstandslos verhaften. Für die Staatsanwaltschaft sieht es aus wie eine emotionale Kurzschlussreaktion. Doch mit seiner Verhaftung verfolgt Frank einen genauen Plan: Er will sich an dem Mann rächen, der ihm alles genommen hat. Und dieser Mann ist Insasse in dem Gefängnis, in das Frank jetzt kommt. Doch Fuad, hochrangiges Mitglied eines libanesischen Clans, hat durch das Drogengeschäft gute Verbindungen im Knast. Um weiter unentdeckt zu bleiben und seinen Racheplan umsetzen zu können, wendet Frank sich an die Wärterin Susanna, die wiederum in ein eigenes Netz von Abhängigkeiten und Interessen verstrickt ist.

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D 2021, Regie: Kurt Hartel, 86 Min., OmU

ab Do. 22.9. / 18:00

Auf Kuba verschmelzen Einflüsse aus Afrika und Europa zu einer einzigartigen Kultur, und das spiegelt sich in der Musik- und Tanzszene der karibischen Insel. Die Straßen sind voll von Klängen. Die Vielfalt der Musik ist weltweit ohne Beispiel: hypnotische Rhythmen der Clave-Klanghölzer und Conga-Trommeln; Lieder, die an die Orishas, vermenschlichten Gottheiten, gerichtet sind oder populäre Karnevals-Gassenhauer. Die Insel lebt Musik.
Der Dokumentarfilm „La Clave" des deutschen Filmemachers Kurt Hartel versammelt einige der wichtigsten aktuellen Musiker*innen und Expert*innen Kubas. Gemeinsam entschlüsseln sie die Ursprünge kubanischer Musik, von den afrikanischen Wurzeln über Rumba und Bolero, Son und Salsa bis hin zu Latin-Jazz. „La Clave“ beschränkt sich aber nicht auf eine Rückschau in Kubas goldene Ära. Die Zukunft scheint gesichert: Im Land spielt die musikalische Erziehung eine wichtige Rolle – alle Kinder können in Kuba kostenlosen Musikunterricht nutzen!

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F 2021, Regie: Charline Bourgeois-Tacquet, mit Anaïs Demoustier, Valeria Bruni Tedeschi, 98 Min., OmU

ab Do. 22.9. / 20:00

Anaïs, eine Frau um die 30, ist mal hier, mal dort, sprunghaft und traumtänzerisch eilt die Literaturstudentin durch ihren Tag. Geld fehlt ebenfalls an allen Ecken und Enden und durch ihr vorschnelles und selbstvergessenes Handeln passieren ihr regelmäßig Missgeschicke, die auch oft ihre Mitmenschen mit in die Bredouille bringen. Dank ihres spontan-verführerischen Charmes gelingt es Anaïs trotzdem immer wieder, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Als ihr Freund sie verlässt und Anaïs auf den Verleger Daniel trifft, verliebt der sich auf der Stelle in sie. Hals über Kopf beginnt sie eine Affäre mit dem deutlich älteren Daniel, nur um kurz darauf einem Bild seiner Ehefrau Émilie zu verfallen. Um Émilie, eine Schriftstellerin, zu treffen, organisiert Anaïs sich einen Uni-Job. Als sie ihr endlich begegnet, ist es um Anaïs geschehen.

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D 2022, Regie: Annika Pinske, mit Anne Schäfer, Anne-Kathrin Gummich, Max Riemelt, 89 Min.

ab Do. 22.9. / 20:30

Clara hat es geschafft. Sie ist weg aus der ostdeutschen Provinz, führt als Dozentin in Berlin ein unabhängiges Leben und macht ihren Doktor in Philosophie. Zwischen ihrer Arbeit, einer Affäre mit einem ihrer Studenten und der fordernden Freundschaft zu ihrer Doktormutter bleibt der 39-jährigen kaum Zeit für die Familie in der alten Heimat. Claras 15jährige Tochter lebt bei ihrem Vater und ist nur zwischendurch zu Besuch in der Kreuzberger WG. Doch zum 60. Geburtstag ihrer Mutter fährt Clara mit Tochter zurück in ihr Heimatstädtchen. Dort hat sie mit dem Stolz, aber auch mit der Ablehnung der Familie und ehemaliger Freunde zu kämpfen. Die in einer postsozialistischen Siedlung lebende Mutter Inge fragt nach dem Verkehr auf der Autobahn und kümmert sich um das Essen für ihren Geburtstag. Bei Clara staut sich der Frust, weil ihre Mutter keinerlei Interesse an ihrem Beruf zeigt. Wie weit sie sich auf der Suche nach einem anderen Leben von ihren Wurzeln entfernt hat, wird ihr schmerzhaft bewusst.
Regisseurin Annika Pinske arbeitete zuvor mit Maren Ade (Toni Erdmann) zusammen, für ihren Kurzfilm „Homework“ gewann sie den Deutschen Kurzfilmpreis. Ihr Spielfilmdebüt „Alle reden übers Wetter“ feierte Weltpremiere auf der Berlinale 2022.

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KinderKino

Vom 1.10. bis 9.10.2022 ist das Bremer Kommunalkino CITY 46 wieder neun Tage lang fest in Kinderhand. Denn dann präsentiert das Filmfestival KIJUKO wieder das Neuste und Beste aus der Welt des Kinder- und Jugendfilms. Die neunte Ausgabe wartet mit einem tollen Programm, spannenden Gästen, Trickfilmworkshop und Kurzfilmrolle auf und verspricht einzigartige Kinoerlebnisse – in gemütlicher Atmosphäre und mit vielen Überraschungen.

Hier geht es zum Programm: www.kijuko.city46.de