Di. 5.3. / 20:00 * mit Regisseurin Valesca Peters

Mi. 6.3. / 20:00

Do. 7.3. / 17:45

Helmut Berger, meine Mutter und ich / NEU IN BREMEN

„Was macht eigentlich Helmut Berger?“, fragt sich Bettina Vorndamme, Finanzcontrollerin in Niedersachsen und Fan in den besten Jahren. Bei der Recherche im Internet ist der Schrecken groß, denn der einstmals „schönste Mann der Welt“, der Schauspielstar aus „Die Verdammten“ und „Ludwig“, scheint nur noch ein Schatten seiner Selbst zu sein. Sie beschließt, den Niedergang zu stoppen und nimmt Kontakt zu ihm auf mit Hilfe ihrer Tochter – Regisseurin Valesca Peters. Kurz darauf sitzt die Schauspielikone tatsächlich auf dem Sofa ihres Bauernhauses. Zwischen dem ungleichen Paar entwickelt sich in den folgenden sechs Monaten eine innige Freundschaft mit vielen Höhen und Tiefen. Und dann bekommt Helmut auch noch das Angebot, im Alter von 73 Jahren sein Theaterdebüt an der Berliner Volksbühne zu geben.

Valesca Peters begleitet das alles mit der Kamera – und nähert sich dem Menschen Helmut Berger dabei selbst immer mehr an. Der Weltstar macht es ihr nicht leicht. Doch ihr gelingt ein liebevoller Film über einen sensiblen Künstler, über Familie und Wahlverwandtschaften, Abstürze und darüber, dass sich im Leben manchmal ein Stück Würde wieder herstellen lässt.

D 2019, Regie: Valesca Peters, 82 Min.

Zum Weiterlesen

Von Viscontis Schoß bis ins Dschungelcamp hat er es gebracht: Helmut Berger, der ehedem größte Leinwandschönling der späten 1960er Jahre. Doch wie geht es ihm heute? Und wie wäre er als WG-Mitbewohner? Valesca Peters hat es monatelang selbst erfahren und ihn zum Zentrum ihres Filmdebüts gemacht. [...] https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/helmut-berger-meine-mutter-und-ich-2019

 

Regisseurin Valesca Peters: „Sobald die Kamera lief, wurde Helmut Berger zum Schauspieler. Er spielte die Interviews, gab wenig von sich preis und behauptete, dass ihm alles scheißegal sei. Ich wollte aber in diesem Film zeigen, dass das eigentlich gar nicht stimmt, dass er eine sehr sensible Person ist…“https://ffmop.de/programm/film_detail/movie-5c0ee4c64da4e

Sa. 16.3., So 17.3., Mo. 18.3. + Do. 21.3. / 20:00

Di. 19.3. + Mi. 20.3. / 17:45

Nachmittagskino: Mi. 20.3. / 15:00

Vakuum / NEU IN BREMEN

Nachdem die 60-jährige Meredith mit HIV-positiv diagnostiziert wird, ist nichts mehr wie davor. Noch dazu ist der einzige, der als Überträger in Frage kommt ihr Ehemann André mit dem sie bereits seit fast 35 Jahren verheiratet ist. Durch Zufall findet Meredith schließlich heraus, dass er sie schon seit langer Zeit mit Prostituierten hintergeht. Schockiert und verletzt, wirft sie ihn aus dem Haus. Doch die darauf folgende Einsamkeit macht ihr nur noch mehr zu schaffen und so gestattet sie André, der inzwischen dieselbe Diagnose erhalten hat, in das gemeinsame Haus zurückzukehren. Zusammen versuchen sie nun mit dieser schwierigen Situation umzugehen und einen Neuanfang zu wagen. Sie wollen die Krankheit als Paar in den Griff bekommen, aber Meredith wird zunehmend von Zweifeln geplagt und bald steht sie vor der Entscheidung, ob sie ihrem Mann wirklich verzeihen kann.

„Ein bewegender Film, der auf jeglichen Pathos verzichtet und schmerzhaft ehrlich daherkommt.“ (cineman.ch)

D / CH 2017, Regie: Christine Repond, mit Barbara Auer, 85 Min. schweizer-dt. OmU

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Interview mit Regisseurin Christine Repond
https://www.deutschlandfunkkultur.de/kinostart-von-vakuum-im-luftleeren-raum-einer-kaputten-ehe.2168.de.html?dram:article_id=443142

 

Selten hat man ein älteres Paar so harmonisch und glücklich gesehen, so lebendig, sinnlich und sexy im Umgang miteinander wie Meredith und André. Doch der Frieden wird plötzlich torpediert, durch eine fast beiläufig eintreffende, beunruhigende Information mit ungeheurer Sprengkraft.
https://www.epd-film.de/filmkritiken/vakuum