QUEERFILMNACHT

Die queerfilmnacht vereint die beiden bisherigen Filmprogramme – die rein lesbisch ausgerichtete L-Filmnacht und die schwule Gay-Filmnacht – und öffnet sich zugleich gegenüber Filmen, die auch andere sexuelle Identitäten wie Bisexualität, Transgender, Intersexualität usw. thematisieren.

Die queerfilmnacht wird in enger Kooperation mit dem SISSY-Blog programmiert, dem neuen Zuhause des SISSY-Magazins. Die SISSY, 2008 als Printmagazin gegründet, galt mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren und über 5.500 Abonnenten bis zu ihrer vorübergehenden Einstellung im Herbst 2015 als wichtigstes queeres Filmmedium in Deutschland und erfreute sich vor allem innerhalb der schwul-lesbischen Szene einer enormen Bekanntheit.

Im August 2016 ging die SISSY als Online-Magazin www.sissymag.de mit dem bewährten inhaltlichen Fokus und zahlreichen neuen Formaten an den Start. Die queerfilmnacht wird in der SISSY umfangreich präsent sein.

Fr. 21.6. / 20:30

Studio 54 – The Documentary / QUEERFILMNACHT

Im New York der 1970er Jahre wurde ein neuer Nachtclub zum Epizentrum und Paradies für Hedonismus und Toleranz, Glitzer und Glamour – dem Lebensgefühl der Disco-Ära. Noch heute gilt das „Studio 54“ als Symbol für eine Zeit voll wilder Partys, Drogen und Sex. Zum ersten Mal erzählt einer der beiden Gründer, wie der berühmteste Nachtclub der Welt erschaffen wurde. Seine Mitinhaber, Ian Schrager und Steve Rubell, zwei Freunde aus Brooklyn, schienen aus dem Nichts zu kommen und standen plötzlich an der Spitze einer neuen Art von New Yorker Gesellschaft. Regisseur Matt Tyrnauer zeichnet mit bisher unveröffentlichtem Archivmaterial ein lebendiges Porträt des legendären Nachtclubs, zu dessen Gästen Ikonen wie Diana Ross, Elizabeth Taylor, Mick Jagger, Andy Warhol oder Calvin Klein zählten. Und erzählt dabei auch die Geschichte zweier Freunde, die trotz zahlreicher Höhen und Tiefen zusammenhielten.

USA 2018, Regie: Matt Tyrnauer, 98 Min., OmU

Zum Weiterlesen

 

»Eine faszinierende Dokumentation, die all den Glamour und all den Schmodder des berühmtesten Nachtclubs des 20ten Jahrhunderts einfängt. Die gesamte Aufregung, dort zu sein, aber nicht den Kater danach. « (Vollständige Kritik auf Englisch / Empire UK)

»The movie is a fast account that is sometimes a tad facile in its analysis of a cultural moment. But as Mr. Schrager’s personal too-much-too-soon story, it’s compelling.« (Vollständige Kritik auf Englisch / NY Times)

» In 98 minutes, Studio 54 captures the club on its best nights and on its worst mornings. « (Vollständige Kritik auf Englisch / Chicago Sun Times)