#VISIONEN / Filmreihe Arbeitskreis Kirche & Kino

»Wir zeigen Filme, die unserem augenblicklichen Zeitgefühl entsprechen.

Wir bewegen uns auf schwankendem Boden.

Kaum lösbare Herausforderungen wie Migration, Klimawandel, drohende europäische Finanzkrise, Terror und Krieg sowie autoritärer Rechtspopulismus bedrängen uns.

Zugleich gibt es eine unübersehbare Fülle von Initiativen und Bewegungen, die den visionären Dreiklang von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung mit Leben füllen.

Dystopien und Utopien finden gleichermaßen ihre filmische Umsetzung.

Sie konfrontieren uns mit der drängenden Frage, was auf dem Spiel steht.«

(Louis-Ferdinand von Zobeltitz, AK Kirche & Kino)

Di. 22.1. / 19:00 * Mit Einführung von Dirk von Jutrczenka

Mi. 23.1. + Do. 24.1. / 19:00

Stalker / Kirche&Kino: #VISIONEN

In einem vom Militär abgeriegelten Bereich, in dem ein Komet niedergegangen ist, soll es einen Raum geben, in dem alle Wünsche in Erfüllung gehen. Der Stalker folgt immer wieder dem Ruf dieses geheimnisvollen Ortes, von dem es heißt, dass niemand jemals zurückgekehrt sei, der ihn betreten hat. Er führt als eine Art Pfadfinder auch einen Wissenschaftler und einen Schriftsteller dort hin. Der Weg führt durch düsteres, unwirtliches Gebiet in eine Art surreale Friedenslandschaft. Die zynischen Intellektuellen können sich jedoch nicht auf das Mysterium einlassen.

Auf der Grundlage eines Science-Fiction-Romans der Gebrüder Strugatzkij schafft Tarkowskij einen eindringlichen Film voll sinnlich-schöner Bilder über den existenziellen Konflikt zwischen Erkenntnis und Glauben.

UdSSR 1979, Regie: Andrej Tarkowskij, mit Alexander Kaidanowskij, Anatolij Solonizyn, Nikolai Grinko, 163 Min., russ. OmU