QUEERFILMNACHT

Die queerfilmnacht vereint die beiden bisherigen Filmprogramme – die rein lesbisch ausgerichtete L-Filmnacht und die schwule Gay-Filmnacht – und öffnet sich zugleich gegenüber Filmen, die auch andere sexuelle Identitäten wie Bisexualität, Transgender, Intersexualität usw. thematisieren.

Die queerfilmnacht wird in enger Kooperation mit dem SISSY-Blog programmiert, dem neuen Zuhause des SISSY-Magazins. Die SISSY, 2008 als Printmagazin gegründet, galt mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren und über 5.500 Abonnenten bis zu ihrer vorübergehenden Einstellung im Herbst 2015 als wichtigstes queeres Filmmedium in Deutschland und erfreute sich vor allem innerhalb der schwul-lesbischen Szene einer enormen Bekanntheit.

Im August 2016 ging die SISSY als Online-Magazin www.sissymag.de mit dem bewährten inhaltlichen Fokus und zahlreichen neuen Formaten an den Start. Die queerfilmnacht wird in der SISSY umfangreich präsent sein.

Do. 20.12. / 20:30

Princess CYD / QUEERFILMNACHT

Ungeduldig und getrieben von dem Wunsch dem Zusammenleben mit ihrem depressiven Vater zu entfliehen, reist die 16-jährige sportive Cyd den Sommer über nach Chicago zu ihrer Tante Ruth, Schriftstellerin, empathisch und eine selbstbestimmte Frau. Während Ruth als Langzeit-Single, in ihrem Beruf glücklich ist, steht Cyd der Sinn nach Abenteuer, erst recht, als sie Katie, eine smarte Kellnerin, kennenlernt und sich in sie verliebt. Mit viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl für die Widersprüche und Wirrungen des Erwachsenwerdens und des sich verändernden Körpers, hat Regisseur Stephen Cone einen Film geschaffen, der einfühlsam die Stimmung des sich kompliziert anfühlenden Lebens einfängt. Mit feinem Gespür für kleine Gesten, Blicke und Zwischentöne zeichnet er zwei komplexe Frauenfiguren. Ein berührender Film über weibliche Sensibilität, Sexualität und Befreiung.

USA 2017, Regie: Stephen Cone, mit Jessie Pinnick, James Vincent Meredith, Lily Mojekwu, 97 Min., engl. OmU

Zum Weiterlesen:

»Genau so müssen starke weibliche Filmfiguren aussehen!« / »Now this is how you write strong female characters in a movie. This finely tuned portrait of a teenage girl and her estranged aunt is both bathed in summertime nostalgia and boldly of its time.« (Vollständige Kritik auf Englisch / Indiewire)

 

»Eine liebevolle Komödie über das Erwachsenwerden mit dem Herz am richtigen Fleck.« / »Princess Cyd, an endearing, full-hearted comedy of self-discovery and mentorship and love.« (Vollständige Kritik auf Englisch / The Village Voice)

 

»This film is just…nice. It’s that pretty feather you found in the grass. And maybe you’ll take it home.« (Vollständige Kritik auf Englisch / The Village Voice)

 

»Cone treats each moment with patience—stepping back, allowing it to breathe, find itself. […] It's not easy, what Stephen Cone does. If it were easy, we'd see it more often.« (Vollständige Kritik auf Englisch / Chicago Sun-Times)

 

»Stephen Cone has created a film that reimagines that distinct summer feeling when adolescence creeps in, skin is bared, emotions emerge, and everything begins to feel more complicated.« (Vollständige Kritik auf Englisch / Rotten Tomatoes)

 

»The mix of awkward and delicate suits the adolescent heart of the story.« (Vollständige Kritik auf Englisch / The Hollywood Reporter)