Fr. 23.8. / 20:00 * mit Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Queerfilm Festival Bremen und queeraspora

Sa. 24.8. bis Mi. 28.8. / 20:00

Mr Gay Syria / CHRISTOPHER STREET DAY 2019

Husein ist Familienvater und arbeitet als Friseur in Istanbul, Mahmoud setzt sich in Berlin für die LGBTI-Rechte ein. Was die beiden verbindet, ist ihre Flucht aus Syrien, wo sie als schwule Männer nicht sicher waren. Beide haben einen Traum: Am nächsten internationalen „Mr. Gay World“-Wettbewerb in Malta soll ein Schwuler aus Syrien teilnehmen. Husein hat hier als erster Bewerber aus einem homophoben arabischen Land eine Vertreterfunktion und Mahmoud begleitet die ganze Aktion als Blogger. Beide wollen damit die Unsichtbarkeit von Schwulen in Syrien durchbrechen. Zugleich macht der Dokumentarfilm von Ayşe Toprak sehr deutlich, dass es auch für schwule Geflüchtete in der Türkei immer gefährlicher wird.

„Bei allem politischen und sozialen Horror, der sich momentan in der Welt ereignet – sei es in Syrien, der Türkei oder Deutschland – sind es die schönsten Momente im Film, in denen zu sehen ist, mit welcher Freiheit und Freude die Überlebenden und Geflohenen sich ausgerechnet in diese Mister-Wahl stürzen.“ (www.sissymag.de)

 

In Kooperation mit dem CSD Bremen e.V. als Auftakt zum CSD am 31. August in Bremen: www.csd-bremen.org

 

F, D, Trk 2017, Regie: Ayse Toprak, 87 Min., arabisch-deutsch-türkisch-englische OmU

Zum Weiterlesen

 

„Ein LGBTI*-Blogger aus Damaskus hat in Deutschland Asyl beantragt, ein schwuler Familienvater aus Aleppo ist auf seiner Flucht in Istanbul gestrandet. Beide haben einen Traum: Beim nächsten „Mr. Gay World“-Wettbewerb in Malta soll ein Mann aus Syrien teilnehmen. Der Dokumentarfilm von Ayşe Toprak begleitet die beiden zwischen Aktivismus, Freiheitsträumen und der Sehnsucht nach Sichtbarkeit – wenn es sein muss: in Speedos und auf High Heels.“ www.sissymag.de

„Ayse Toprak dokumentiert in ihrem Film den »Reality«-Wettbewerb, den der aus Syrien geflohene Journalist und Aktivist Mahmoud Hassino ins Leben rief, um auf das Schicksal muslimischer Homosexueller aufmerksam zu machen.“ www.epd-film.de