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Do. 13.4. - Sa. 15.4. / 20:30
So. 16.4. - Mi. 19.4. / 18:00

Don't blink - Robert Frank

Der Jahrhundertfotograf Robert Frank gilt als kamerascheu. Doch der Filmemacherin Laura Israel gegenüber, seiner langjährigen Mitarbeiterin und Cutterin, öffnet sich der 91 jährige. Geduldig und humorvoll lässt er sein Leben Revue passieren und führt durch sein immenses Film-und Fotoarchiv. Spätestens seit seines 1958 erschienenen Fotobuchs „The Americans“ mit seinen Momentaufnahmen aus den USA gilt Robert Frank als Pionier der subjektiven Fotografie. Da ist jenes Bild, das zur Ikone wurde. New Orleans - Menschen in einer Straßenbahn schauen aus dem Fenster: vorne die weißen, hinten die schwarzen. Laura Israel zeigt in ihrer Dokumentation, dass Robert Frank seit den 1960er Jahren auch Dokumentar- und Experimentalfilme drehte. Seine enge Freundschaft mit den bekannten Köpfen der Beatnik-Generation wie Jack Kerouac, William S. Burroughs oder Allen Ginsberg dokumentiert sie geschickt in Ausschnitten. Aber es geht ebenso um eine Bilanz seines Lebens und dramatische Momente wie den Verlust seiner beiden Kinder.

USA 2015, Regie: Laura Israel, 82 Min., OmU

Mehr über Robert Frank und den Film von Laura Israel:
„Die Filmemacherin Laura Israel, Vertraute von Robert Frank, legt über den grossen Schweiger ein sprechendes Biopic vor. «Don't Blink», ihr Film über Kunst und Kreativität, ist ein Kunstwerk für sich....“
https://www.nzz.ch/feuilleton/kino/dont-blink-robert-frank-jam-session-der-bilder-ld.84603