15 Jahre Bremer Filmpreis
1999 vom Kino 46 ins Leben gerufen, vergibt die GUT FÜR BREMEN Stiftung der Sparkasse Bremen alljährlich im Januar den Bremer Filmpreis. Und holt damit große Namen des internationalen Kinos nach Bremen und Stars zum Anfassen ins Rathaus.
Den Bremer Filmpreis unterscheidet von anderen Preisen, dass hier außergewöhnliche Leistungen auf ganz verschiedenen Gebieten des Filmschaffens gewürdigt werden. Ausdrücklich werden nicht nur Regisseure ausgezeichnet, denn Filmemachen ist Teamarbeit. So wurde der Preis auch an Cutter, Produzenten, Schauspieler wie auch Regisseure vergeben. Ausgezeichnet werden Lebenswerke oder stilbildende, richtungsweisende Ansätze oder herausragende Einzelbeiträge im europäischen Raum. Entsprechend abwechslungsreich liest sich auch die Liste der Preisträger der kleinen aber feinen Auszeichnung:
| 2012 | _ | Caroline Champetier_Kamerafrau, Frankreich |
| 2011 | _ | Alberto Iglesias_Filmkomponist, Spanien |
| 2010 | _ | Ulrich Seidl_Regisseur, Österreich |
| 2009 | _ | Nina Hoss_Schauspielerin, Deutschland |
| 2008 | _ | Lars von Trier_Regisseur, Dänemark |
| 2007 | _ | Bettina Böhler_Cutterin, Deutschland |
| 2006 | _ | Ken Loach_Regisseur, Großbritannien |
| 2005 | _ | Jean-Pierre & Luc Dardenne_Regisseure, Belgien |
| 2004 | _ | Kati Outinen_Schauspielerin, Finnland |
| 2003 | _ | Karl Baumgartner_Produzent, Deutschland |
| 2002 | _ | Marcel Ophüls_Regisseur, Frankreich |
| 2001 | _ | Tilda Swinton_Schauspielerin, Großbritannien |
| 2000 | _ | Agnès Varda_Regisseurin, Frankreich |
| 1999 | _ | Bruno Ganz_Schauspieler, Schweiz |
Die Jury
Die Jury des Bremer Filmpreises setzt sich aus drei vom CITY 46 und der Gut für Bremen-Stiftung der Sparkasse Bremen berufenen Filmspezialisten verschiedener Provenienz zusammen.
Wichtige Kriterien für die Auswahl der Mitglieder sind die Leidenschaft für den europäischen Film und eine berufliche Verwurzelung in der Filmlandschaft. Von Beginn an legten die Juroren großen Wert darauf, dass die Preisträger in ihrer Arbeit nicht nur die ausgetretenen Pfade des Mainstream beschreiten, sondern innovative und kreative neue Wege gehen.
Zur Gestaltung des Preises
Damit der Bremer Filmpreis ein unverwechselbares Gesicht erhält, schrieb die Sparkasse 1999 einen Designwettbewerb aus. Ein Bremer Oskar, Bambi oder Bär wurde gesucht. Und weil Bremen ruhig ein bisschen mehr Kultur vertragen kann, entschied sich die Jury für das Konzept der ›Bremer Wundertüte‹: eine Tasche, die eigens für den jeweiligen Preisträger gefüllt wird. Und zwar jedes Jahr von einem anderen Bremer Künstler!



