Salz und Wasser

D 2025, Regie: Ines Reinisch, 106 Min., teilw. OmU

Filmszene aus Salz und Wasser
Fr. 11.9. / 17:30 ★

mit Ines Reinisch, Regisseurin, und Klaus Grosfeld, Geophysiker und Klimaforscher am Alfred-Wegener-Institut (AWI), Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven

In der eisigen Welt der Antarktis und den rauen Wellen des Südlichen Ozeans untersucht eine internationale Gruppe von Wissenschaftler*innen, ob der größte Eisschild der Welt vom Abschmelzen bedroht ist. Durch das Schmelzen der Ostantarktis würde der globale Meeresspiegel um 52 Meter ansteigen. Für die Expedition in diesen lebensfeindlichen Teil der Erde ist die große Erfahrung und das Fachwissen der Schiffscrew des Forschungsschiffs Polarstern von immenser Bedeutung. Ohne sie wäre die Forschung unter diesen extremen Bedingungen nicht möglich. Die Dokumentation von Regisseurin Ines Reinisch entstand während der POLARSTERN-Expedition PS140 unter der Fahrtleitung von Marcus Gutjahr, ausgerichtet vom Alfred-Wegener-Institut und dem GEOMAR. Ines Reinischs Film fängt ein, welch hohes Maß an persönlichem Einsatz, Geduld, Mut, Verzicht, Teamgeist und Verantwortung auf Schiffscrew und Forschenden liegt..
Die Dokumentation läuft im Rahmen der „Bremer Wasserwochen“, die vom BUND organisiert werden und nun schon zum zweiten Mal stattfinden.
 
 Flyer Wasserwochen 2026

 

 

 

 

 

Der Musikeinsatz ist gelegentlich wuchtig, kippt jedoch nie ins Pathetische. Das Plädoyer für Erkenntnis und Verantwortung, das in Salz und Wasser klar zum Ausdruck kommt, wird von der Gruppe aus Forschenden mit der erforderlichen Dringlichkeit vermittelt. Die Bilder, die Reinisch dazu liefert, sind eindrücklich und voller Schönheit, lassen aber zugleich die Verletzlichkeit des Ganzen erkennen. (Andreas Köhnemann, www.kino-zeit.de)