Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes
D/F 2025, Regie: Greta-Marie Becker, mit Germaine Acogny, 89 Min., frz., engl., wolof OmU

Germaine Acogny wird als „Mutter des afrikanischen zeitgenössischen Tanzes" bezeichnet und ist eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas. In Benin geboren, im Senegal aufgewachsen, studierte Acogny in Paris. Später verband sie traditionelle westafrikanische Tänze mit europäischen Tanzformen und entwickelte daraus ihre Acogny-Technik. Mehr als 50 Jahre auf internationalen Bühnen und als Lehrerin junger Tänzer*innen haben die heute 80-jährige Künstlerin zur Tanzikone eines ganzen Kontinents gemacht. 2021 wurde die Tänzerin, Choreografin und Mentorin mit dem Goldenen Löwen des Tanzes von Venedig für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Greta-Marie Becker verbindet Archivmaterial mit aktuellen Interviews und Aufnahmen und zeigt dabei die unermüdliche Energie, mit der Germaine Acogny lebt. Sie tanzt immer noch und ermutigt neue Generationen afrikanischer und internationaler Tänzer*innen in ihrer einzigartigen Schule l'École des Sables im Senegal.
Greta-Marie Becker hat über Acognys außergewöhnliche Karriere eine fantastische Dokumentation gedreht, die für den CineCoPro-Award nominiert wurde. Der Award würdigt internationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung. Die Regisseurin ist zu Germaine Acogny in die École des Sables gegangen, hat Archivbilder von großartigen Produktionen herausgekramt und viele ihrer Schüler*innen, Freund*innen und Kolleg*innen befragt. Alle sind sich einig: Germaine Acogny ist ein bemerkenswertes Idol und Tanzikone. (tanznet.de)