Das Filmbüro Bremen präsentiert und gestaltet in Kooperation mit dem Kommunalkino CITY 46 und wechselnden Kultureinrichtungen der Stadt die Reihe Heimspiel - eine Plattform für Bremer Filme und Filmschaffende. Kommen Sie ins Kino und lernen Sie die vielseitige und farbenfrohe Filmszene Bremens kennen!

Trassenkampf / Heimspiel Bremen 182

D 2004, Regie: Konstanze Radziwill, 45 Min.

Filmszene aus Trassenkampf / Heimspiel Bremen 182
Fr. 22.5. / 17:30 ★ mit Regisseurin Konstanze Radziwill

Vor gut 40 Jahren sollte der größte Teil des Bremer Ostertorviertels für die Stadtautobahn, genannt „Mozart-Trasse“, abgerissen werden. Doch einem Häuflein Querulanten gelang es, den Widerstand erfolgreich zu organisieren. Im Film von 2004 kommen die erbitterten Kontrahenten von damals zu Wort. Konstanze Radziwills Film ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines Politkrimis, in dem es um Städtebau, Macht, Filz, Kapitalinteressen und den erfolgreichen Widerstand der Betroffenen geht – ein bis heute brandaktuelles Thema.
Und die Inszenierung von „Die Trasse. Eine Erfahrung“ am Theater Bremen ist der Anlass, den Dokumentarfilm wieder einmal im Kino zu zeigen.

In Kooperation mit dem Filmbüro Bremen e.V. und dem Theater Bremen
 

Nachklapp: Auszeichnung für Baukultur 2009
Im Januar 2009 wurden die Mitstreiter des damals gegründeten „Arbeitskreises Ostertorsanierung" mit der „Bremer Auszeichnung für Baukultur" geehrt. Die Laudatio hielt Bürgermeister a.D. und damalige Präsident des Senats Hans Koschnick (SPD) und ehrte damit das Engagement von Dieter Decker, Olaf Dinné, Hanna Ehmke, Hans-Jürgen Kahrs, Ursel und Thomas Kerstein, Wolfgang Linder, Uwe Martin, Karsten Schwerdtfeger, Gert Settje, Hans Martin Sixt, Ulrike Schellpeper und Herbert Wulfekuhl (alphabetisch).

Im Film kommen die erbitterten Kontrahenten von damals zu Wort.
So wird der Blick hinter die Kulissen eines Politkrimis möglich, in dem es um Städtebau, Macht, Filz, Kapitalinteressen und den erfolgreichen Widerstand der Betroffenen geht – ein bis heute brandaktuelles Thema. (Filmbüro Bremen)


Kunst in Bewegung – Portrait Wolfgang Zach / Heimspiel 183

D 2026, Regie: Monika B. Beyer, 125 Min.

Filmszene aus Kunst in Bewegung – Portrait Wolfgang Zach / Heimspiel 183
So. 31.5. / 12:00 ★ mit Regisseurin Monika B. Beyer

Der Film taucht ein in den über 50-jährigen reichen Schaffensprozess eines Künstlers, von der frühen Begeisterung für Bewegung und Mechanik, in der Zeit als Informatikstudent bis hin zum Künstler, der sein Wissen in Informatik und Physik nutzt, um Technologie und Kunst zu verbinden. Es entstehen mechanische Objekte und raumgreifende Skulpturen im ´Öffentlichen Raum´, welche mit Licht, Wasser und Sonne interagieren. Auf einem selbstkonstruierten und programmierten Plotter nutzt er die Lichtwerte einer fotografischen Bildidee, um durch die forcierte Bewegung des Stiftes teils großformatige Zeichnungen auf Papier entstehen zu lassen.

“Geniale Ideen und manchmal der Zeit voraus – Die Kunst ist und bleibt ein bewegliches Kontinuum.” (Dr. Ingmar Lähnemann, Leiter der Städtischen Galerie Bremen)

In Kooperation mit dem Filmbüro Bremen e.V..