Trassenkampf / Heimspiel Bremen 182
D 2004, Regie: Konstanze Radziwill, 45 Min.

Vor gut 40 Jahren sollte der größte Teil des Bremer Ostertorviertels für die Stadtautobahn, genannt „Mozart-Trasse“, abgerissen werden. Doch einem Häuflein Querulanten gelang es, den Widerstand erfolgreich zu organisieren. Im Film von 2004 kommen die erbitterten Kontrahenten von damals zu Wort. Konstanze Radziwills Film ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen eines Politkrimis, in dem es um Städtebau, Macht, Filz, Kapitalinteressen und den erfolgreichen Widerstand der Betroffenen geht – ein bis heute brandaktuelles Thema.
Und die Inszenierung von „Die Trasse. Eine Erfahrung“ am Theater Bremen ist der Anlass, den Dokumentarfilm wieder einmal im Kino zu zeigen.
In Kooperation mit dem Filmbüro Bremen e.V. und dem Theater Bremen
Nachklapp: Auszeichnung für Baukultur 2009
Im Januar 2009 wurden die Mitstreiter des damals gegründeten „Arbeitskreises Ostertorsanierung" mit der „Bremer Auszeichnung für Baukultur" geehrt. Die Laudatio hielt Bürgermeister a.D. und damalige Präsident des Senats Hans Koschnick (SPD) und ehrte damit das Engagement von Dieter Decker, Olaf Dinné, Hanna Ehmke, Hans-Jürgen Kahrs, Ursel und Thomas Kerstein, Wolfgang Linder, Uwe Martin, Karsten Schwerdtfeger, Gert Settje, Hans Martin Sixt, Ulrike Schellpeper und Herbert Wulfekuhl (alphabetisch).
Im Film kommen die erbitterten Kontrahenten von damals zu Wort.
So wird der Blick hinter die Kulissen eines Politkrimis möglich, in dem es um Städtebau, Macht, Filz, Kapitalinteressen und den erfolgreichen Widerstand der Betroffenen geht – ein bis heute brandaktuelles Thema. (Filmbüro Bremen)

