andere Körper / film:art 106
Acht experimentelle Filme und Videos, Programmlänge ca. 90 Min.

Körper nehmen in experimentellen Filmen und Videos sehr unterschiedliche Formen an, die jenseits von realistischen und/oder normierenden Darstellungsweisen sein können.
Da wird ein berühmtes kubistisches Gemälde Picassos tänzerisch re-inszeniert, während nackte Frauen in einem Klassiker der 1970er Jahre selbstbewusst mit einem Beatles-Song ‚Why Don’t We Do It In The Road?‘ fordern. Schleimig-amorphe Formen ringen um ihre Ko-Existenz und neue KI-generierte Köpfe und Körper eröffnen den Blick auf phantastisch anmutende Möglichkeiten. Hybrid oder modular, collagiert oder fragmentiert, geben die Körper verschiedene Antworten auf die Frage, was eigentlich einen Körper ausmacht. Das Programm bietet Gelegenheit, die feministische Analogfilmerin Moucle Blackout zu entdecken und mit Theo Eshetu einen Künstler, der an der diesjährigen Venedig Biennale teilnehmen wird. Das finale Musikvideo schließlich vereint die dadaistische Kunst von Jonathan Meese mit der musikalischen Hommage von DJ Hell an Kraftwerk.
Die Filme:
| Mona Keil | Saft | D 2022 I 4:55
| Maria Petschnig | Kip Masker | Aus 2007 | 3:25
| Theo Eshetu | Adieu Les Demoiselles | F 2019 | 8:48
| Moucle Blackout | Die Geburt der Venus (Birth of Venus) |D 1970-1972 | 5:00
| Mara Mattuschka | S.O.S. Extraterrestria |Aus 1993 | 10:00
| Nina Yuen | Samantha | USA 2025 | 8:57
| Ivonne Thein | how not to be seen as a body I 2020 | 5:12
| Andreas O.Loff | Gesamtklärwerk Deutschland | D 2025 | 4:18
Diese Ausgabe von film:art wurde von Christine Rüffert, Universität Bremen, in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Sarah Lüdemann (Beauham) kuratiert, die zum Gespräch anwesend sein wird.
