Paolo Conte – Via con me

I 2020, Regie: Giorgio Verdelli, mit Paolo Conte, Roberto Benigni, Isabella Rossellini, Jane Birkin, 100 Min., OmU
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Paolo Conte, die Verkörperung von lässiger Eleganz und eine der großen Jazz-Legenden, ist ein weltberühmtes Wahrzeichen italienischer Kultur. Mit der Hymne „Azurro“ schrieb der studierte Jurist 1968 Musikgeschichte und konzentrierte sich von da an ganz auf seine Musik. Als Pianist, Sänger und Komponist gab er seinen Arrangements eine ganz eigene gefühlvolle Note. Filmemacher Giorgio Verdelli besucht den mittlerweile über 80-jährigen Conte, der sonst eher medienscheu ist, in seinem Atelier in Asti, Italien. Umfangreiches Konzert-Archivmaterial und Interviews mit berühmten Weggefährten wie Jane Birkin, Roberto Benigni oder Isabella Rossellini lassen alte Zeiten lebendig werden. Verdellis Porträt zeigt einen leidenschaftlichen Künstler, der in seinen Liedern Emotionen, Perfektion und Grandezza zu einem musikalischen Gesamterlebnis verwebt.

Umso mehr ist Giorgio Verdellis Filmbiographie zu würdigen, denn es gelingt ihm, ein wenig von der Essenz einzufangen, die Paolos Conte Persönlichkeit und sein Schaffen bestimmt: die Poesie seiner Lyrics, der Schwung seiner Musik, die Leidenschaft für den Jazz – all das erfüllt den Film mit Schlichtheit und Eleganz und Lebensfreude, wie man sie vielleicht noch am ehesten an einem lauen Sommerabend in der Trattoria einer italienischen Kleinstadt findet. (Gaby Sikorski, Programmkino)

The result is a delectable detour taking in the musical life of a huge talent. It’s a must-see for fans and might also arouse the interest of those less familiar with this gentleman par excellence [...] Despite his reticence, Conte opens up to the director, talking, for example, about the time his mother cried when she first heard ‘Azzurro”, a song which transcends time and which warmed the hearts of all those who sang it in chorus on city balconies across Italy during lockdown. (Camillo DeMarco, Cineuropa)