queerfilmnacht

Die queerfilmnacht vereint die beiden bisherigen Filmprogramme – die rein lesbisch ausgerichtete L-Filmnacht und die schwule Gay-Filmnacht – und öffnet sich zugleich gegenüber Filmen, die auch andere sexuelle Identitäten wie Bisexualität, Transgender, Intersexualität usw. thematisieren.

Die queerfilmnacht wird präsentiert vom Online-Magazin www.sissymag.de und zeigt deutschlandweit sowie in Österreich in gut 30 Kinos die besten Filme, die das queere Weltkino aktuell zu bieten hat. Jeder Film wird von sissy in einer ausführlichen Rezension besprochen.

Boy meets Boy

D 2020, Regie: Daniel Sánchez López, mit Matthew James Morrison, Alexis Koutsoulis, 75 Min., OmU
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Seit 48 Stunden feiert Harry schon in den Berliner Nachtclubs, als er Johannes trifft. Es bleiben nur 15 Stunden, dann geht sein Flieger zurück nach London. Bisher hat Harry rein gar nichts von der Stadt gesehen. Also beschließen die beiden, die verbliebene Zeit sinnvoll zu nutzen. Johannes hilft Harry, seinen Boardingpass im nächsten Internetcafé auszudrucken und zeigt ihm dabei gleich noch ein bisschen was von Berlin. So durchleben sie 15 intensive Stunden, in denen sie reden, knutschen, das nächste Hotelbuffet plündern und sich dabei immer näher kommen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, dass ihre Beziehung, die gerade erst beginnt, sehr bald schon ein abruptes Ende finden wird.
„Before Sunrise“ meets „Weekend“!

Das Spielfilmdebüt des spanischen Regisseurs Daniel Sánchez López steht in der besten Tradition des realistischen Liebesdramas: gefilmt an Originalschauplätzen mit zum Teil improvisierten Dialogen und zwei hinreißenden Neuentdeckungen – Matthew James Morrison und Alexandros Koutsoulis. Eine echte queere Berliner Indie-Perle! (Queerfilmfestival.net)

Do you believe in love at first sight? It’s not a concept that most people take very seriously, or at least not one they expect to apply to their own lives. There’s something else, though: that moment when on realises that one could fall in love with a particular person, that there’s something there which, if mutually indulged, would lead to a life-changing connection. (Jenny Kermode, Eye for Film)