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D 2020, Regie: Jim Rakete, mit Zion Lights, Wim Wenders, Luisa Neubauer, 74 Min., teilw. OmU
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„If you fail, we will never forgive you!“ Zornig appelliert die Generation junger Klimarebellen an die Erwachsenen und macht 2019 zum Jahr ihres Protests. Die globale Erwärmung bedroht uns alle und doch sitzen viele der Verantwortlichen in Machtpositionen noch immer still, reden zu viel, handeln zu wenig. Besonders die Jugend von heute sieht ihre Zukunft in Flammen aufgehen. Und sie wehrt sich mit ungeheurer Energie und Fakten! Now! Greta Thunberg steigt zur Leitfigur einer weltweiten Bewegung auf, die mit zivilem Ungehorsam, Streiks und Demos rasant an Einfluss gewinnt. Fridays for Future ist dabei nur der Anfang: Ende Gelände, Extinction Rebellion und Plants for the Planet sind weitere Gruppierungen junger Aktivist*innen, die Fotograf und Regisseur Jim Rakete nach ihren Motiven befragt. mit ihrer ungeheuren Energie und ihrem Wissensdurst an. Ihre Ziele haben alle klar vor Augen: Was immer auch geschehen muss, es muss jetzt geschehen. Bei der Realisierung des Projektes wurde natürlich auf Nachhaltigkeit geachtet. Unter anderem passte das gesamte Team in ein Taxi.

Jim Rakete ist einer der profiliertesten deutschen Fotografen, international: Mit seinen Fotografien ist er ein wichtiger Teil der Popkultur der letzten Jahrzehnte, machte Stars zu Ikonen; und er war dabei, startete seine Karriere in der ’68er-Bewegung. Nun fragt er sich durch die neue Jugendbewegung, neugierig und empathisch, aber nicht propagandistisch. (Harald Mühlbeyer, Kino-Zeit.de)

Offen, neugierig und wachsam, sorgenvoll und zuversichtlich schauen diese jungen Gesichter auf die Welt und in den Abgrund. Eloquent und überzeugend, inspirierend und mitreißend, ausgesprochen wütend und doch immer sachlich erzählen sie von ihren Beobachtungen und ihrer Arbeit, allesamt auf Englisch, damit sie ihre Wirkungskraft auch international entfalten können. (Anke Sterneborg, Süddeutsche Zeitung)

"Wir wollten mit diesem Film die Hoffnung verstärken", meint Jim Rakete, "und nicht einfach den nächsten Gruselfilm über die Klimakatastrophe machen, mit rauchenden Fabrikschloten und dem ganzen Kram, der dazugehört. Sondern wir wollten auf die Aussichten gucken, also welche Auswege gibt es aus dieser Krise." (Flora Celine Roenneberg, BR.de)

    Flyer zur Veranstaltung