Macht wirkt. Als Einfluss oder Sog, als Ermächtigung oder Behinderung, als Erfahrung von Stärke oder von Überwältigung. Wir zeigen ausgewählte Filme, die sich damit auseinandersetzen, was Macht bedeutet und wie sie funktioniert – politisch und privat, ökonomisch und psychologisch.

Vor jedem Film gibt es eine Einführung, anschließend die Möglichkeit zum Gespräch. 

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Kirche & Kino Bremen.

Die Filme:
Citizen Kane: Di. 23.9. / 18:00mit Einführung: Dirk von Jutrczenka, Forum Kirche
She Said: Di. 28.10. / 18:00mit Einführung von Ingeborg Mehser
Berlin Alexanderplatz, Di. 18.11. / 18:00mit Einführung
Die Stadt der Blinden, Di. 16.12. / 18:00mit Einführung
Romero, Di. 20.1. 2026 / 18:00mit Einführung
Favoriten, Di. 17.2.2026 / 18:00mit Einführung
Brazil, Di. 17.3.2026 / 18:00mit Einführung
Oeconomia, Di. 21.4.2026 / 18:00mit Einführung
Ein kurzer Film über das Töten, Di. 19.5.2026 / 18:00mit Einführung
Triangle of Sadness, Di. 23.6.2026 / 18:00mit Einführung

Auf www.kirche-und-kino-bremen.de gibt es einen Überblick über aktuelle und zurückliegende Veranstaltungen, Informationen zu kirchlicher Filmarbeit und Verknüpfungen zu Einrichtungen und Organisationen.

Favoriten

A 2024, Regie: Ruth Beckermann, 118 Min.

Regisseurin Ruth Beckermann hat über drei Jahre eine Klasse an einer „Brennpunkt”-Grundschule im Wiener Bezirk „Favoriten“ begleitet. In dem ehemaligen Arbeiterklasse-Stadtteil ist Deutsch für viele Kinder nicht die Erstsprache. Die engagierte Klassenlehrerin Ilkay Idiskut möchte ihre Grundschulkinder dabei unterstützen, ihren Platz in der österreichischen Gesellschaft zu finden, von der sie sich oft ausgeschlossen fühlen. Die Fülle an Lernschwierigkeiten, Freuden, Ängste und Nöten machen immer wieder deutlich, an welche Grenzen die Lehrkräfte stoßen. Wenn der Direktor zu Schuljahresbeginn dem versammelten Lehrpersonal mitteilt, dass Schulsozialarbeiterin und Schulpsychologin eingespart werden müssen, obwohl sie dringend gebraucht werden, muss die Klassenlehrerin ran. Und trotz der vielen Hürden schafft Ilkay Idiskut es immer wieder, ihren Schüler*innen zu helfen, indem sie ihnen auf Augenhöhe begegnet, ihre Perspektive ernst nimmt wie auch hinterfragt. Sie weiß, diese Jahre an der Grundschule sind zukunftsprägend.

Die Kamera bleibt zumeist auf Augenhöhe der Kinder (die sie meist völlig zu vergessen scheinen), ihre Gesichter füllen in zahllosen Großaufnahmen die Leinwand zur Gänze aus, überlebensgroße Persönlichkeiten. Später bekommen die Kinder selbst Smartphones zum Filmen in die Hände, Beckermann gibt ihnen den Crashkurs: Querformat bitte, und wenn möglich ohne Finger auf der Linse. Von da an ist auch das von den Kindern selbst gefilmte Material in Favoriten verwoben: Sie filmen sich gegenseitig in ihrer Freizeit, nehmen kleine Tagebuchsequenzen auf oder stellen sich die ganz großen Fragen: Was möchtest du später werden? Willst du irgendwann heiraten? Die Antworten darauf sind so unterhaltsam wie verblüffend. … „Favoriten“ funktioniert genauso gut als Füllhorn mit Denkanstößen, von dem sich ein durchschnittliches Festival-Publikum ebenso inspirieren lassen sollte wie die Politik. Und jede Menge Spaß macht er dabei auch noch. (Katrin Doerksen, www.kino-zeit.de)

In den emotionalen Momenten ist Ruth Beckermann den Kindern ganz nah. Ohnehin ist es erstaunlich, wie unsichtbar das Filmteam im Klassenraum zu sein scheint, wie groß die physische Nähe ist, die die jungen Protagonist*innen erlauben, ohne dabei an Natürlichkeit zu verlieren.
Die Regisseurin hat ein Anliegen mit diesem Film. Daran ist erst einmal nichts auszusetzen, steht doch die Abbildung oder Untersuchung eines gesellschaftlichen Missstands oft am Anfang eines dokumentarischen Filmprojekts. Im Kontext dieses konkreten Films „Favoriten“ bleibt aber die Frage bestehen, ob er nicht in der adultistischen Haltung gegenüber den Kindern jenes Problem reproduziert, das er eigentlich kritisieren möchte. (Sophie Charlotte Rieger, www.filmloewin.de)

Mit „Favoriten“ wechselt Beckermann nun erneut das künstlerische Register. Und das ist das Andererseits dieser Arbeit – dass leicht aussieht, was in Wirklichkeit schwer herzustellen ist. Angefangen bei den Drehbedingungen im engen Klassenzimmer, in dem die Kamera von Johannes Hammel sich nicht frei bewegen kann und ebenso wie die Tonangel von Andreas Hamza schnell reagieren muss auf die schwer kalkulierbaren Interaktionen von Lehrerin und Kindern.
Der Film hat sich für viele Nahaufnahmen entschieden, die, trotz ihrer Spielfilmhaftigkeit, die Erzählung nicht übermäßig personalisieren. Beckermanns Schulfilm ist von einer klugen Zurückhaltung geprägt, weil er sich für die Klasse (und damit die Schule und die Gesellschaft) als Ganzes interessiert. (Matthias Dell, www.zeit.de)

Vergangene Filme dieser Reihe:

Romero

USA 1989, Regie: John Duigan, mit Raul Julia, Richard Jordan, Ana Alicia, 102 Min., span. OmengU

Als Oscar Romero im Jahr 1974 vom Papst zum Erzbischof in seinem Heimatland El Salvador ernannt wird, genießt der schüchterne Geistliche noch die Unterstützung der Militärdiktatur. Die El Salvadorianischen Streitkräfte bekämpfen die marxistische Guerilla des Landes — unterstützt von den USA. Im vermeintlichen Kampf gegen den Kommunismus werden Hunderttausende gefoltert und hingerichtet. Als Romero kurz nach der Ernennung erlebt, wie ein befreundeter Priester und Unschuldige getötet werden, beginnt er, sich gegen Regierung und die Landeskirche zu stellen. Der Bischof stellt sich als mächtiger Redner heraus, und seine Predigten werden im ganzen Land gehört. In einer Rede spricht er die Soldaten direkt an, keinem Befehl mehr zu gehorchen, sondern nur dem Gewissen und Gott. Am Tag nach der Rede wird Oscar Romero am 24. März 1980 nach einer Predigt in der Krankenhauskapelle von einem Scharfschützen erschossen und in El Salvador beginnt der 12 Jahre andauernde Bürgerkrieg.

Die Stadt der Blinden

Blindness – USA 2008, Regie: Fernando Meirelles, mit Julianne Moore, Mark Ruffalo, Danny Glover, 121 Min., engl. OmU

Wie aus dem Nichts greift eine geheimnisvolle Epidemie in einer namenlosen Stadt um sich und lässt nach und nach die Bürger*innen erblinden. Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr wie es war. Patient Zero ereilt das grausame Schicksal beim Autofahren, als sein Sichtfeld plötzlich von weißem Licht geflutet wird. Sein Augenarzt hat keine plausible Erklärung - und erblindet sehr schnell ebenfalls. Es scheint eine hoch ansteckende Krankheit zu sein, und die überforderten Behörden beginnen, die erkrankten Menschen zu isolieren. Wie Hunderte andere wird der Augenarzt zur Quarantäne in ein verlassenes Gebäude eingesperrt. Seine Frau scheint aus unerklärlichen Gründen immun zu sein, gibt sich jedoch als Betroffene aus, um bei ihm bleiben zu können. Während die Epidemie sich ausbreitet, bleiben die Menschen in der Quarantäne-Zone ihrem Schicksal überlassen. In ihrer Not beginnen die Menschen, sich gegenseitig zu bekämpfen. 
Der Film basiert auf dem Roman des portugiesischen Nobelpreisträgers José Saramago aus dem Jahr 1995. 

... eine bildgewaltige Parabel über Anstand und Moral, Gut und Böse in Zeiten extremer Bedrängnis und Not. Dabei hat sich Meirelles (City of God, Der ewige Gärtner) beileibe kein leichtes Sujet ausgesucht, denn Saramagos textmächtige und vielschichtige Vorlage steht … einer Verfilmung äußerst widerspenstig entgegen, da sie ja gerade die Essenz des Kinos – das Sehen – negiert. Trotzdem: Die Verfilmung kann durchaus – wenngleich mit manchen Abstrichen – als teilweise gelungenes Experiment gewertet werden, das die Erzählhaltung und die Implikationen Saramagos in vielen Momenten in stimmige, atmosphärisch dichte und beängstigende Bilder umsetzt und noch lange nach dem Verlassen des wohltuend dunklen Kinosaals in die gleißende Helle der Außenwelt nachwirkt. (Joachim Kurz, www.kino-zeit.de

Der Mensch als des Menschen Untergang. Ein Film über die Abgründe menschlicher Existenz. Allein die überzeugende Darstellung der Blindheit Hunderter Leute ist eine herausragende Meisterleistung. Der gesamte Film spielt mit dem Sichtbaren und besticht mit einer Ästhetik, die deutliche Elemente dieser Krankheit aufweist. Die niedrige Farbintensität sowie der hohe Kontrast in den Bildern vermitteln die Bedrückung und persönliche Betroffenheit der Personen. Die Horrorvision einer labilen Gesellschaft am Rande des Aussterbens ist perfekt: erschütternd, fesselnd, großartig und am Ende überraschend. FBW-Prädikat: besonders wertvoll, www.fbw-filmbewertung.de)

Berlin Alexanderplatz

D 2020, Regie: Burhan Qurbani, mit Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, 183 Min., teilw. OmU

Berlin im 21. Jahrhundert: Francis hat die Flucht aus Westafrika überlebt und ist fest entschlossen, von nun an ein geregeltes Leben zu führen. Doch das Berlin von heute begegnet ihm ebenso erbarmungslos wie einst Franz Biberkopf, der Figur in Alfred Döblins Literaturklassiker. Francis ist staatenlos, ohne Papiere und hat keine Arbeitserlaubnis. Zusätzlich hat er mit dem Trauma seiner Flucht und dem Tod seiner Partnerin zu kämpfen. In seiner prekären Situation erlebt Francis immer wieder Ablehnung und Ausgrenzung. Als er dem Kriminellen Reinhold begegnet, entwickelt sich zwischen den beiden eine Beziehung voller Abhängigkeit und Gewalt. Schritt für Schritt wird Francis in die Welt von Drogenhandel und Verbrechen hineingezogen. Erst die Clubbesitzerin Eva und Escort-Girl Mieze geben ihm die Hoffnung auf etwas, dass sich wie Glück anfühlen könnte.

Qurbani hat die erzählerischen Eckpfeiler des Romans weitgehend so belassen wie bei Döblin, sie aber komplett umgedeutet. Hier ist es nicht einfach ein Kleinkrimineller, der erfolglos „ein guter Mensch werden“ möchte, sondern ein Migrant ohne Pass, der sich mit all den Schwierigkeiten konfrontiert sieht, die ein Illegaler in Deutschland bewältigen muss: an gültige Papiere kommen, angemessene Arbeit finden, sozial akzeptiert werden. Letzteres gelingt diesem Francis in der Berliner Nachtwelt, etwa bei der Barbetreiberin Eva (Annabelle Mandeng), deren Familie aus Nigeria stammt und die sich mit ihm nicht allein über die gemeinsame Liebe zum Afrobeat von Fela Kuti austauscht, sondern ihn auch mit den Unterscheidungen zwischen Weiß und Nichtweiß aus Sicht einer nichtweißen Deutschen vertraut macht. Zudem lebt Eva zusammen mit Berta (Nils Verkooijen), die sich selbst als „Transe“ bezeichnet. Diese Aktualisierungen integriert Qurbani, ohne den didaktischen Zeigefinger zu schwingen, in seinen Film. (Tim Caspar Boehme, www.taz.de)

She Said

USA 2022, Regie: Maria Schrader, mit Carey Mulligan, Zoe Kazan, Patricia Clarkson, 129 Min., OmU

Die New York Times-Journalistinnen Megan Twohey und Jodi Kantor erhalten Hinweise, laut denen der erfolgreiche Filmproduzent Harvey Weinstein über Jahre hinweg Frauen sexuell belästigt und missbraucht haben soll. Die beiden beginnen zu recherchieren, stoßen dabei aber auf eine Mauer aus Schweigen und Angst. Die ehemaligen Mitarbeiterinnen, Schauspielerinnen und Anwält*innen sind nicht bereit zu sprechen oder als Opfer durch rechtliche Maßnahmen zum Schweigen verpflichtet. Dennoch gelingt es Twohey und Kantor, Stück für Stück belastbare Aussagen und Belege zusammenzutragen. Die Veröffentlichung ihres Artikels in der New York Times bringt den Skandal im Jahr 2017 an die Öffentlichkeit und löst eine Welle an weiteren Enthüllungen aus. Es ist der Beginn der #MeToo-Bewegung.

Es ist ein großer Triumph, dass „She Said“ den Täter, dessen über allem schwebende Omnipräsenz eine Unvermeidlichkeit darstellt, nur ein einziges Mal, und zwar in einer Halbnahen von hinten, im Bild erscheinen lässt. Denn hier stehen die Frauen, ihre Namen, Aktionen und Gesichter im Zentrum. Hier geht es um die Frauen, die sich wehren und die sich untereinander verbünden und auch mit ihren männlichen Allies – wesentlich beteiligt ist etwa Chefredakteur Dean Baquet, der dem System Weinstein genauso vehement den Kampf ansagt – am Fall des Systems arbeiten.
(Bianca Jasmina Rauch, www.filmloewin.de)

Wer die Regiearbeiten von Maria Schrader kennt, kommt nicht umhin, ihrer Fähigkeit höchste Anerkennung zu zollen, sich und ihre Filmsprache von Film zu Film und dem jeweiligen Thema und Inhalt angemessen gegebenenfalls neu zu erfinden. Waren es bei ihrem vorherigen Spielfilm ICH BIN DEIN MENSCH noch vorwiegend exzentrische und überaus artifizielle Tableaus, mit denen die Regisseurin arbeitete, so arbeitet sie hier viel enger an der Gegenwart orientiert, zeigt den mitunter mühsamen Weg der Recherchen, der Holz- und Irrwege, der Redaktionssitzungen und Einschüchterungsversuche, die ein diffuses Gefühl der allgegenwärtigen Bedrohung erzeugen, zugleich aber vieles im Ungefähren belassen und so einen wirkungsvollen Spannungsbogen erzeugen.
(FBW-Prädikat: Besonders wertvoll)

Der Realität einer journalistischen Investigation mit all ihren Details, die man der Wirklichkeit einzeln aus der Nase ziehen muss, kommt dieser Film so nahe wie vor ihm nur "Die Unbestechlichen / All the President's Men" von Alan J. Pakula aus dem Jahr 1976 (…). „She Said“ zeigt dieselbe Zähigkeit, dieselbe Besessenheit noch für die kleinsten Details, die helfen sollen, ein riesiges, lange nur erahntes Verbrechen aufzudecken. (Tobias Kniebe, www.sueddeutsche.de)

Citizen Kane

USA 1941, Regie: Orson Welles, mit Orson Welles, Joseph Cotten, Dorothy Comingore, 119 Min., OmU

„Rosebud", so lautet das letzte Wort des reichen Medienmoguls Charles Foster Kane, als er einsam in seinem Privatanwesen Xanadu stirbt. Was es damit auf sich hat, versucht der Journalist Jerry Thompson für einen Nachruf zu ergründen. Er befragt frühere Weggefährt*innen Kanes, um hinter das Geheimnis des Mannes zu kommen, der die Geschicke der USA maßgeblich beeinflusste und mit den Mächtigen seiner Zeit verkehrte – dem jedoch selbst eine politische Karriere ebenso versagt blieb wie privates Glück. 
Orson Welles ist damals erst 25 Jahre alt und es ist sein erster Film nach seinem bahnbrechenden Hörspiel „Krieg der Welten“, mit dem er 1938 die USA in Panik vor einem Angriff Außerirdischer versetzt hatte. Sein Filmdebüt ist vom Leben des reaktionären Zeitungsunternehmers William Randolph Hearst (1863 bis 1951) inspiriert, einem der mächtigsten innenpolitischen Gegner von US-Präsident Roosevelt, und ein interessantes kulturelles Zeugnis der New Deal-Ära. In der BRD startetet „Citizen Kane“ erst im Jahr 1962.

Nur wenige Meisterwerke des Kinos haben die Entwicklung der Filmsprache so nachhaltig beeinflusst wie Orson Welles' legendäres Regiedebüt „Citizen Kane“. Vor allem drei formale Aspekte erwiesen sich dabei als wegweisend für das moderne Kino: So brach der Film mit der Hollywood-Tradition des linearen Erzählens, indem er den Weg des Protagonisten vom jungen Idealisten zum skrupellosen Machtmenschen aus der Sicht verschiedener Wegbegleiter in langen, sich teils widersprechenden Rückblenden zeigte. Ebenso wie die multiperspektivische und elliptische Erzählstruktur sorgte auch die Kameraarbeit Gregg Tolands für Aufsehen: Seine geschickte Anwendung der Tiefenschärfe machten Gegenschüsse und Zwischenschnitte weitgehend überflüssig. Aber auch Tolands expressive, an deutsche Stummfilme erinnernde Licht-und-Schatten-Fotografie fand viel Beachtung. Sie gilt als stilbildend für den Film noir der 1940er-Jahre. (Bundeszentrale für politische Bildung)

Um Hearsts Anti-PR-Kampagne ranken sich Mythen. Dazu passt, dass Citizen Kane an den Kinokassen bekanntlich zum Flop gerät. Bei der anschließenden Oscar-Verleihung speist ihn die Academy nach neun Nominierungen im Vorfeld mit dem Goldjungen für das beste Drehbuch ab. Das einstige Wunderkind Welles bleibt ein unvollendetes Genie. Ein Teil dieses Misserfolgs ist auf Hearst „Bemühungen“ zurückzuführen. Man darf allerdings nicht vergessen: Als Film ist Citizen Kane seiner Zeit voraus – das zeitgenössische Publikum kann mit der unsympathischen Hauptfigur und dem insgesamt eigenwilligen Beitrag wenig anfangen. Das Prädikat „Meisterwerk“ verdient sich der Film erst im Laufe der Jahre. (Patrick Torma, www.journalistenfilme.de)