Homo Communis – wir für alle

D 2021, Regie: Carmen Eckhardt, 97 Min.
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Angesichts der steigenden Zahl an globalen Krisen und Konflikten scheint gemeinschaftliches Handeln für alle statt Ellbogengesellschaft wie bisher zu einer immer wichtigeren Aufgabe werden. Carmen Eckhardt stellt Projekte vor, die sich dieser großen Herausforderung auf verschiedene Art und Weise stellen. Eine Solidarische Landwirtschaft in Dortmund, ein Kooperativenverbund mit 20.000 Mitgliedern in Venezuela oder die internationale Protestbewegung Fridays for Future: Sie alle nutzen vielfältige Strategien, mit der sie einen grundsätzlich anderen Umgang miteinander und vor allem mit den Ressourcen der Erde voranbringen wollen. Im Fokus steht dabei die Frage, ob ein Systemwandel, weg vom individualistischen Denken, hin zu einem solidarischen Miteinander, möglich ist. Wenn der Staat sich nicht bewegen will oder kann – was können dann Einzelne oder Gruppen bewirken? Durch Crowdfunding finanziert, sollte „Homo Communis“ schon letzten November anlaufen. Nach dem Klimagipfel 2021 ist das Thema aktueller denn je. Eine Veranstaltung in Kooperation der Bewegungsstiftung Verden.

Dennoch ist „Homo Communis“ kein Film, der mit erhobenem Zeigefinger die einzig wahren Lösungen predigt oder die Antwort auf alle Fragen bereitzuhalten glaubt. Eher schafft er es, Perspektiven zu eröffnen und den Umschwung in seiner Vielschichtigkeit gut zu visualisieren. (Jonathan Auer, taz)

„Homo communis“ – wir für alle funktioniert sehr gut als wirtschafts- wie gesellschaftspolitisch relevanter Debattenfilm, weil er nicht einseitig wertet, sondern stattdessen diverse Alternativmodelle zur Disposition stellt und thematisch durchaus essentielle Fragen aufwirft: Wie kann ich wieder mein eigenes Leben in die Hand nehmen? Wie sehr engagiere ich mich zum Wohle aller anderen? Davon kann man in unserer Zeit gar nicht genug sehen und hören. (Simon Hauck, Kino-Zeit)

„Die Bewegungsstiftung ist eine Gemeinschaftsstiftung mit Sitz in Verden bei Bremen. Wir fördern soziale Bewegungen, die sich für Ökologie, Frieden und Menschenrechte einsetzen mit Geld und Beratung. Die Bewegungsstiftung wird von über 200 Stifter*innen aus ganz Deutschland getragen und fördert Organisationen wie die Seebrücke, die Kampagne "Deutsche Wohnen & Co enteignen" und Aktivist*innen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen. Wir zeigen den Film "Homo Communis", weil er Menschen vorstellt, die für gesellschaftlichen Wandel und eine solidarische Welt eintreten. Wir freuen uns auf einen Mutmach-Abend, der zeigt, wie wir gemeinsam die globalen Krisen anpacken können, wenn wir uns zusammentun.“