Toy Story 5
USA 2026, Regie: Andrew Stanton, Animation, 102 Min., FSK 0, empfohlen ab 8 Jahren

Die achtjährige Bonnie ist begeistert von ihrem neuesten Spielzeug, dem froschförmigen Tablet Lilypad. Eigentlich wollten ihre Eltern Bonnie das gar nicht schenken, doch da ihre Tochter ausgelacht wird, weil sie noch immer gerne analog spielt, haben sie ihr das Tablet besorgt. Vielleicht findet Bonnie nun endlich Freundinnen in der Nachbarschaft, wenn sie weiß, worüber die reden? Bonnies bisherige Spielzeuge Cowgirl-Puppe Jessie und Astronaut Buzz Lightyear sind besorgt, denn Bonnie lässt wegen Lilypad plötzlich alles andere im Kinderzimmer links liegen. Was wird nun aus ihnen und den anderen Spielzeugen? Und ist es nicht schädlich für Bonnie, nur noch mit Lilypad zu spielen?
Den Atem rauben einem, wieder einmal, besonders die animierten Bilder. Kleinste Feinheiten wie Verschleißspuren an den Spielzeugen sind derart liebevoll gestaltet, dass es eine pure Freude ist. Optisch gehört „Toy Story 5“ ganz klar in die erste Liga.
(Christopher Diekhaus, www.programmkino.de)
Insgesamt bietet Toy Story 5 viel Freude für die ganze Familie. Die Geschichte sorgt für erfrischende Abwechslung, verleiht Figuren wie Jessie die notwendige Tiefe und lässt selbst Eltern nicht unberührt, da sie sich in den Fragen moderner Erziehungsmethoden wiederfinden oder selbst darüber reflektieren können, welcher Weg für Bonnie der richtige wäre. Dennoch wirkt der Film immer dann etwas unausgewogen, wenn er den Fokus von der Haupthandlung nimmt, um die alte Garde wieder stärker ins Rampenlicht zu rücken.
(Kenan Hasic, www.kino-zeit.de)

