Hola Frida
F/CDN 2024, Regie: Andrè Kadi, Karine Vézi, Animation, 82 Min., FSK 6, empfohlen ab 6 Jahren

Bunte Farbwelten, viele Blumen und magische Gestalten tummeln sich in der Gedankenwelt der sechsjährigen Frida. Gemeinsam mit ihrer Schwester Cristina, ihren Eltern und dem Hund Chiquita lebt sie im farbenfrohen Stadtteil Coyoacán in Mexiko-Stadt. Neugierig, mutig und voller Energie erlebt sie unbeschwerte Tage - bis sie an Kinderlähmung erkrankt. Viele endlose Tage muss sie nun im Bett verbringen, doch hat sie zum Glück ja noch ihre Fantasie und Kreativität, die ihr Trost und Freude spenden. Langsam lernt Frida wieder zu laufen und darf endlich in die Schule zurückkehren. Dass die anderen Schulkinder sie wegen ihres Beins verspotten, macht sie traurig, aber sie lässt sich nicht entmutigen. Ihre überbordende Fantasiewelt, in der alles möglich scheint, hilft ihr bei vielen Problemen, nicht mutlos zu werden.
Die Fröhlichkeit dieser Bilder sowie der originelle Soundtrack steht im Kontrast du den düsteren Momenten in Fridas Leben, die der Film nicht ausspart, aber durch die farbenfrohe Fantasie des Mädchens und die poetischen Bilder erträglich macht. Dabei zeigt er auch, wie die Figur schwere Schicksalsschläge mit Kraft und Mut aushält und ihren Weg weitergeht – wodurch sie Vorbildcharakter erhält. Darüber hinaus integriert HOLA FRIDA auch einige von Frida Kahlos ikonischen Bildern, wie „Die zwei Fridas“ (1939), und macht ihre Sicht auf die Welt für Kinder verstehbar. (Vision Kino)




