Der Wunderweltenbaum
GB 2026, Regie: Ben Gregor, mit Andrew Garfield, Billie Gadsdon, Claire Foy, 110 Min., FSK 0, empfohlen ab 8 Jahren

Die Geschwister Beth, Fran und Joe sind alles andere als begeistert von der Idee aufs Land zu ziehen. Ihre Eltern, die sich den Traum einer Tomatenplantage erfüllen wollen, haben sich aber bereits entschieden, also gibt es kein Zurück. Doch statt Langeweile wartet auf die drei erstaunten Kinder ein außergewöhnliches Abenteuer. Bei einem Erkundungsgang in dem nahegelegenen Wald entdecken sie einen riesigen magischen Baum, der bis in die Wolken reicht. Und das ist noch nicht alles: Auf dem Wunderweltenbaum leben allerlei außergewöhnliche Wesen. Beth, Fran und Joe freunden sich mit einigen von ihnen an. Fee Seidenhaar, Frau Wasch und Mondgesicht nehmen die Drei mit auf fantastische Reisen in fremde Welten, wo sie die verrücktesten Abenteuer erleben. Als sie eines Tages jedoch in einer düsteren Welt notlanden müssen, geraten sie in die Fänge der gefürchteten Schuldirektorin Frau Klaps.
Der Film basiert auf der britischen Kinderbuchreihe „The Faraway Tree“ von Enid Blyton.
Aber auch ohne solches Vorwissen unterhält der ausgelassen-charmante Fantasyfilm tadellos. Um ehrlich zu sein: Die alte Buchvorlage war doch etwas arg altmodisch und verstaubt, da ist es gut, dass sich der Film über die hübschen Figuren hinaus viel Neues ausdenkt. Dabei geht es nebenbei um Zusammenhalt und Familiensinn, aber ebenso darum, die eigene Fantasie einfach wild aufblühen zu lassen und dafür ruhig mal Handy und Tablet beiseitezulegen. (www.kinderfilmwelt.de)








