Mein Freund Barry
D/CH 2025, Regie: Markus Welter, mit Paco von Wyss, Alma Büchenbacher, 100 Min., FSK 0, empfohlen ab 8 Jahren

In der Schweiz um 1800: Der 12-jährige Georg und sein Bruder Alfons machen sich nach dem Tod ihrer Eltern auf den beschwerlichen Weg über die Schweizer Alpen. Auf der anderen Seite des Passes, in Italien, wollen sie ihr Glück finden. Georg setzt der einbrechende Schneesturm so zu, dass er völlig entkräftet in einem Kloster am Berghang zurückbleiben muss. Für seinen Aufenthalt soll er sich mit Arbeit in der Küche revanchieren, doch viel lieber möchte er mit den Hunden im Kloster, den Bernhardinern, zusammen sein. Einer der Welpen ist sehr schwach und Georg päppelt ihn heimlich in einer Abstellkammer auf. Resi, dessen Vater die Lawinenhunde anführt, und Bruder Pietro aus der Küche helfen ihm dabei. Georg glaubt fest, dass aus Barry ein furchtloser Rettungshund werden wird. Der missgünstige Novize Célestin jedoch verrät den Jungen beim Klostervorstand. Wenn Georg nun das Kloster verlassen muss, was wird dann aus seinem vierbeinigen Freund? Inspiriert von wahren Begebenheiten.
In der Schweiz ist er eine Ikone: der Bernhardiner Barry mit dem kleinen Schnapsfässchen am Hals, der zwischen 1800 und 1814 rund um den Alpenpass Großer Sankt Bernhard über 40 Menschen das Leben gerettet haben soll. Längst nicht alles, was man über den Lawinenhund zu wissen glaubt, ist aber historisch verbürgt. Schon das mit Alkohol gefüllte Gefäß, das er angeblich mit sich führte, um Verschüttete zu stärken, gehört ins Reich der Fantasie. Der Film „Mein Freund Barry“ möchte dem berühmten Vierbeiner nun ein Denkmal setzen und spinnt dafür um einige wahre Begebenheiten eine fiktive Coming-of-Age-Geschichte ... (Christopher Diekhaus, www.kino-zeit.de)








