Kommende Gäste & Specials

CH 2023, Konzept, Regie: Karin Bucher, Thomas Karrer, 84 Min., engl. OmU

„Welcome to City Beautiful“ steht auf Plakatwänden in der indischen Stadt Chandigarh. Chandigarh entstand 1951 auf dem Reißbrett. Nach der Teilung Indiens und der Befreiung aus der Kolonialherrschaft Englands sollte am Fuße des Himalayas aus dem Nichts eine neue Hauptstadt für den Punjab gebaut werden. Die alte Hauptstadt Lahore war Pakistan zugeteilt worden. Die Planstadt Chandigarh stand für die neue Demokratie, den Fortschritt und den Glauben an die Zukunft. Engagiert wurden dafür Architekten aus dem Westen. Zuerst Albert Mayer, dann der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier. Für Le Corbusier bot Chandigarh die einmalige Gelegenheit, sein Lebenswerk zu vollenden und seine städtebaulichen Ideen umzusetzen. Seine Vision war die einer modernen, humanen und gerechten Stadt, nach dem «Mass des Menschen» erbaut, die ein kulturelles Leben und ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Natur ermöglichte.
Zum 70-jährigen Bestehen der Planstadt von Le Corbusier fragen Karin Bucher und Thomas Karrer nach, ob in Chandigarh diese Vision Realität geworden ist. Auf Streifzügen treffen wir Bewohner*innen und tauchen in das alltägliche Leben ein, welches sich die baulichen Strukturen zu eigen gemacht hat. Wir begleiten Menschen auf ihren Wegen durch die Stadt und suchen Orte auf, wo alte Träume und gegenwärtiges Leben, Utopie und Alltag, Zerfall und Schönheit sichtbar sind. Ein Zeitzeuge erinnert sich an die Gründerzeit. Die Direktorin des Le Corbusier Centers, ein Künstler, ein Schauspieler und ein Architekt erzählen vom Wagnis, sich in Chandigarh niederzulassen. Bester Film beim Venice Architecture Film Festival 2023.

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UKR 2022, Regie: Pawlo Peleschok, Jurko Iwanyschyn, 107 Min., ukrain. OmU

Sa. 24.2. / 20:00mit Regisseur Pawlo Peleschok und Eduard Klein, Forschungsstelle Osteuropa Bremen

Zwei erfolgreiche Filmproduzenten mit Büro im Zentrum Kiews beschließen, nach der russischen Besetzung der Krim im Jahr 2014 alles liegen zu lassen und sich als Freiwillige für den Krieg in der Ostukraine zu melden. Sie wollen ihre Heimat gegen die russischen Besatzer verteidigen.
Nach zwei Jahren Krieg wird ihr Film „Winter on Fire“ über die Euromaidan-Proteste für einen Oscar im Jahr 2016 nominiert. Ihr Kommandant gewährt den Männern Kurzurlaub, damit sie nach Kalifornien reisen können. Eine Woche nach der Preisverleihung und exklusiven Cocktailpartys in Los Angeles kehren sie zurück an die Front des russisch-ukrainischen Krieges. Fünf Jahre später, nach dem Verlust enger Freunde, gezeichnet vom „Überlebendensyndrom” und posttraumatischen Belastungsstörungen sowie ausgezeichnet mit Tapferkeitsmedaillen, nehmen die Veteranen ihren alten Beruf wieder auf. Mit Hilfe von Erinnerungsfragmenten und selbstgedrehtem Filmmaterial wollen sie zeigen, wie es im 21. Jahrhundert zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine kommen konnte.

Pawlo Peleschok, Regisseur und Protagonist des Films, diskutiert im Anschluss mit Dr. Eduard Klein von der Forschungsstelle Osteuropa über den Film und die Lage in der Ukraine zwei Jahre nach Beginn der großangelegten Invasion.

 

Pawlo Peleschok
Regisseur | Produzent | Drehbuchautor
Veteran des russisch-ukrainischen Krieges (2014-2020). Ehemaliger professioneller Autorennfahrer und Gewinner von ukrainischen Meisterschaften und Pokalen. Nach dem Ende seiner Karriere eröffnete er seine eigene Produktionsfirma. Während der Revolution der Würde, 2013/14 gründete er gemeinsam mit Yurko Ivanyshyn UkrStream, ein Social-Journalism-Projekt mit zwei Milliarden Aufrufen weltweit. Er wurde Streamer auf dem Maidan, Kriegsfreiwilliger und später Offizier der Streitkräfte der Ukraine. Seit 2020 arbeitet er wieder als Regisseur und Produzent.


Jurko Iwanyschyn
Initiator der Projektidee | Produzent
Veteran des russisch-ukrainischen Krieges (2014-2020). Bekannte und tonangebende Persönlichkeit im Bereich Journalismus, Medien und PR. Er arbeitete für namhaften Medien und Fernsehsendern, gründete Radiosender, war Radio- und TV-Moderator, Journalist und später Produzent im Bereich Fernsehen und Film. Mitbegründer von FinPR, Branchenführer im Bereich Finanz-PR. 2013 wurde er Mitbegründer des Social-Journalism-Projekts UkrStream. Doch 2014 änderte sich alles. Seit Beginn der Revolution der Würde ist er Organisator und Produzent des Online-TV-Kanals UkrSTREAM.TV mit Videoübertragungen mit zwei Milliarden Aufrufen aus der ganzen Welt, wurde später Freiwilliger und schließlich Soldat. Seit 2020 arbeitet er wieder als Produzent.

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D 2023, Buch, Regie: Jan Heck, 96 Min.

Sa. 24.2. / 20:30Preview mit Bar auf Spendenbasis

In der DDR galt Subkultur als Gefahr für die Staatssicherheit und wurde von den einheitssozialistischen Machthabern durch die Stasi beobachtet. Trotzdem gründete Dieter Ehrlich, genannt Otze, bereits 1980 mit seinem Bruder Klaus die heute legendäre Punkband „Schleimkeim“. Mit Otze als Songwriter und Sänger, Klaus an der Gitarre und Dippel am Bass erweckten die drei aus Stotternheim bei Erfurt den Punk hinter dem Eisernen Vorhang zum Leben. Während Punks schon aufgrund ihres Aussehens hinter Gitter kamen, veröffentlichten Schleimkeim unter dem Decknamen „Saukerle” ihre erste Platte, tourten unter dem Radar durch die DDR und kamen regelmäßig in Schwierigkeiten mit dem Staatsschutz. Otze, Held und Begründer seiner eigenen Bewegung, probierte einiges an Drogen aus dem Westen aus und hatte mehr und mehr mit psychischen Problemen zu kämpfen. Nachdem er im Rausch bei einem Streit 1999 seinen Vater mit einer Axt erschlug, verbrachte Otze seine letzten Jahre in einer psychiatrischen Klinik. 2005 verstarb er an einem Herzinfarkt. Auch wenn sein Name wenigen in Deutschland bekannt sein wird, kommt man heute an Schleimkeim praktisch nicht vorbei. Der Dokumentarfilm von Jan Heck porträtiert durch Interviews mit Zeitzeug*innen, Freund*innen und Bandkollegen sowie Archivmaterial das Leben des Punks und seiner Band sowie deren Widerstand gegen das System bis zum Mauerfall.

In Kooperation mit dem Golden Shop.

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Filme vom 15.2. bis 21.2.

La memoria infinita – CHI 2023, Regie: Maite Alberdi, 85 Min., span. OmU

Ab Do. 15.2. / 17:30

„Erinnerung ist Identität” – der Satz beschreibt vielleicht am treffendsten, worum es in der neuen Dokumentation der Regisseurin Maite Alberdi geht. Was bleibt von der Vergangenheit, wenn das Gedächtnis schwindet? Wer sind wir ohne unsere Erinnerungen? Wie wichtig es ist, nicht zu vergessen, weiß der chilenische Journalist Augusto Góngora sehr genau. Góngora ist einer der prominentesten Chronisten der Verbrechen des diktatorischen Pinochet-Regimes. Seit einigen Jahren kämpft er mit geistigen und körperlichen Aussetzern aufgrund einer Alzheimer-Erkrankung. Doch Augusto ist nicht allein. Seit mehr als 20 Jahren stets an seiner Seite ist Partnerin Paulina Urrutia, bekannte Schauspielerin und ehemalige Kultusministerin in Chile. Das Paar hat sich immer gemeinsam allen Herausforderungen gestellt, so bekämpft es auch die unaufhaltsam voranschreitende Krankheit Augustos gemeinsam. Jeden Tag lernen sich die beiden Liebenden neu kennen, verbunden in inniger Zuneigung, Geduld und Zärtlichkeit.
Alberdis Dokumentation wurde unter anderem mit dem großen Preis des Sundance Festivals 2023 ausgezeichnet. In Chile wurde der Film zur erfolgreichsten Dokumentation aller Zeiten erklärt verdrängte sogar den Sommer-Hit „Barbie” von Platz 1 der Kinocharts. Augusto Góngora verstarb wenige Monate nach der Premiere des Films im Alter von 71 Jahren.

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D 2023, Regie: Susanne Weirich, Robert Bramkamp, 99 Min.

Ab Do. 15.2. / 18:00

Wenn wir Filme schauen, fällt oft gar nicht auf, wie viel Detailarbeit die perfekte Illusion einer realen Welt erfordert. Es sind unzählige Gegenstände, Objekte und Artefakte erforderlich, um eine Epoche oder Milieu zum Leben zu erwecken. Welche Geschichte steckt hinter diesen Requisiten, wie sind sie entstanden und wem haben sie mal gehört? In ihrem Dokumentarfilm nehmen Susanna Weirich und Robert Bramkamp die Zuschauer*innen mit auf eine Reise in das verborgene Universum der drei großen Fundi in Babelsberg, Berlin und Hamburg. Wie in einer Parallelwelt existiert in jedem Fundus eine ganz eigene, sich stetig verändernde Ordnung der Gegenstände, die in verschiedenen Filmen prominente Nebenrollen einnehmen. Ob Lampen oder Telefone, Duschvorhänge oder Plastik-Delikatessen aus jeglicher Epoche –die Wahrscheinlichkeit groß, dass es in irgendeinem Fundus existiert. Neben der Faszination, die diese riesigen Sammlungen auf viele Menschen ausüben, haben viele der Gegenstände auch eine ganz eigene Geschichte, die es aufzuarbeiten gilt. BiPOC-Aktivistin und Schauspielerin Thelma Buabeng geht in der Rolle einer Doktorandin der Postkolonialen Studien der Herkunft von afrikanischen Objekten nach. Diese Objekte aus der Kolonialzeit im Requisitenfundus des Studio Babelsberg, die zum Teil damals geraubt wurden, erscheinen so in einem ganz anderen Licht.

 

Zu den Regisseur*innen:

Susanne Weirich (*1962) ist bildende Künstlerin. In ihren erzählerischen Arbeiten kann seit 35 Jahren alles zum Material werden. Die prototypischen Realisierungen von Installationen, Objekten und medialen Inszenierungen zeigen diverse künstlerische Strategien, wie etwa Verfahren des Fakes. Seit 2011 ist sie Kunst-Professorin an der Universität Duisburg-Essen und auch in ihren Veranstaltungen am „Eigensinn der Dinge“ interessiert. Seit 1988 kooperiert sie mit dem Filmemacher Robert Bramkamp. Eine Werkschau war 2013 im Kinofilm Art Girls zu sehen, den beide gemeinsam produzierten. Internationale Ausstellungen ihrer Arbeiten zuletzt in Bolivien und China. (www.susanneweirich.com)

Robert Bramkamp (*1961) dreht seit 35 Jahren erzählende Filme, in denen sich Fakten und Fiktionen unkonventionell ergänzen, darunter Der Himmel der Helden (1988), Die Eroberung der Mitte (1995) oder Prüfstand 7 (2000). Von 1998 bis 2005 lehrte er an der HFF ‚Konrad Wolf’ Spielfilmregie. Seit April 2008 ist er Professor für Film an der HfbK-Hamburg. Seit 1988 kooperiert er mit der bildenden Künstlerin Susanne Weirich, mit der er von 2009 bis 2013 den SciFi-Kinofilm Art Girls realisierte. Alle Filme sind bei sooner oder realeyz/amazon verfügbar. (www.bramkamp.info)

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BUL/D 2023, Regie: Stephan Komandarev, 119 Min., OmU

Ab Do. 15.2. / 20:00

In einer kleinen Stadt im Nordosten von Bulgarien lebt die pensionierte Lehrerin Blaga, 70 Jahre alt und frisch verwitwet. Nun möchte sie für sich und ihren Mann ein schönes Grab kaufen. Ihre Ersparnisse reichen gerade so dafür, und sie kann eine Anzahlung machen. Es bleiben 40 Tage, bis ihr Mann begraben sein muss. So lange verweilt nach christlich-orthodoxem Glauben die Seele des Verstorbenen noch auf der Erde. Da ruft ein Polizist bei ihr an, der sie um Mithilfe bei der Festnahme einer Bande in ihrem Viertel bittet. Dafür solle sie all ihre Wertsachen vom Balkon werfen, das Viertel sei umstellt und in wenigen Stunden erhalte sie alles zurück. Ängstlich kommt Blaga der Aufforderung nach und merkt erst später, dass sie auf einen Telefonbetrüger reingefallen ist. All ihre Ersparnisse sind weg und sie kann den Grabstein ihres Mannes nicht bezahlen. Die Polizei hilft ihr nicht weiter, die Bank verwehrt einen Kredit und einen Job findet sie wegen ihres Alters nicht mehr. Also muss sie eine Entscheidung treffen, die ihre moralischen Grundsätze auf den Kopf stellt. Blaga beginnt, sich mit der Arbeitsweise der Telefonbetrüger zu befassen und lässt sich als Botin rekrutieren. 
Der neue Film des renommierten bulgarischen Regisseurs Stephan Komandarev (THE JUDGEMENT, ROUNDS) thematisiert universelle Fragen um Schuld und Gerechtigkeit. Einer der meist ausgezeichnetsten Filme des Jahres mit über 17 internationalen Filmpreisen, u.a. dreifacher Gewinner des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary.

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USA 2023, Regie: Tina Satter, 83 Min., OmU

Ab Do. 15.2. / 20:30

Es ist ein normaler Samstagnachmittag im Juni 2017, als zwei FBI-Beamte mit einem Durchsuchungsbefehl vor dem Haus der jungen Sprachwissenschaftlerin Reality Winner in Georgia stehen. Das anfangs kryptische Gespräch wird immer mehr zu einem Verhör, doch erst nach und nach wird klar, was Reality vorgeworfen wird. Sie soll streng vertrauliche NSA-Informationen über den russischen Einfluss auf die US-Wahl geleakt haben. Reality, begnadete Kraftsportlerin, ehemalige Angehörige der US-Luftwaffe, plant gerade, als Übersetzerin nach Afghanistan abgesandt zu werden. Doch jede Frage treibt Reality stärker in die Enge und ihr normales Leben gerät völlig aus den Fugen. Als vermutliche Whistleblowerin wird sie schließlich angeklagt. 
Tina Satters hat den Fall Reality Winner bereits in ihrem 2021 uraufgeführten Bühnenstück „Is This A Room” inszeniert. Die Basis für den Broadway-Hit wie auch die Verfilmung ist die reale Geschichte von Reality Winner. Satter nutzt dafür die echten FBI-Verhörprotokolle. Der Fall, bei dem Winner im Sommer 2018 zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt wurde, sorgte damals für ein großes Medienecho.

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CDN 1996, Regie: Denis Villeneuve, Jennifer Alleyn, Manon Briand, Marie-Julie Dallaire, Arto Paragamian, u. e. a., 99 Min., frz. OmU

Am Di. 20.2. / 20:00 + Mi. 21.2. / 20:30

Ein Episodenfilm mit sechs Handlungssträngen, die durch den Taxifahrer Cosmos verbunden sind. Im Verlauf eines Tages gibt er zunächst eine Pannenhilfe, dann chauffiert er eine Anwältin, einen Serienmörder, einen Filmregisseur und eine abendliche Kinobesucherin durch Montréal, ehe er schließlich ins Taxi eines Kollegen steigt. Villeneuve schrieb und inszenierte die Episode »Le Technétium«. In ihr lässt sich ein nervöser Filmregisseur von Cosmos zu einem Fernsehinterview fahren. Der Kabelsender strahlt sein Programm aus »Techno’s Hair Shop« aus. Wichtiger als die kommunizierten Inhalte sind die Frisuren der Interviewten und mit welchen Haarpflegemitteln Techno sie zustande gebracht hat. Auch der Filmemacher fällt ihm in die Hände …
Mit schwarzweißem New-Wave-Look, blondiertem Personal, »Cyborg«-Punk und kunstvollen Video-Installationen persifliert »Le Technétium« das Musikfernsehen mit den Mitteln eines versierten Clip-Regisseurs, als der sich Denis Villeneuve in den 1990er Jahren profilierte.

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Kinder- & Jugendkino

USA 2023, Regie: Benjamin Renner, 82 Min., FSK: o. A., empf. ab 6 J.

Sa. 17.2. / 15:00 // So. 18.2. / 15:00KIJUKO Club // Sa. 24.2. + So. 25.2. / 15:30

Die Entenfamilie Mallard steckt im Alltagstrott fest. Papa Mack ist mit dem Leben auf dem Teich zufrieden, aber Mama Pam und die Kinder Gwen und Dax wollen mehr von der Welt sehen. Eines Tages landet eine Entenfamilie auf ihrem Teich, weil sie als Zugvögel mal eine Pause brauchen. Und sie haben viele spannende Geschichten von weit entfernten Orten zu erzählen. Nun gibt es für Pam kein Halten mehr. Sie überredet ihren Mann zu einer Reise von New York bis in das tropische Jamaika und der eigensinnige Onkel Dan soll auch mit. Auf ihrem Weg in den Süden geraten ihre ausgefeilten Pläne bald durcheinander. Die Familie muss mit Unwettern, dem Großstadtleben und ihnen unbekannten Vogelarten klarkommen.

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D/A 2023, Regie: Mike Marzuk, 100 Min, FSK: 12, empf. ab 8 J.

Sa. 24.2. + So. 25.2. / 15:00 // Sa. 2.3. + So. 3.3. / 15:30

Das Chaos trägt vier Vor-, aber nur einen Nachnamen: Die Martini-Schwestern Livi, Tessa, Malea und Kenny haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Während Livi sich für Umwelt- und Tierschutz engagiert, interessiert sich Tessa bloß für Make-Up und Jungs. Malea will Spionin werden wie James Bond und Kenny, die Jüngste, wünscht sich ein eigenes Pony. Meistens versuchen sie, sich aus dem Weg zu gehen, denn die eigenen Geschwister sind ja mindestens so peinlich wie Mama und Papa. Das ändert sich, als sie unerwarteten Besuch von Paul bekommen. Paul ist ein Pinguin und wurde aus dem Zoo entführt. Dahinter stecken zwei Magier, die den Pinguin als Attraktion für ihre Show benutzen wollen. Doch das wollen die Schwestern auf keinen Fall zulassen, dabei sind sich alle vier ausnahmsweise einig!
Die Komödie für die ganze Familie basiert auf der mittlerweile zehn Bände umfassenden gleichnamigen Buchreihe von der deutschen Autorin Dagmar H. Mueller.

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