Kommende Gäste & Specials

Live-Veranstaltung, ca. 90 Min.

So. 3.3 / 11:00Live-Veranstaltung: Sabine Märzthaler im Gespräch mit Willy Brandt, Hans Koschnick & Vitali Klitschko. Eintritt frei.

Was die drei Politiker verbindet, war und ist ihre Stellung als Bürgermeister. In Berlin, Bremen und Kiew. Ihre unterschiedlichen Positionen erfragt Sabine Märzthaler in einem Gespräch über Vergangenes, Aktuelles und Künftiges. Man möge an den üblichen Jargon des Politischen in den allgegenwärtig bekannten Talkshows denken. Aber bei aller fortschreitenden Geistlosigkeit. In dieser Gesprächsrunde äußern sich Geister, ja tatsächlich: Gespenster.

Premiere. Mise en Scène mit Christian Kaiser (Regie; Koschnick), Kathrin Steinweg (Moderation), Christian Aumer (Brandt) und Denis Fischer (Klitschko). Skript: Reiner Matzker. DER EINTRITT IST FREI.

Eine Live-Veranstaltung der Akademie Europäischer Kultur im Kommunalkino CITY 46 Bremen, am 3. März 2024 um 11:00 Uhr.

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D 2023, Buch, Regie: Claudia Richarz, 82 Min.

Do. 7.3. / 17:30zu Gast: Conny Lärche, Referentin beim Evangelischen Bildungswerk

Regisseurin und Autorin Helke Sander gehört zu den wichtigen Stimmen, die im Nachkrieg-Deutschland die Frauenbewegung wieder ins Bewusstsein brachte. Als Studierende im Sozialistischen Deutschen Studienbund ist sie politisch aktiv und setzt sich für die Gleichberechtigung und Frauenrechte ein. Spätestens die berühmte Tomatenrede von 1968 macht ihren Namen prominent. Mit Marianne Herzog gründet Sander Ende der Sechziger Jahre den „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen”, mehrere Kinderläden in Berlin sowie 1974 die Zeitschrift „Frauen im Film”. Ihre politischen Anliegen sind: die Anerkennung unbezahlter Care-Arbeit, Betreuungsangebote für Familien und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Kindererziehung - 1970 so aktuell wie heute. Helke Sander ist aber nicht nur eine feministische Ikone, sie ist auch eine radikale Figur des neuen deutschen Films. 1989 war sie zum Beispiel Mitbegründerin des Bremer Instituts Film/Fernsehen und blieb dessen Kodirektorin bis 1993. Claudia Richarz besucht die heute 85-jährige Künstlerin zu Hause. Mit Interviews, Archivmaterial und filmischen Beispielen entsteht ein Porträt von Sanders Leben und ihrem künstlerischen Schaffen. Publikumspreis beim Internationalen Frauenfilmfestival, Dortmund 2023

Mehr über Helke Sanders Schaffen gibt es auf ihrer Homepage und bei www.fembio.org

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Filme vom 29.2. bis 6.3.

S/DK 2023, Regie: Axel Danielson, Maximilien Van Aertryck, 88 Min., DF / teilw. OmU

Ab Do. 29.2. / 18:00

Für ihren Found-Footage-Dokumentarfilm über das Verhältnis von Mensch, Abbild und Kamera, von den Anfängen der Fotografie bis ins Internetzeitalter, haben Axel Danielson und Maximilien Van Aertryck über Jahre Material gesammelt. Mit ihrer Collage aus Archivmaterial, Amateurvideos, Live-Streaming und Videoschnipseln nehmen sie uns mit auf eine Reise durch die Filmgeschichte: Von der Geburt der Camera obscura zur ersten Filmvorführung, von der Erfindung der Webcam zum ersten viralen Video. Sie erzählen vom Aufstieg der Bildkultur und Folgen. Was bedeutet es für uns und unsere Gesellschaft, tagtäglich einer stetigen Flut von aus Bildern ausgesetzt zu sein, die um unsere Aufmerksamkeit wetteifern?
Noch nie wurde Mediengeschichte so umwerfend vermittelt – ein bildgewaltiges Feuerwerk und scharfsinnige Medienkritik zugleich, ausgezeichnet auf der Berlinale mit dem „Cinema Vision 14plus“-Preis und einer lobenden Erwähnung der Jugendjury Generation 14+

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CHN 2023, Regie: Wei Shujun, 101 Min., mand. OmU

Ab Do. 29.2. / 20:00

Die südchinesische Provinz Banpo in den 1990er Jahren: Als der Leichnam einer alten Dame am Flussufer angespült wird, ist der Fall für die Polizei schnell aufgeklärt. Bei der Toten hat ein geistig behinderter Mann gelebt, der als Täter verhaftet wird. Doch das merkwürdige Verhalten der Kleinstadtbewohner macht Polizeichef Ma Zhe misstrauisch. Während seine Kollegen den Fall als gelöst ad acta legen wollen, beginnt er tiefer zu graben. Eine Musikkassette in der Handtasche des Opfers führt ihn zu durchtriebenen Gangstern, mörderischen Femme Fatales und einem Friseur, der sich gerne selbst als Täter inszeniert. Ma Zhes Kollegen drängen ihn, den Fall endlich ruhen zu lassen, doch weitere Tote werfen neue Fragen auf. Solange der wahre Mörder noch frei herumläuft, kann der Ermittler nicht aufhören, auch wenn es ihn innerlich zerreißt.
Regisseur Shujun Wei feierte mit seinem Film Noir Premiere beim Filmfestival de Cannes in der Reihe "Un Certain Regard" und hat an seinem Startwochenende in China im Oktober Platz eins der chinesischen Kinocharts übernommen.

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EST/F/ISL 2023, Regie: Anna Hints, 89 Min., estnisch, seto, võro OmU

Ab Do. 29.2. / 20:30

Die Rauchsauna ist in Estland mehr als nur ein Zeitvertreib: Das gemeinsame Schwitzen ist tief verankert in den Traditionen und Familien, die Rauchsauna ist ein Ort der Heilung und Stärkung. Hier finden seit Jahrhunderten vor allem Frauen zusammen, gebaren hier Kinder, wuschen Tote und tauschten sich aus. Die Zeit, die man sich zum Schwitzen nimmt, ist gefüllt mit vielen Gesprächen. Nackt, ohne Filter oder ein Blatt vor den Mund zu nehmen, teilen sie schmerzhafte Wahrheiten miteinander. Generationsübergreifende Traumata, sexuelle Gewalt, Lust, Liebe, Trauer, Wut und Schmerz werden hier ehrlich und solidarisch geteilt und getragen.
So holt die manchmal unangenehme Hitze den Schmutz aus dem Körper und heilt auch emotionale Wunden. Regisseurin Anna Hints, die die Rauchsauna bereits im Bauch ihrer Mutter erlebte, porträtiert die heilende Kraft dieses Ortes und die intimen Gespräche der Frauen – ohne deren Nacktheit dabei zu sexualisieren. 
Für ihre feministische Dokumentation - Männer kommen in diesem Film nicht vor - und erstem abendfüllendem Film wurde Anna Hints mehrfach nominiert und ausgezeichnet: Beste Dokumentation der European Film Awards, oder „Beste Regie” auf dem Sundance Film Festival 2023.  

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CH 2023, Konzept, Regie: Karin Bucher, Thomas Karrer, 84 Min., engl. OmU

Ab Fr. 1.3. / 18:00

„Welcome to City Beautiful“ steht auf Plakatwänden in der indischen Stadt Chandigarh. Chandigarh entstand 1951 auf dem Reißbrett. Nach der Teilung Indiens und der Befreiung aus der Kolonialherrschaft Englands sollte am Fuße des Himalayas aus dem Nichts eine neue Hauptstadt für den Punjab gebaut werden. Die alte Hauptstadt Lahore war Pakistan zugeteilt worden. Die Planstadt Chandigarh stand für die neue Demokratie, den Fortschritt und den Glauben an die Zukunft. Engagiert wurden dafür Architekten aus dem Westen. Zuerst Albert Mayer, dann der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier. Für Le Corbusier bot Chandigarh die einmalige Gelegenheit, sein Lebenswerk zu vollenden und seine städtebaulichen Ideen umzusetzen. Seine Vision war die einer modernen, humanen und gerechten Stadt, nach dem «Mass des Menschen» erbaut, die ein kulturelles Leben und ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Natur ermöglichte.
Zum 70-jährigen Bestehen der Planstadt von Le Corbusier fragen Karin Bucher und Thomas Karrer nach, ob in Chandigarh diese Vision Realität geworden ist. Auf Streifzügen treffen wir Bewohner*innen und tauchen in das alltägliche Leben ein, welches sich die baulichen Strukturen zu eigen gemacht hat. Wir begleiten Menschen auf ihren Wegen durch die Stadt und suchen Orte auf, wo alte Träume und gegenwärtiges Leben, Utopie und Alltag, Zerfall und Schönheit sichtbar sind. Ein Zeitzeuge erinnert sich an die Gründerzeit. Die Direktorin des Le Corbusier Centers, ein Künstler, ein Schauspieler und ein Architekt erzählen vom Wagnis, sich in Chandigarh niederzulassen. Bester Film beim Venice Architecture Film Festival 2023.

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Un 32 août sur terre - CDN 1998, Regie: Denis Villeneuve, 85 Min., frz. OmU

Am Di. 5.3 / 20:00 + Mi. 6.3. / 20:30

Die 26-jährige Simone schläft am Steuer ihres Wagens ein und überlebt wie durch ein Wunder einen schweren Unfall. Entschlossen, ihr Leben zu ändern, gibt sie ihren Job als Model auf und will ein Kind. Simones bester Freund, der Dauerstudent Philippe, soll sie schwängern. Er willigt ein, allerdings unter der Bedingung, dass sie dazu in die Wüste reisen. So landen Simon und Philippe in Salt Lake City, doch damit ist ihre Reise noch lange nicht zu Ende. Denis Villeneuves Spielfilmdebüt ist zugleich existentialistische Komödie und surreales Road Movie.

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Kinder- & Jugendkino

D/A 2023, Regie: Mike Marzuk, 100 Min, FSK: 0, empf. ab 8 J.

Sa. 24.2. + So. 25.2. / 15:00 // Sa. 2.3. + So. 3.3. / 15:30

Das Chaos trägt vier Vor-, aber nur einen Nachnamen: Die Martini-Schwestern Livi, Tessa, Malea und Kenny haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Während Livi sich für Umwelt- und Tierschutz engagiert, interessiert sich Tessa bloß für Make-Up und Jungs. Malea will Spionin werden wie James Bond und Kenny, die Jüngste, wünscht sich ein eigenes Pony. Meistens versuchen sie, sich aus dem Weg zu gehen, denn die eigenen Geschwister sind ja mindestens so peinlich wie Mama und Papa. Das ändert sich, als sie unerwarteten Besuch von Paul bekommen. Paul ist ein Pinguin und wurde aus dem Zoo entführt. Dahinter stecken zwei Magier, die den Pinguin als Attraktion für ihre Show benutzen wollen. Doch das wollen die Schwestern auf keinen Fall zulassen, dabei sind sich alle vier ausnahmsweise einig!
Die Komödie für die ganze Familie basiert auf der mittlerweile zehn Bände umfassenden gleichnamigen Buchreihe von der deutschen Autorin Dagmar H. Mueller.

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D 2023, Regie: Thomas Stuber, mit Elisabeth Bellé, Lale Andrä, Noél Kipp, 90 Min., FSK: 6, empfohlen ab 9 Jahren

Sa. 2.3. / 15:00 // So. 3.3. / 15:00KIJUKO Club // Sa. 9.3. + So. 10.3. / 15:30

So hatte sich Tammi ihre Ferien nicht vorgestellt: Statt Urlaub auf Formentera zu machen, fährt sie mit ihrer Mutter irgendwo in die Pampa zur Beerdigung ihres Opas Jackel, einem Jahrmarktbesitzer, den sie nie gekannt hat. Dort trifft sie auf ihre Tante Britta, Cousin Umbo und Cousine Keks, mit denen sie zunächst nicht viel anfangen kann. Auch sonst ist es in dem Freizeitpark nur langweilig und Handyempfang gibt es auch nicht. Doch dann schlägt ein Blitz in die Geisterbahn ein und drei der Figuren erwachen zum Leben. Hexe, Riese und Rumpelstilzchen sorgen mit ihren magischen Fähigkeiten für jede Menge Chaos. Plötzlich müssen Tammi, Umbo und Keks gemeinsam nicht nur den Freizeitpark retten, sondern auch noch ihre zerstrittene Familie wieder versöhnen.
„Spuk unterm Riesenrad” ist die Neuverfilmung der gleichnamigen DDR-Kultserie aus den 1980er Jahren, die beim Publikum damals wie heute sehr beliebt ist.

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