Sternstunden – die Space Night / FILMFEST BREMEN

Roger, starting countdown: Mit dem Raumschiff zur ISS oder mit der Straßenbahn zum Filmfest? Keine leichte Entscheidung, denn im Raumfahrtjahr 2018 greift auch das Filmfest Bremen nach den Sternen!

 

Im Rahmen des Filmfestes Bremen veranstaltet das City 46 am Freitag, den 21.9. ab 16:00 Uhr die »Space Night – Sternstunden« mit folgenden Programm-Highlights:

 

16:00 Einführung zum Raumfahrtjahr & in den Themenabend + Weltraum-Kurzfilme

            (STELLA 1 von Gaia Bonsignore und Roberto D’Ippolito / TOMATEN IM WELTALL von Simon Wenkelewsky /
             RAUMFAHRT IN BREMEN von Simon Wenkelewsky)

17:00 Fly Rocket Fly – Mit Macheten zu den Sternen (90 Min.)

18:30 The Man Who Fell to Earth (GB 1975, 133 Min., restaurierte Fassung, OmU)

21:30 David Bowie in Concert – Musikladen Extra (30. Mai 1978, Radio Bremen, 45 Min.)

22:30 2001: A Space Odyssey (USA/GB 1968, 141 Min., 35mm, OF)

 

Mehr Infos auf:

Fr. 21.9. / 17:00

Fly Rocket Fly - Mit Macheten zu den Sternen / Sternstunden – die Space Night @ Filmfest Bremen

Es ist eine Geschichte wie aus einem Märchenbuch: Lutz Thilo Kayser, ein schwäbischer Ingenieur träumt von Kindesbeinen an von den Sternen. Gemeinsam mit einer eingeschworenen Gruppe Stuttgarter Tüftler gründet er 1975 die OTRAG (Orbital Transport und Raketen Aktiengesellschaft) – eines der weltweit ersten privaten Raumfahrtunternehmen. Beraten vom umstrittenen Raketeningenieur Wernher von Braun entwickelt das schwäbische Start-up Ende der 1960er Jahre eine Billigrakete, die auf eine einfache Bauweise setzt und unter anderem einen VW-Scheibenwischermotor als Triebwerksregulierung verwendet.

Auf der Suche nach einem Startplatz verpachtet der kongolesische Präsident Mobutu den Entwicklern ein Gebiet von der Größe Islands im Herzen des Dschungels von Kongo und überlässt ihnen volle territoriale Verfügungsgewalt. Hier errichtet die Firma ab 1976 eine eigene Raketenstadt. Doch als die OTRAG erfolgreich mehrere Raketen auf suborbitale Höhe in den Himmel schießt, kommt es zur weltpolitischen Krise. Denn deutsche Raketen – auch wenn sie nur den afrikanischen Dschungel überfliegen – werden auch 30 Jahre nach Kriegsende nicht gerne gesehen …

Belgien/Deutschland 2018, Regie: Oliver Schwehm, 90 Min.

Fr. 21.9. / 18:30

The Man Who Fell to Earth / Sternstunden – die Space Night @ Filmfest Bremen

In einer amerikanischen Kleinstadt landet ein Außerirdischer. Da sein Heimatplanet völlig ausgedörrt ist, sucht er hier nach Wasser. Um es nutzen zu dürfen, verteilt er mitgebrachten Schmuck unter den Einheimischen und gründet einen Konzern für die Vermarktung technischer Patente. Mit dem Gewinn will er den Bau eines Raumtransporters für seine Heimkehr finanzieren. Dabei imitiert er die rücksichtslosen Methoden der Erdbewohner und schafft sich so mächtige Feinde, die ihn am Ende in die Einsamkeit treiben und Zuflucht zu Sex und Drogen suchen lassen.

David Bowies Filmdebut als schöner Außerirdischer Newton wurde in den 1970er Jahren zum Kultfilm.

Der Mann, der vom Himmel fiel - GB 1975, Regie: Nicolas Roeg, mit David Bowie, Rip Torn, Candy Clark, 133 Min., Digitale restaurierte Fassung, OmU

 

»David Bowie umgab Zeit seines Lebens die Aura des Außerirdischen. In Nicolas Roegs Science-Fiction-Drama »Der Mann, der vom Himmel fiel« spielt er sich selbst als Alien. Die Frisur bewies genügend Halt für zwei klassische Albumcover, der Film hielt sich als Kultobjekt – und wurde nun restauriert.« (Intro)

»Nicolas Roegs "Mann, der vom Himmel fiel" ist auf dem besten Wege, auch in Deutschland ein Kult-Film zu werden.« (Kritik von Hellmuth Karasek, Spiegel, 6.9.1976)

Kritik von Barara Weitzel (Filmzentrale)

Fr. 21.9. / 21:30

David Bowie in Concert – Musikladen Extra / Sternstunden – die Space Night @ Filmfest Bremen

Im Januar 2016 verstarb der britische Sänger und Songwriter David Bowie. Er schrieb Musikgeschichte, unter anderem mit einem Fernsehkonzert, das er am 30. Mai 1978 in Bremen gab. David Bowie spielte für den „Musikladen“ von Radio Bremen, der Musiksendung der Zeit, sein einziges Fernsehkonzert – mit den weltberühmten Songs „Heroes“, „TVC 15“, „The Jean Genie“, „Rebel Rebel“ und dem Weill/Brecht-Titel „Moon of Alabama“.

David Bowies kreativste Zeit waren mit Sicherheit seine Jahre in Berlin von 1976 bis 1978. Das Musik-Genie wohnte eine Zeitlang mit Iggy Pop in der Hauptstraße im Berliner Westen. Dort fand er seinen Weg aus der Drogenkrankheit hin zu seiner unglaublichen Schaffensphase, die Malerei, Schauspielerei und – natürlich – das Musizieren umfasste.

Wenige Male verließ er Berlin, unter anderem für die TV-Aufzeichnung bei Radio Bremen im legendären Beat-Club- und Musikladen-Studio. David Bowie verblüffte alle mit seiner Herzlichkeit, Freundlichkeit, aber auch mit seiner Coolness.

Länge: ca. 45 Minuten. (Quelle: Radio Bremen)

Fr. 21.9. / 22:30

2001: A Space Odyssey / Sternstunden – die Space Night @ Filmfest Bremen

2001. Auf dem Mond wird ein mysteriöser schwarzer Monolith entdeckt, der vor Äonen von Jahren dort von außerirdischen Besuchern zurückgelassen wurde. Aus unbekannten Gründen sendet dieser Signale in Richtung Jupiter. Das Raumschiff Discovery wird ausgeschickt, bis zum Ziel dieser Signale vorzustoßen. An Board sind nur die Astronauten Poole und Bowman wach, der Rest der Crew liegt im Kälteschlaf. Mit an Board befindet sich der Supercomputer HAL 9000, der zunehmend zur Bedrohung wird…

Für das Deutsche Filmmuseum ist der Film ein »Meilenstein der Filmgeschichte« und der Deutschlandfunk kommt zum der Urteil: »Alles analag – Stanley Kubricks Meisterwerk.«

GB/USA 1968, Regie: Stanley Kubrick, mit Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, 141 Min., 35mm, OF

»Ein Jahrhundertfilm von Stanley Kubrick, der Kritiker verstört, Kinogänger begeistert, Generationen von Regisseuren beeinflusst hat.« (Die Zeit)

»Ein Meilenstein der Filmgeschichte.« (Deutsches Filmmuseum)

»Alles analog - Stanley Kubricks Meisterwerk.« (Deutschlandfunk)

»Bester Science-Fiction-Film der Geschichte.« (Spiegel Online)

»„2001: Odyssee im Weltraum“ ist ein Film der Superlative. Alles an diesem Film ist gewaltig.« (Filmzentrale)