Mo. 1.10. bis Mi. 3.10. / 17:45

 

ACHTUNG HINWEIS:

Liebes City 46 Publikum,
leider haben wir diesmal bei dem Film technische Probleme und einen fehlerhaften Key für die deutschen Untertitel bekommen, so dass bei dem Film von deutschen Untertiteln keine Rede sein kann. Der Film läuft somit im Grunde in der OV (Originalfassung)! Wir bitten dies zu beachten und hoffen euch trotzdem im Kino begrüßen zu dürfen. Sorry!

Geniale Göttin - Die Geschichte von Hedy Lamarr / PORTRÄT

Hedy Lamarr: Hollywood-Ikone, Immigrantin, Erfinderin. Die 1914 in Wien als Tochter jüdischer Eltern geborene Hedwig Eva Maria Kiesler galt als »schönste Frau der Welt« und feierte besonders in den 1940er Jahren große internationale Erfolge. Unbekannt ist hingegen ihr Dasein als Erfinderin – zu Unrecht: Beeinflusst doch ihr Pioniergeist unser modernes Leben in einem uns nicht bewussten Maße und wirkt in jedem Handy und WLAN: Lamarr erfand das »Frequency Hopping«, ein störungsgesichertes Funkübertragungsverfahren. Ihr Patent wurde jedoch von der amerikanischen Marine abgewiesen mit der lapidaren Bemerkung, sie solle lieber Küsse gegen Kriegsanleihen verkaufen. Grundlage der Doku bilden unter anderem bisher unveröffentlichte Tonbänder, auf denen sie ihre unglaubliche Geschichte erzählt.

Eine späte Würdigung ihres unbekannten Lebens als Erfinderin.

Ausgezeichnet als »Best Documentary« bei den New York Film Critics 2017 und dem Publikumspreis des San Francisco Jewish Film Festivals 2017.

Bombshell: The Hedy Lamarr Story – USA 2017, Regie: Alexandra Dean, 86 Min., engl. OmU

»Ein Star, der sowohl Verstand als auch Schönheit hatte.« / »A star [that] had brains as well as beauty.« (The Guardian)

»Hedy Lamarr Verführerin mit Erfindergeist: Eine sexy Schauspielerin erfindet eine geheime Waffentechnik mit: Nie gehört, die Geschichte? Hedy Lamarr ging es wie vielen Frauen - ihr Beitrag zur Technikgeschichte wurde schnell vergessen.« (Spiegel Online)

»›Sie war der bestaussehende Star aller Zeiten‹«, schwärmt Mel Brooks. ›Ich hörte, sie wäre auch Wissenschaftlerin. Stimmt das denn?‹. Der greise Komiker ist nicht allein mit seiner Wissenslücke. Die Geschichte der Hedy Lamarr muss neu geschrieben werden.« (Programmkino)

Mo. 1.10. bis Mi. 3.10. + Sa. 6.10. + So. 7.10. + Mo. 8.10. / 20:00

Hinweis: Am Sa., den 6.10. um 20:00 muss AUGENBLICKE aufgrund von Livemusik bei der Parallelveranstaltung in Kino 1 leider ausfallen. Da wir stets bemüht sind unseren Kinobesuchern ein tolles, angenehmes und ungestörtes Filmerlebnis zu bieten, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Euer City 46-Team

Augenblicke: Gesichter einer Reise / WUNSCHFILM

Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf eine außergewöhnliche Reise, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen – sei es dem Briefträger, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen von Herzlichkeit und Humor. Eine lebendige, liebevolle, lustige und mitreißende Hommage an die Kunst und ihre Fähigkeit, Menschen zu berühren und zusammenzubringen, Freundschaften entstehen zu lassen.

Nouvelle-Vague-Legende Agnès Varda und Fotograf JR verbindet nicht nur ihre Leidenschaft für Bilder, sondern auch ein feines Gespür für Menschen und die Poesie des Moments. Der Film hat 2018 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm erhalten. (Verleih)

Visages Villages – F 2016, Regie: Agnès Varda und JR, mit JR, Agnès Varda, Jean-Luc Godard, 94 Min., frz. OmU, Dokumentarfilm

Für den Rolling Stone ist »Augenblicke: Gesichter einer Reise« »reine Perfektion«, »ein Wunder« und »der beste Dokumentarfilm des Jahres«. (Rolling Stone)

 

»Warmherzig, wundervoll und weise.« (The Guardian)

 

»Ein Film-Duo für die Ewigkeit.« (Indiewire)

 

»Ein kleines Juwel von Film.« (Todd McCarthy, The Hollywood Reporter)

 

»Reisen mit Liebe im Herzen.« (Beatrice Behn, Kino-Zeit – inkl. dt. Trailer)

 

»Sie hat sie alle überlebt: Agnès Varda, die Grande Dame des französischen Kinos. Sie machte schon Filmkunst, als François Truffaut, Jean-Luc Godard und Jacques Rivette noch in Pariser Zirkeln über ihre Filmkritiken debattierten. « (Johannes Bluth, TAZ)