QUEERFILMNACHT

Die queerfilmnacht vereint die beiden bisherigen Filmprogramme – die rein lesbisch ausgerichtete L-Filmnacht und die schwule Gay-Filmnacht – und öffnet sich zugleich gegenüber Filmen, die auch andere sexuelle Identitäten wie Bisexualität, Transgender, Intersexualität usw. thematisieren.

Die queerfilmnacht wird in enger Kooperation mit dem SISSY-Blog programmiert, dem neuen Zuhause des SISSY-Magazins. Die SISSY, 2008 als Printmagazin gegründet, galt mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren und über 5.500 Abonnenten bis zu ihrer vorübergehenden Einstellung im Herbst 2015 als wichtigstes queeres Filmmedium in Deutschland und erfreute sich vor allem innerhalb der schwul-lesbischen Szene einer enormen Bekanntheit.

Im August 2016 ging die SISSY als Online-Magazin www.sissymag.de mit dem bewährten inhaltlichen Fokus und zahlreichen neuen Formaten an den Start. Die queerfilmnacht wird in der SISSY umfangreich präsent sein.

Fr. 19.10. / 20:30

Sorry Angel / QUEERFILMNACHT

Paris, 1993. Der Schriftsteller Jacques ist Mitte 30, teilt sich das Sorgerecht für seinen kleinen Sohn Louis mit dessen leiblicher Mutter und versucht, sich das Leben nicht zu sehr von seiner HIV-Infektion diktieren zu lassen. Auf einer Lesung in der Bretagne lernt er den Nachwuchsfilmemacher Arthur kennen, der gerade beginnt, sich von den Fesseln der Provinz zu befreien. Arthur verliebt sich auf den ersten Blick in den geheimnisvollen Autor. Doch Jacques zögert, sich auf die Beziehung mit dem deutlich jüngeren Mann einzulassen. Auch weil er ahnt, dass ihnen dafür nicht mehr viel Zeit bleiben würde …

Christophe Honoré zählt seit seinen Kritikerlieblingen »Meine Mutter« (2004) und »Chanson der Liebe« (2007) zu den aufregendsten europäischen Regisseuren seiner Generation.

»Ein zärtlicher und zutiefst berührender Film über körperliche und intellektuelle Verführung, übers Jungsein und Altwerden, über die große Liebe und den Mut, bis zuletzt seinen Gefühlen zu folgen.« (Queerfilmnacht)

PLAIRE, AIMER ET COURIR VITE - F 2018, Regie: Christophe Honoré, mit Vincent Lacoste, Pierre Deladonchamps, Denis Podalydès, Clément Métayer, Rio Vega, 132 Min., frz. OmU

»Ein intimes und generationenübergreifendes Zeitstück über das Leben in der Pariser Bohème in der Hochphase der Aids-Krise. In den Hauptrollen glänzen mit Pierre Deladonchamps (›Der Fremde am See‹) und Vincent Lacoste (›Jungs bleiben Jungs‹, ›Eden‹) zwei Hoffnungsträger des jungen französischen Kinos.« (Queerfilmnacht)

»Es ist die perfekte Asymmetrie für einen großen Liebesfilm: Ein Leben in der Verlängerung trifft auf eines, das sich gerade erst anbahnt, und man begegnet sich in der Vorfreude auf etwas, das nicht kommen wird.« (Vollständige Kritik auf Deutsch / Critic.de)

»Ein Wunder, bitter und süß zugleich.« (Filmkritik auf Englisch / Variety)

»A sharp snapshot of two men at pivotal moments in their lives. « (Vollständige Kritik auf Englisch / Indiewire)