Do. 4.10. + Sa. 6.10. / 18:00

Fr. 5.10. + Mo. 8.10. / 20:30

Do. 11.10. + Sa. 13.10. bis Mi. 17.10. / 17:45

Cobain / NEU IN BREMEN

Der 15-jährige Cobain hat's nicht leicht: Nicht nur, dass seine Mutter ihm gedankenlos den Namen eines Typen gab, der sich eine Kugel in den Kopf geschossen hat. Auch sonst hat Mia als Mutter versagt. Zwar liebt sie ihn und ist cool drauf, aber durch ihre Drogenexzesse verliert sie immer wieder die Kontrolle. Und jetzt ist sie auch noch erneut schwanger, obwohl schon Cobain im Kinderheim lebt. Doch Cobain will seine Mutter nicht aufgeben und hält trotz allem zu ihr. Nur soll sie endlich Verantwortung für sich und das ungeborene Baby übernehmen! Aber Mia weigert sich, einen Entzug zu machen und Cobain sucht Zuflucht bei Wickmayer, einem Zuhälter, und findet so etwas wie ein Zuhause bei den jungen Prostituierten, die er in ihrem Alltag unterstützt. Doch eines Tages steht die hochschwangere Mia vor der Tür und Cobain realisiert, dass nur er Mia und sein zukünftiges Brüderchen retten kann. Also trifft er eine radikale Entscheidung…

»Trifft den Zuschauer mitten ins Herz.« (Algemeen Dagblad, NL)

NL/B/D 2017, Regie: Nanouk Leopold, mit Bas Keizer, Naomi Velissariou, Wim Opbrouck, Dana Marineci, Cosmina Stratan, 94 min., niederl. / engl. OmU

»Nanouk Leopold hat ein Adoleszenzdrama geschaffen, das im Zuschauer noch lange nachhallt.« (Artechock)

 

»Cobain wird brilliant gespielt von dem ebenfalls erst fünfzehnjährigen Bas Keizer. Das Traurige, Ernsthafte, Freiheitsliebende seiner Figur nimmt man seinem Spiel in jeder Phase ab. Ein Glücksfall für den Film.« (Kobinet Nachrichten)

 

»In stiller Radikalität erzählt Nanouk Leopold auf ergreifende Weise von einem modernen Helden, der früh erwachsen werden muss.« (Berlinale 2017 – Filmdatenblatt)

 

»Nanouk Leopold hat ein eindringliches Portrait eines fünfzehnjährigen Heimkindes gedreht, fern von Klischees und moralischen Zeigefingern.« (Kino-Zeit)

 

»Die schönsten Coming-Of-Age-Filme sind die, die noch nicht alles über ihre Protagonisten wissen. In Nanouk Leopolds „Cobain“ muss deshalb die wunderbar neugierige Kamera das Bild auf den 15-jährigen Titelhelden immer wieder neu scharf stellen, um ihn zu fassen zu bekommen, was gleichzeitig die harte Welt um ihn herum so weich werden lässt wie unseren Blick auf ihn.« (Spiegel Online)

Mi. 17.10. / 20:30

Fr. 19.10. + So. 21.10. / 18:00

Why are we creative? / NEU IN BREMEN

Im Laufe von dreißig Jahren hat Hermann Vaske mehr als fünfzig Künstlern, Politikern und Wissenschaftlern, darunter etliche Nobel- und Oscarpreisträgern, die immer gleiche Frage gestellt: „Why are you creative?“. Die Antworten so prominenter Menschen wie Yoko Ono, David Bowie, Peter Ustinov, Nelson Mandela, Stephen Hawking oder des Dalai Lama fallen manchmal ernst und tiefgründig aus, nicht selten aber auch ausgesprochen witzig, und sie werden durchaus nicht immer verbal geäußert. Aus dem Material hat der Regisseur einen Film montiert, der weder der Form noch dem Inhalt nach den Regeln einer herkömmlichen Dokumentation folgt. Die lange Laufzeit dieses Projekts bringt es mit sich, dass dem Zuschauer hier ein Wiedersehen mit zahlreichen hochkarätigen Kreativen des 20. Jahrhunderts beschert wird, die sich schon längst nicht mehr unter den Lebenden befinden.

D 2018, Regie: Hermann Vaske, 82 Min., OmU