Mi. 10.10. + Do. 11.10. / 20:00

Das Salz Swanetiens / FILMKLASSIKER

Dieser russische Stummfilmklassiker beschreibt das Leben der Bergbewohner von Oberswanetien, einer damals mit Ausnahme der kurzen schneefreien Zeit isolierten Region in 2.000 Metern Höhe. Die Bewohner eines armen Dorfs, die noch in Türmen aus der Feudalzeit wohnen, sind gezwungen, das Salz auf dem Rücken in die Berge hinauf zu tragen, über Gletscher und schwer zugängliche Bergpässe hinweg. Bilder von großer Schönheit kontrastieren mit den schwierigen Lebensbedingungen der Bewohner.“ (Quelle: www.arsenal-berlin.de)

„Der hervorragende ethnographische Film über die vergessene, im Bergmassiv des Kaukasus isolierte Region Swanetien ist das Debüt des Kameramannes und Kuleschov-Schülers Kalatosov als Regisseur. Sein schönes, herbes, sogar grausames Werk steht auf einer Stufe mit Bunuels „Las Hurdes“. In einigen Effekten erkennt man schon den späteren Autor von ;Wenn die Kraniche ziehen‘ “.(BkF-Filmverleih)

Džim Švantė - UdSSR/GEO 1930, Regie: Michail Kalatosow, 62 Min.; digital restauriert, dt. Zwischentitel; Musik: Günter A. Buchwald und Masha Khotimski

»Der Film ist ein ethnographischer Bericht über die isolierte Bergregion Swanetien im Kaukasus. In seinem schönen, herben und mitunter grausamen Werk, lässt uns Kalatosow eine archaische Gesellschaft betrachten und tut dies mittels Montage und visuell betonter Filmsprache, den klassischen Mitteln der sowjetischen Filmkunst. Beeindruckend ist die Kraft der entfesselten Kamera.« (Vollständiger Artikel / Allerweltskino)

»Kalatozov zielt auf die emotionale Erschütterung des Zuschauers, nicht seine ideologische Belehrung. Und Anstoß erregt auch sein avantgardistischer Stil mit der innovativen Montage, der entfesselten Kamera und den expressionistischen Bildaufnahmen.« (Vollständiger Artikel / Deutschlandfunk Kultur)