Sa. 19.10. / 20:00 * mit Regisseur*innen

Driving Europe / ROADMOVIE

Mit dem deutlichen Erstarken rechter politischer Meinungen im (noch) vereinten Europa war das Interesse im Vorfeld an den EU-Parlamentswahlen im Mai 2019 gefühlt so hoch wie noch nie. Doch wie sieht dieses Europa überhaupt aus? Was für Umstände begünstigen welche politischen Strömungen, und wenn ja, wo? Reicht die drohende Gefahr von Rechts aus, um irgendwann die europäische Gemeinschaft zu zerschlagen? Und was würde dann passieren?

All diese Fragen stellten sich die drei Hamburger*innen Tim, Felix und Ina und nahmen schließlich ihre Suche nach Antworten selbst in die Hand: Neun Monate, ein Auto und 28 EU-Mitgliedsstaaten später, immer dabei natürlich die Kamera, um so vielen EU-Bürger*innen wie möglich eine Stimme zu geben. „Wir haben in Hamburg zusammen in einer WG gewohnt und wollten zusammen reisen. Der Trend ist es ja, in weit entfernte Länder zu fliegen, aber wir haben festgestellt, dass wir noch nicht einmal Europa besonders gut kennen. So kamen wir auf die Idee mit dem Roadtrip. Uns war es wichtig, ein Projekt zu haben. Neun Monate nur im Auto könnten sonst vielleicht langweilig werden. Wir sind alle politisch interessiert. Europa ist gerade nicht so beliebt, in vielen Ländern gibt es einen Rechtsruck. Das fanden wir spannend.” (die ZEIT)

D 2019, Regie: Ina Bierfreund, Tim Noetzel, Felix Hartge, 94 Min.

Zum Weiterlesen:


Website:
https://driving-europe.de/


„Ich reise derzeit mit zwei Freunden durch Europa, um eine Dokumentation über die Menschen der EU zu drehen. Unser Motiv dafür war der politische Rechtsruck weltweit. Wir finden es spannend, herauszufinden, inwieweit der aufkommende Populismus die europäische Gemeinschaftsidee bedroht. Dafür haben wir (Tim, Felix und Ina) uns aus unserer WG in Hamburg auf den Weg gemacht. Wir bereisen alle Länder der EU und sprechen dort mit den unterschiedlichsten Menschen über deren Ängste, Hoffnungen und Ideen bezüglich der EU. Diesen Menschen wollen wir mithilfe der entstehenden Dokumentation eine Stimme geben.“


“Wir haben in Hamburg zusammen in einer WG gewohnt und wollten zusammen reisen. Der Trend ist es ja, in weit entfernte Länder zu fliegen, aber wir haben festgestellt, dass wir noch nicht einmal Europa besonders gut kennen. So kamen wir auf die Idee mit dem Roadtrip. Uns war es wichtig, ein Projekt zu haben. Neun Monate nur im Auto könnten sonst vielleicht langweilig werden. Wir sind alle politisch interessiert. Europa ist gerade nicht so beliebt, in vielen Ländern gibt es einen Rechtsruck. Das fanden wir spannend.”
ZEIT-Interview


“Ihr Ziel ist es, bis zu den Europawahlen alle 28 EU-Staaten bereist zu haben – oder zumindest Menschen aus allen Mitgliedsländern zu interviewen. Von ihnen wollen sie wissen, was sie über die EU denken: Was finden die Menschen gut an der Europäischen Union, was schlecht? Wie spüren sie die EU in ihrem eigenen Leben? Und was wünschen sie sich von der Europäischen Union, wie sieht ihr EU-Idealbild aus? Am Ende, so Ina, wollen sie gemeinsam eine Antwort auf die Frage finden: Wie kommen wir zu einer besseren EU?” Deutschlandfunk-Bericht