Aflamna / Arabisches Filmfestival

Aflamna ist arabisch und bedeutet „unsere Filme“. Im Herbst findet das Filmfest nun schon zum 7. Mal in Bremen statt. Ins Leben gerufen wurde "Aflamna" vom Gusour Verein. Das Filmfest ist eingebunden in die arabische Kulturwoche, die in Hamburg stattfindet.

 

"Festival-Kombi-Ticket": Wer für alle vier Veranstaltungen eine Karte kauft, bekommt die eine Veranstaltung in Form einer Freikarte umsonst (Ersparnis 25%; Kartenpreise sind die Kinopreise entsprechend den derzeit gültigen Eintrittspreisen: http://www.city46.de/service/preise.html)

Di. 12.11. / 20:00 * Eröffnung mit Gast: Regisseur Atef Ben Bouzid und Band

Cairo Jazzman / AFLAMNA

Das Erstlingswerk von Atef Ben Bouzid aus Berlin zeigt ein anderes Bild der ägyptischen Hauptstadt. “The Groove of a Megacity” heißt der Untertitel. Es geht um das tägliche Leben in Kairo, um die kleinen und großen Probleme, die der musikbegeisterte Pianist Amr Salah durchlebt, weil er unbedingt ein Jazz-Festival organisieren will – in Kairo in Ägypten, wo er zu Hause ist. Das Event richtet sich vorwiegend an junge Leute. „Jazz ist mehr als nur ein Musikstil”, sagt Amr Salah. “Es geht um die Freiheit.” „Cairo Jazzman” ist ein Dokumentarfilm voller Überraschungen, der den Jazzmusiker Amr Salah durch Kairo begleitet.

D 2017, Regie: Atef Ben Bouzid, 82 Min., OmU

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Verleihseite http://www.cairojazzman.com/

Mi. 13.11. + Sa. 16.11. / 17:30

The Day I Lost My Shadow / AFLAMNA

Syrien im Jahr 2012: Während des kältesten Winters, den das Land jemals sah, ist das einzige, von dem Sana träumt, Gas für ihren Herd zu haben, damit sie ihrem Sohn etwas kochen kann. Um eine Gasflasche aufzutreiben, nimmt sie sich einen Tag frei und findet sich plötzlich in einer Gegend wieder, die unter Beschuss liegt. Und genau in dieser Situation entdeckt sie, dass die Menschen im Krieg ihren Schatten verlieren.

Syrien, Frankreich, Libanon, Katar, Regie: SoudadeKaadan, 95 Min., OmU

Mi. 13.11 / 20:00

Tel Aviv on Fire / AFLAMNA

Der Palästinenser Salam hat gerade ein Praktikum bei der erfolgreichen TV-Soap Tel Aviv on Fire begonnen. Um das Fernsehstudio zu erreichen, muss er täglich den Check-Point zwischen seinem Wohnort Jerusalem und Ramallah passieren. Dort trifft er auf Assi, den israelischen Chef des Grenzübergangs. Um seiner Liebsten zu imponieren, übt Assi zunehmend Druck auf Salam aus, die Serie nach seinen Vorlieben zu gestalten. Doch als sich die Forderungen Assis nicht mehr mit jenen der arabischen Produzenten vereinbaren lassen, steckt Salam in einem Dilemma.

Palestine, Israel 2018, Regie: Sameh Zoabi, 97 Min., OmU

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Verleihseite: www.mfa-film.de

Do. 14.11. / 20:30

So. 17.11. / 20:00

Mo. 18.11. / 17:30

Mi. 20.11. / 18:00

Wajib - Verpflichtung / AFLAMNA

Architekt Shadi ist nicht gerade begeistert, dass er nach Jahren in Rom wieder in seine Heimatstadt Nazareth zurückkehren muss. Die palästinensische Tradition jedoch gebietet es. Seine Schwester Amal wird heiraten und Shadi muss mit seinem Vater Abu Shadi hunderte von Einladungen in allen möglichen Ecken der Stadt persönlich übergeben. Abu Shadi, ein geschiedener Lehrer Mitte sechzig, wird nach der Hochzeit ohne seine Tochter allein leben. Er wünscht sich insgeheim nichts sehnlicher, als dass sein Sohn in die Heimat zurückkehrt. Als die beiden Männer gemeinsam durch die Straßen Nazareths fahren, stellen sie allerdings fest, dass ihre grundverschiedenen Lebensweisen für größere Spannungen sorgen als gedacht - etwa bei der kniffligen Frage über die Einladung jüdischer Gäste. Nichtsdestotrotz gibt es nichts, worauf Abu Sahdi mehr stolz ist, als auf seinen Sohn, auch wenn er ihn immer als Arzt ausgegeben hat.

Palästina 2017, Regie: Annemarie Jacir, mit Saleh Bakri, Maria Zreik, 96 Min., OmU

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Verleihseite und Trailer: mecfilm.de

 

Pressestimmen

"Stark" (programmkino.de)

"ruhige Beiläufigkeit, kombiniert mit doppelbödigem Witz" (kino-zeit.de)

"Mohammad und Saleh Bakri, die auch im wahren Leben Vater und Sohn sind, geben eine mitreißende Performance ab." (film-rezension.de)

"Ein subversiver Humor, der leicht zeitverzögert zündet. Umso größer ist das Vergnügen an dem wunderbaren Film, weil man stutzt und lacht und hinterher gar nicht weiß: worüber habe ich eigentlich gelacht." (rbb-Kultur)