QUEERFILMNACHT

Die queerfilmnacht vereint die beiden bisherigen Filmprogramme – die rein lesbisch ausgerichtete L-Filmnacht und die schwule Gay-Filmnacht – und öffnet sich zugleich gegenüber Filmen, die auch andere sexuelle Identitäten wie Bisexualität, Transgender, Intersexualität usw. thematisieren.

Die queerfilmnacht wird in enger Kooperation mit dem SISSY-Blog programmiert, dem neuen Zuhause des SISSY-Magazins. Die SISSY, 2008 als Printmagazin gegründet, galt mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren und über 5.500 Abonnenten bis zu ihrer vorübergehenden Einstellung im Herbst 2015 als wichtigstes queeres Filmmedium in Deutschland und erfreute sich vor allem innerhalb der schwul-lesbischen Szene einer enormen Bekanntheit.

Im August 2016 ging die SISSY als Online-Magazin www.sissymag.de mit dem bewährten inhaltlichen Fokus und zahlreichen neuen Formaten an den Start. Die queerfilmnacht wird in der SISSY umfangreich präsent sein.

Fr. 22.3. + Di. 26.3. / 20:30

Sa. 23.3. + Mo. 25.3. / 18:00

Freak Show / QUEERFILMNACHT

Billy Bloom stößt an seiner neuen konservativen Schule auf Ablehnung. Denn zum Missfallen seiner homophoben Mitschüler geht Billy mit aufgetragenem Make-Up und in extrovertierten, femininen Outfits gestylt zur Schule. Das Mobbing versucht er zu ertragen, und findet in Blah Blah Blah eine erste Freundin. Romantisch interessiert ist Billy an Footballspieler Flip, der auch künstlerische Ambitionen hegt und Billys Gefühle erwidert. Als die Mitschüler eines Tages besonders heftig auf ihn, den »Freak«, einprügeln, fällt er für fünf Tage ins Koma. Flip ist zur Stelle, und hilft ihm zurück ins Leben. Der kämpferische Außenseiter lässt sich nicht unterkriegen und kandidiert als Homecoming-Queen – zum Entsetzen der strohblonden Zicke Lynette.

Nach dem Jugendbuch von James St. James. »Irgendwo zwischen David Bowie, Lady Gaga, Freddy Mercury und Oscar Wilde, im transgressiven Raum der Popkultur, erzählt Freak Show, als High-School-Komödie verkleidet, mit Witz, Herz und schillerndem Cast von der Gewalt des Konformismus und der Kraft des Selbstentwurfs.« (Berlinale 2017)

USA 2017, Regie: Trudie Styler, mit Alex Lawther, Abigail Breslin, AnnaSophia Robb, Bette Midler, John McEnroe, 95 Min., OmU

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»Irgendwo zwischen David Bowie, Lady Gaga, Freddy Mercury und Oscar Wilde, im transgressiven Raum der Popkultur, erzählt Freak Show, als High-School-Komödie verkleidet, mit Witz, Herz und schillerndem Cast von der Gewalt des Konformismus und der Kraft des Selbstentwurfs.« (Filmdatenblatt Berlinale 2017)

»Mit bunten Bildern und unwiderstehlichem Optimismus gegen Homophobie und Konformismus – „Freak Show“ ist ein bezauberndes filmisches Plädoyer für Toleranz.« (Vollständige Kritik / Filmstarts)