Do. 11.7. bis Mi. 17.7. / 20:30

Freak Show / ANDERS SEIN

Billy Bloom stößt an seiner neuen konservativen Schule auf Ablehnung. Denn zum Missfallen seiner homophoben Mitschüler geht Billy mit aufgetragenem Make-Up und in extrovertierten femininen Outfits gestylt zur Schule. Das Mobbing versucht er zu ertragen und findet in Blah Blah Blah eine erste Freundin. Romantisch interessiert ist Billy an Footballspieler Flip, der auch künstlerische Ambitionen hegt und Billys Gefühle erwidert. Als die Mitschüler eines Tages besonders heftig auf ihn, den »Freak«, einprügeln, fällt er für fünf Tage ins Koma. Flip ist zur Stelle, und hilft ihm zurück ins Leben. Der kämpferische Außenseiter lässt sich nicht unterkriegen und kandidiert als Homecoming-Queen – zum Entsetzen der strohblonden Zicke Lynette.

Nach dem Jugendbuch von James St. James. »Irgendwo zwischen David Bowie, Lady Gaga, Freddy Mercury und Oscar Wilde, im transgressiven Raum der Popkultur, erzählt Freak Show, als High-School-Komödie verkleidet, mit Witz, Herz und schillerndem Cast von der Gewalt des Konformismus und der Kraft des Selbstentwurfs.« (Berlinale 2017)

USA 2017, Regie: Trudie Styler, mit Alex Lawther, Abigail Breslin, AnnaSophia Robb, Bette Midler, John McEnroe, 95 Min., OmU

Zum Weiterlesen

„Als High-School-Film getarnt, erzählt „Freak Show“ mit campem Humor, skurrilen Nebenfiguren und viel Herz die Außenseitergeschichte eines sonderbaren Jungen als nicht-heterosexuelles Selbstermächtigungs-Märchen. In Trudie Stylers Regiedebüt glänzen neben dem britischen Nachwuchsstar Alex Lawther („Departure“) auch Abigail Breslin („Little Miss Sunshine“) als biestige Chef-Cheerleaderin und Schauspielikone Bette Midler als Billys exzentrische, aber weitgehend abwesende Mutter Muv.“ Vollständiger Artikel www.sissymag.de

»Irgendwo zwischen David Bowie, Lady Gaga, Freddy Mercury und Oscar Wilde, im transgressiven Raum der Popkultur, erzählt Freak Show, als High-School-Komödie verkleidet, mit Witz, Herz und schillerndem Cast von der Gewalt des Konformismus und der Kraft des Selbstentwurfs.« (Filmdatenblatt Berlinale 2017)