Do. 5.7. bis Mi. 11.7. / 20:00

Wildes Herz / PORTRÄT

Ein kleines Dorf in den Weiten Mecklenburgs. Hier ist, geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte, eine Band entstanden, die etwas zu sagen hat. »Feine Sahne Fischfilet« um Jan »Monchi« Gorkow ist heute eine der erfolgreichsten Punkbands in Deutschland. Sie sorgt dafür, dass Mecklenburg noch nicht komplett »im Arsch« ist. Mit funkelnder Radikalität und dem Finger stets am Verbalabzug stellen sich die Jungs von »Feine Sahne Fischfilet« gegen Nazis, Leerstand, Perspektivlosigkeit und Wendeverliererfrust. Ihre Musik, lautstark, lebenshungrig und lustvoll, ist wie der Berserker unter den deutschen Bands, voller Aufruhr und so kompromisslos wie Poesie nur sein kann.

Bei seinem Regiedebut erzählt der Schauspieler Charly Hübner (»3 Tage in Quiberon«), gebürtiger Mecklenburger, die Geschichte des wilden Lebens dieses jungen Musikers, der sich mit seiner Band öffentlich gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie engagiert.

»Mit 'Wildes Herz' ist die Nahaufnahme eines Menschen gelungen, der unermüdlich ist in seinem
Kampf und seiner Wut gegen Rechtsextremisten.« (dpa)

»Politisch, wuchtig, mitreißend. Empfehlenswert.« (Deutschlandfunk)

D 2017, Regie: Charly Hübner, Sebastian Schultz, mit Jan Gorkow, 94 Min., Dokumentation

»Man ist von der ersten Minute an ganz nah dran. Es ist, als könne man die Energie spüren, die von diesem Menschen ausgeht.« (Märkische Allgemeine Zeitung)

 

»Mitreißend und voller Energie porträtiert ‚Wildes Herz‘ die beliebtesten Punkrocker aus dem Norden. […] Dass es immer noch politisierte Jugendkulturen gibt, die etwas bewegen können und linker Kampfgeist und Lokalpatriotismus kein Widerspruch sein müssen, macht Hübners Film dabei auf unterhaltsame Weise deutlich.« (Programmkino.de)

 

»'Wildes Herz' ein schwer authentisches Porträt. Tolle Leute. Tolle Sache. Ein antifachistischer Heimatfilm.« (In München)

 

»So gelingt Hübner ein Film, der so mitreißend ist, wie die Band, die er porträtiert: „Wildes Herz“ bewegt die Körper zum Tanzen und regt gleichzeitig zum Denken und Handeln an.« (Programmkino.de)

 

»Mit 'Wildes Herz' [ist] die Nahaufnahme eines Menschen gelungen, der unermüdlich ist in seinem Kampf und seiner Wut gegen Rechtsextremisten, die in dem dünn besiedelten Vorpommern einige ihrer Hochburgen haben. Nicht unerwähnt bleiben die Jahre, in denen der junge Monchi als Ultrafan von Hansa Rostock mit dem Gesetz in Konflikt kam.« (Zeit Online)

 

»Politisch, wuchtig, mitreißend. Empfehlenswert.« (Deutschlandfunk)