Do. 26.7. bis Mi. 1.8. / 20:00

A Beautiful Day / ZWEITE CHANCE

Joe ist Auftragskiller, vom Leben gezeichnet und von seiner Vergangenheit verfolgt. Er befreit entführte Kinder und bringt sie zurück zu ihren Familien. Seine Methoden gegen die Kidnapper sind gnadenlos und brutal. Im Sumpf aus Korruption, Macht und Vergeltung entfesselt er einen Sturm der Gewalt. Und immer wieder blitzt Joes Vergangenheit jäh in ihm auf. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als aus seinem gelebten Albtraum zu erwachen...

Ein poetisch-düsterer, mitreißender und anspruchsvoller Thriller, der die Gewaltszenen der Fantasie des Zuschauers überlässt. Bei den 70. Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2017 räumte »A Beautiful Day« gleich doppelt ab und wurde mit dem Preis für das Beste Drehbuch (Regisseurin Lynne Ramsey) und den Besten Darsteller (Joaquin Phoenix) ausgezeichnet. Eingebettet ist dieser außergewöhnliche Thriller in einen hypnotisierenden Soundtrack von Radioheads Jonny Greenwood.

Filmkritiker verglichen »A Beautiful Day« bereits mit »Drive« (2011) und bezeichneten ihn als »21st-century Taxi Driver«.

»Spannung durch Verzicht auf Gewaltszenen. […]. Die Kamera entfernt sich vorher und lässt den Zuschauer mit seiner Fantasie allein. Das ist manchmal schwer erträglich. Gleichzeitig ist es unmöglich, sich diesem Film zu entziehen. Ein tiefschwarzer beeindruckender Thriller.« (NDR)

You Were Never Really Here – GB/F/USA 2017, Regie: Lynne Ramsay, mit Joaquin Phoenix, Ekaterina Samsonov, John Doman, 90 Min., OmU

Trailer A Beautiful Day (You Were Never Really Here)

 

»Die Filme der schottischen Regisseurin Lynne Ramsay verwenden Bilder und Erinnerungen, wie unser Bewusstsein es tut: Auf fließende Weise verknüpfen sie Gegenwärtiges mit Vergangenem, Präsentes mit Verdrängtem – und entwickeln daraus eine eigentümliche Poesie.« (Katja Nicodemus, Die Zeit)

 

»Keine Aufnahme und kein Schnitt hier ist überflüssig oder fehlplatziert.« (Guy Lodge, Variety)

 

»Ein außergewöhnlicher impressionistischer Thriller. […] Dieser Mann hat zu viel gesehen.« (Die Presse)

 

»Der Film der Woche.« (Spiegel-Online)

 

»Spannung durch Verzicht auf Gewaltszenen. Die beschaulichen Momente sind allerdings selten. Überall lauern Bedrohungen. Doch Regisseurin Lynne Ramsey zeigt die brutalen Gewaltszenen nicht. Die Kamera entfernt sich vorher und lässt den Zuschauer mit seiner Fantasie allein. Das ist manchmal schwer erträglich. Gleichzeitig ist es unmöglich, sich diesem Film zu entziehen. Ein tiefschwarzer beeindruckender Thriller.« (Filmkritik des NDR)