Caroline Champetier
Die Kamerafrau Caroline Champetier erhält den 14. Bremer Filmpreis, vergeben von der Kunst- und Kultur-Stiftung der Sparkasse Bremen. »Champetiers besondere Sensibilität, ihr großartiges Verständnis von Bildkomposition, Licht und Kontrast zeichnen sie aus. (…)

Sie hat die elaborierte Lichtsetzung und die dazugehörige Farbpalette in Beauvois’ ›Von Menschen und Göttern‹ (2010) geschaffen, (…) sie bewegt sich im Spielfilm genauso behände wie im Dokumentarfilm. Ohne Caroline Champetier wäre das europäische Kino deutlich ärmer, als es ist.« Auszug aus der Begründung der Jury, bestehend aus Cristina Nord (Filmredakteurin und Dozentin, Berlin), Pepe Danquart (Filmemacher, Berlin) und Rainer Rother (künstlerischer Leiter Filmund Fernsehmuseum Berlin).
Preisverleihung in der Oberen Rathaushalle am Donnerstag, 19.1. (nur mit Einladung). Die Laudatio hält Sophie Maintigneux, Kamerafrau und Dozentin, Berlin.

Sa 21.1. | 20:00 Uhr
So 22.1. | 20:00 Uhr
Mo 23.1. | 20:30 Uhr
Do 19.1. | 21:00 Uhr
+ in Anwesenheit der Preisträgerin
Der Film basiert auf der wahren Geschichte französischer Trappisten-Mönche, die 1996 in Algerien im Zuge der Konflikte zwischen den fundamentalistischen Rebellen und der Regierung brutal ums Leben kamen.
Von Menschen und Göttern, F 2010, Regie: Xavier Beauvois, Kamera: Caroline Champetier, mit Lambert Wilson, Michael Lonsdale, 122 Min., OmU

Do 5.1. | 20:00 Uhr
Sa 7.1. | 20:00 Uhr
So 8.1. | 20:00 Uhr
Mo 9.1. | 20:00 Uhr
Mi 11.1. | 20:00 Uhr
Ein rätselhafter Mann erzählt vier jungen Theaterdarstellerinnen Dinge über eine gemeinsame Freundin. Ist der Mann einfach ein Spinner? Oder haben die Geschichten über ihre Freundin etwas auf sich?
Die Viererbande, F / Schweiz 1988, Regie: Jacques Rivette, Kamera: Caroline Champetier, mit Laurence Côte, Fejria Deliba, 160 Min., OmU

Do 12.1. | 18:00 Uhr
Fr 13.1. | 18:00 Uhr
Di 17.1. | 18:00 Uhr
Mi 18.1. | 18:00 Uhr
Sa 14.1. | 20:30 Uhr
Mo 16.1. | 20:30 Uhr
Pianistin Elaine bricht radikal mit ihrem Leben, als sie erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat. »Benoît Jacquots Kino ist ein Ort der Illusion, wo – wie in ›Villa Amalia‹ – Erklärungen überflüssig sind. In Isabelle Huppert hat er seine ideale Darstellerin gefunden.« (film-zeit)
F / Schweiz 2009, Regie: Benoît Jacquot, Kamera: Caroline Champetier, mit Isabelle Huppert, Jean-Hugues A nglade, 94 Min., OmU

Mo 23.1. | 18:00 Uhr
Di 24.1. | 18:00 Uhr
Mi 25.1. | 20:30 Uhr
Am 14. Oktober 1943 erschlägt der 16-jährige Yehuda Lerner zwei SS-Männer im Konzentrationslager Sobibór. Sein Gewaltakt ermöglichte den einzigen erfolgreichen Aufstand in einem Konzentrationslager und 300 Menschen die lebensrettende Flucht. Lerner, der das Nazi-Regime überlebte, erzählt im Film davon.
F 2001, Regie: Claude Lanzmann, Kamera: Caroline Champetier, 95 Min., OmU

Do 26.1. | 18:00 Uhr
Mo 30.1. | 18:00 Uhr
So 29.1. | 20:30 Uhr
Valérie verkündet ihrem Freund Rémi, dass sie schwanger ist. Bevor das junge Paar sich aussprechen kann, muss Valérie schon ihren neuen Job als Kellnerin antreten. »Ein authentischer und schnörkelloser, mit sicherer Hand arrangierter Film, der formal äußerst reizvoll Analogien für die innere Unruhe und die Umtriebigkeit der Hauptfigur findet (…).« (film-dienst 2002)
Das einsame Mädchen, F 1995, Regie: Benoît Jacquot, Kamera: Caroline Champetier, mit Virgine Ledoyen, Benoît Magimel, 90 Min., OmU

Fr 27.1. | 18:00 Uhr
Di 31.1. | 20:00 Uhr
Mi 1.2. | 20:00 Uhr
Karl Rossmann ist 16, als er in die USA einwandert und bei einem reichen Onkel aufgenommen wird. Doch scheitert der junge Mann immer wieder an den ungeschriebenen Gesetzen der neuen Heimat. Huillet / Straub adaptierten hier Kafkas Romanfragment »Der Verschollene«.
BRD / F 1983, Regie: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet, Kamera: u.a. Caroline Champetier, mit Christian Heinisch, Mario Adorf, 122 Min.

