Do. 3.1. bis Sa. 5.1. + Mi. 9.1. / 18:00

So. 6.1. + Mo. 7.1. / 20:30

Rey / NEU IN BREMEN

Unglaublich, aber wahr: Der französische Anwalt und Abenteurer Orélie-Antoine de Tounens kommt Ende der 1850er Jahre nach Südamerika mit der festen Absicht, ein Königreich zu gründen. Von Chile aus reist er gen Süden durch die Wälder nach Wallmapu, in das Land des indigenen Mapuche-Volkes. Es gelingt ihm auf wundersame Art und Weise, die zerstrittene Bevölkerung zu vereinigen. Und so wird De Tounes tatsächlich zum König von Araucanía und Patagonien gekrönt. Wer war de Tounes? Und was verleitete den Abenteurer dazu, um die halbe Welt zu segeln, immer dem Traum nach, sein eigenes Königreich zu gründen? Es gibt kaum Aufzeichnungen über König Orelie-Antoine den Ersten, er scheint eher als Randnotiz der Kolonialgeschichte. In sehr experimentellem Stil hat Niles Attalah dessen Leben aufgearbeitet. Die Produktion dauerte sieben Jahre. Ein Teil des Prozesses bestand darin, den Schauspieler Rodrigo Lisboa als verlotterten bärtigen De Tounes aufzunehmen und anschließend die 16mm-Filmrolle des gedrehten Materials im eigenen Garten zu vergraben, um es künstlich altern zu lassen.

Rey ist ein seltsamer und manchmal wundervoller Film, mit schrillen, absonderlichen und denkwürdigen Momenten, der, ausgestellt in einer Kunstgalerie, nicht fehl am Platz wäre.” (Guardian)

CHI/F/NL/D/KAT 2017, Regie: Niles Atallah, mit Rodrigo Liboa, Claudio Riveros, 90 Min., span. OmU

Homepage von Regisseur Niles Atallah: http://nilesatallah.com/

 

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Kritik und Trailer: https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/rey-2017