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An den Rändern der Welt / INDIGENE VÖLKER

Regisseur Thomas Tielsch (»100 Jahre Bauhaus«) sowie Naturfotograf und Greenpeace-Aktivist Markus Mauthe haben sich aufgemacht, um die »Ränder der Welt« zu erkunden – also Orte, die (noch) fernab der Zivilisation liegen und von den letzten indigenen Gemeinschaften bewohnt werden. Doch auch dort sind bereits die Auswirkungen der Globalisierung spürbar, Umweltverschmutzung und Urbanisierung bedrohen den Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen. Der Dokumentarfilm nimmt uns mit auf eine Reise durch Afrika, Amerika und Asien, zu indigenen Völkern wie den Indios im brasilianischen Mato Grosso und den Seenomaden in Malaysia, um auch diese entlegenen Orte und Kulturen ihrer Bewohner der ganzen Welt sichtbar machen bevor sie zerstört werden. »Ein Film mit nahen, unverstellten Begegnungen in betörend schönen Bildern - und ein Appell für den Erhalt der indigenen Lebenswelten, die ohne unser entschlossenes Umdenken und Handeln dem Untergang geweiht sind.« (Offizielle Filmwebsite)

Bild: Copyright Greenpeace/Mauthe & iM_Film

D 2018, Regie: Thomas Tielsch, mit Markus Mauthe, 90 Min., Dokumentarfilm

Offizielle Filmwebsite: An den Rändern der Welt

 

»Immer wieder zeigen Tielsch und sein Team, wie unsere dominante Zivilisation aus autarken Volksstämmen abhängige Randfiguren unserer Gesellschaft produziert. […] Ursprünglich wollten Mauthe und Tielsch ihren Film "Hope" nennen, doch nachdem der Vorhang gefallen ist, wird jedem Zuschauer klar, dass nicht mehr viel Hoffnung vorhanden ist.« (Vollständiger Artikel / Weser Kurier)

 

»Der Film ist lange vor den brasilianischen Präsidentschaftswahlen gedreht worden. Inzwischen ist klar: Den Indigenen Brasiliens und ihren Reservaten im Regenwald droht eine neue, große Gefahr. Der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro hat angekündigt, das Amazonasgebiet komplett für die wirtschaftliche Nutzung freizugeben.« (Vollständiger Artikel: Film des Monats November im Kommunalkino City 46 / Weser Kurier)

 

»Eine Reise zu den letzten Indigenen dieser Erde - bildgewaltig, berührend und nachdenklich.« (Vollständiger Artikel / Filmtank)

 

»An den Rändern der Welt ist eine Momentaufnahme des Übergangs von indigenen zu globalisierten Lebensformen. Er dokumentiert die indigenen Gemeinschaften, wie sie im Moment noch existieren, und macht gleichzeitig deutlich, dass sie bald vergessen sein, aussterben werden.« (Vollständiger Kritik / Kino-Zeit)

 

»Markus Mauthe präsentiert mit seinem neuen Vortrag ein einzigartiges Werk, das die kulturelle und ökologische Vielfalt unseres Planeten in einfühlsamen, emotionalen Bildern porträtiert. Fotografien werden zu Kunstwerken, filmische Sequenzen zu fesselnden Abenteuergeschichten.« (Vollständiger Artikel / Mundologia)

 

»[Die Doku] versucht, in Bildern festzuhalten, was vielleicht bald verschwunden sein wird und zu großen Teilen bereits zerstört ist: eine unfassbare Vielfalt an Kulturen und Lebensweisen, Menschen, die im Einklang mit der Natur leben und vielleicht mit Unterstützung der Völkergemeinschaft vor dem Untergang bewahrt werden können. Dieses Ziel gibt er an das Publikum weiter. In atemstockend schönen Bildern, die unvergesslich bleiben.« (Vollständige Kritik / Programmkino.de)

 

Mehr Informationen zum Film: Ränder der Welt (Film)