Fr. 14.2. / 20:00

Sa. 15.2. / 18:00

So. 16.2. + Mo. 17.2. / 17:30

Di. 18.2. / 20:30

Mi. 19.2. / 20:00 * mit Regisseur Shaheen Dill-Riaz & Gertrud Gauer-Süß, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte BIZ

Bamboo Stories / GLOBALES HANDELN

Hochsommer im Nordosten Bangladeschs: Fünf Männer stehen vor einer gefährlichen Mission. Mit riesigen Flößen wollen sie den großen Fluss bezwingen, über 300 Kilometer immer flussabwärts bis in die Haupstadt Dhaka. Einen Monat soll die Fahrt dauern. Die Fracht: 25.000 Bambusstämme. Tagsüber zehren Hitze, Regen und Stromschnellen an den Kräften. Nachts lauern Diebe und Piraten in der auf leichte Beute. Die Männer haben keine andere Wahl als den Gefahren zu trotzen: Seit Generationen geht es bei dieser Fahrt es um nicht weniger als ihre Existenz. Der deutsch-bangladeschische Regisseur Shaheen Dill-Riaz porträtiert Arbeit und Leben der fünf Flößer in atemberaubenden Bildern. „Dabei stehen die Beweggründe für ihren Beruf ebenso im Fokus wie die Gewissheit, dass sie sich in einer aussterbenden Arbeitswelt bewegen und ihre Söhne ein anderes Leben werden führen müssen. Sorgfältig und eindringlich stellt der Film die prekäre Situation der Männer dar, versagt sich aber jede Romantisierung der Traditionen und verschafft den Protagonisten Raum und Würde, indem er auch ihre Freude an der Arbeit zeigt.“ Filmdienst

D / BAN 2019, Regie: Shaheen Dill-Riaz, 96 Min., bengali OmU

Zum Weiterlesen

»Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Shaheen Dill-Riaz das harte Leben der Flößer, in bester dokumentarischer Manier, ohne Stilisierungen oder Verklärungen. So wird »Bamboo Stories« zu einem sehenswerten Dokument einer ungewöhnlichen Lebensweise.« (Programmkino.de)

„Unter den Bildern, die uns aus den Filmen in diesem Monat im Gedächtnis bleiben werden, steht das spektakuläre Finale aus »Bamboo Stories« weit oben.« (Indiekino Magazin)

»So ist „Bamboo Stories“ neben einem visuell attraktiven Film über traditionelle Arbeit in der Natur auch eine Reflexion über die dahinterstehenden Besitz- und Geschlechterverhältnisse.« (Der Tagesspiegel)