DAS UNHEIMLICHE / Filmreihe

Eine mehrteilige Filmreihe zum Thema »Das Unheimliche« in Kooperation mit der »Bremer Psychoanalytischen Vereinigung« beginnt im Februar im City 46.

»Das Unheimliche« ist hier weniger dem Horror-Genre zuzuordnen, als vielmehr dem »Unerklärbaren«. Die Filme beschäftigen sich mit der Psyche des Menschen, dem Unvertrauten und zugleich Vertrauten. Da Filme oft vieles offen lassen und damit Raum für Interpretationen bieten, wird es bei jedem Film Gäste und ein Diskussionsangebot geben, in der das Gesehene analysiert und offenen Fragen auf den Grund gegangen wird.

Zur Bremer Psychoanalytischen Vereinigung: http://www.bpv-bremen.de/

Sa. 9.2., So. 10.2., Mo. 11.2., Di. 12.2. / 20:00

Mi. 13.2. / 20:00 * mit Diskussion

Ich seh, ich seh / DAS UNHEIMLICHE

Ein einsames Haus auf dem Land zwischen Wäldern und Feldern. Die weiße sterile Einrichtung steht im harten Kontrast zur wilden Natur draußen. Hier warten zwei zehnjährige Zwillingsjungen auf die Rückkehr ihrer Mutter. Doch diese hat sich einer Schönheitsoperation unterzogen, und ihre Söhne erkennen sie nicht wieder, als sie mit einbandagiertem Gesicht nach Hause kommt. Schlimmer als das ist das strenge kalte Auftreten der Mutter ihren Kindern gegenüber. War sie früher herzlich und liebevoll, so ist jetzt nichts mehr davon zu spüren. Die Zwillinge wollen die Wahrheit über die scheinbar fremde Frau herausfinden, koste es, was es wolle. Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

Das österreichische Autorenduo Franz und Fiala zu ihrem Spielfilmdebut: »Wir lieben körperliches Kino. Kino, das physisch überwältigt. Wir wollten einen Film machen, der etwas über unser Leben zu erzählen hat und dabei nervenzerfetzend ist.«

In Kooperation mit der »Bremer Psychoanalytische Vereinigung e.V.«

A 2014, Regie: Veronica Franz, Severin Fiala, mit Susanne Wuest, Lukas und Elias Schwarz, 99 Min.

Zum Weiterlesen

»Das Genre ist kein Witz – Veronika Franz und Severin Fiala zeigen mit „Ich seh, ich seh“, was ein Genrefilm, der sich ernstnimmt, alles möglich macht.« (taz)

»Die Mutter kommt nach einer Gesichts-OP heim, und ihre beide Söhne spüren: Sie ist nicht mehr dieselbe. Eine bürgerliche Horrorvision aus Österreich.« (Zeit)