STUMMFILM MIT LIVEMUSIK

Das City46 zeigt im Februar zwei Stummfilm-Klassiker im Doppelpack: „Ich möchte kein Mann sein“ von Ernst Lubitsch mit Ossi Oswalda in der Hauptrolle und „Mysterien eines Frisiersalons“ unter der Regie von Erich Engel und Bertolt Brecht mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt in den Hauptrollen. „Mysterien eines Frisiersalons“ wird als einer der „100 wichtigsten Filme Deutschlands“ bezeichnet.

Sa. 24.2. / 20:30 * mit Klavierbegleitung von Ezzat Nashashibi & Einführung von Christine Rüffert 

Ich möchte kein Mann sein

Die rebellische Ossi trinkt, raucht und spielt Poker. Dr. Kersten soll dem jungen Mädchen damenhaftes Verhalten beibringen, doch Ossi kontert die Erziehungsversuche mit einem gewagten Rollenwechsel: Sie lässt sich beim Herrenausstatter mit Frack und Zylinder einkleiden und besucht als Mann ein Nachtlokal. Dort trifft sie den ahnungslosen Kersten, mit dem sie sich den männlichen Vergnügungen hingibt. Dabei kommen sich beide näher, und nach durchfeierter Nacht kommt es zu einem Kuss. Am nächsten Morgen erwachen Ossi und Kersten im Bett des jeweils anderen. Ossi enttarnt sich gegenüber Kersten und beide fallen sich glücklich in die Arme.

D 1918, Regie: Ernst Lubitsch, mit Ossi Oswalda, Ferry Silka, Curt Goetz, 44 Min.

Sa. 24.2. / 20:30 * mit Klavierbegleitung von Ezzat Nashashibi & Einführung von Christine Rüffert 

Mysterien eines Frisiersalons

Eine phantastische Film-Groteske über merkwürdige Ereignisse in einem Frisiersalon: Da warten Männer mit langen Bärten vergeblich auf eine Rasur, während der Friseur und seine Assistentin ungerührt ihren eigenen Passionen nachgehen und der Frisiergeselle ein Nickerchen hält. Jemand, der sich einen Pickel entfernen lassen will, wird mit Kneifzange, Hobel, Hammer und Stemmeisen bearbeitet. Als einem Professor eine Frisur nach chinesischen Vorbild verpasst wird, greift dieser panisch nach seinem schützenden Hut und gerät dabei in Streit mit einem Caféhausgast, woraufhin es zu einem Säbel-Duell kommt…

Filmportal.de zählt „Mysterien eines Frisiersalons“ zu den „100 wichtigsten Filmen Deutschlands“.
„Eine Filmsatire mit skurrilen Einfällen und schwarzem Humor“ (ikdb.de)
„Eine überaus einfallsreiche und humoristische Groteske“ (Das große Personenlexikon des Films)

D 1922, Regie: Erich Engel und Bertolt Brecht, mit Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Blandine Ebinger, 24 Min.