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Do. 9.2. bis Sa. 11.2. / 18:00
So. 12.2. bis Mi. 15.2. / 20:30

The Happy Film

Dem österreichischen Designer und Grammy-Preisträger Stefan Sagmeister geht es eigentlich gut. Er hat seine eigene erfolgreiche Firma in seiner Lieblingsstadt New York. Er hat Plattencover für die Rolling Stones entworfen, für Lou Reed, Jay-Z und Talking Heads. Er hat viel Geld und künstlerisch macht er nur das, was ihn interessiert. Aber: Kann ich meinen Geist genauso trainieren wie meinen Körper, so dass ich glücklich(er) bin? - fragte sich der Mittvierziger eines Tages. Drei Möglichkeiten will er ausprobieren: Erstens Meditation, zweitens Therapie und drittens Medikamente. Und prompt macht Sagmeister eine filmische Langzeitstudie über seine Suche nach Glück. Dieser Film wird sie nicht glücklich machen“, heißt es zu Beginn. Dem kann man nicht widersprechen. Auch wenn es keine neuen Erkenntnisse zum Thema Glück gibt, entstanden ist ein wunderbar schräger Dokumentarfilm.

USA, AT, F, INO, GB 2016, Regie: Stefan Sagmeister & Hillman Curtis, 95 Min., OmU

Mehr zum Film:
Mit der „Presse“ sprach Stefan Sagmeister über Glück und Geld, Pfauen und Mick Jagger... von Thomas Kramer
http://diepresse.com/home/leben/kreativ/1303621/Stefan-Sagmeister_Ein-Designer-sucht-das-Glueck

Do. 16.2., So. 19.2. bis Di. 21.2., Do. 23.2. / 20:30
Sa. 18.2. / 18:00 

Aloys

Sein ganzes bisheriges Leben hat Aloys gemeinsam mit seinem Vater als Privatdetektiv gearbeitet. Nun ist dieser gestorben, und der nie wirklich erwachsen gewordene Sohn muss sein Leben selbst in die Hand nehmen. Eines Tages macht Aloys einen Fehler und wird von den Observierten entdeckt. Vor Ärger und Frust besäuft er sich sinnlos und schläft in einem Linienbus ein. Nach dem Aufwachen stellt er fest, dass ihm jemand Camcorder und Videos gestohlen hat. Wenig später ruft ihn eine Frau an und beginnt ein Psychospiel mit Aloys, das sie „Telefonwandern“ nennt. Es bedeutet, im Gespräch am Telefon Umgebungen, Situationen und Ereignisse zu phantasieren und so eine Gegenwelt zur tristen Alltagswirklichkeit zu kreieren. Was für ein Mensch sich hinter der weiblichen Stimme verbirgt, weiß Aloys nicht.

CH/F 2016, Regie: Tobias Nölle, mit Georg Friedrich, Tilde Overbeck, Kamil Krejcí, 91 Min.

Kritik von Katrin Doerksen bei www.kino-zeit.de auf
http://www.kino-zeit.de/filme/aloys

Kritik von Gabriele Summen auf
http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/13978/kino/kritik?item=314935

Kritik von Sascha Westphal im Evangelischen Pressedienst bei
http://www.epd-film.de/filmkritiken/aloys