Menschsein / INTERNATIONALER TAG DER MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

405 Tage. 23 Nationen. 19 Sprachen.

Eine Frage: Was hat Menschsein mit Behinderung zu tun?


Eine Veranstaltung aus der LBB-Reihe „10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Bremen – Einiges erreicht, aber noch viel vor“

Im Rahmen des Mottos „10 Jahre UN-BRK in Bremen - Einiges erreicht, aber noch viel vor" lädt der Landesbehindertenbeauftragte Sie herzlich zur Premiere von „MENSCHSEIN“ ein. Der Film wird am internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen deutschlandweit in 100 Kinos gleichzeitig gezeigt.


Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung für den 3.12. per E-Mail an office@lbb.bremen.de oder per Telefon unter (0421) 361 18 18 1 - bitte bis zum 29.11.


Das Programm am 3.12.

15:30 Uhr Ankommen bei Kaffee, Tee und Kaltgetränken

16:00 Uhr Begrüßung Joachim Steinbrück

Landesbehindertenbeauftragter der Freien Hansestadt Bremen

16:10 Uhr Vorführung von „Humanness/ Menschsein“

(Der Film wird mit Untertiteln gezeigt. Audiodeskription via „GRETA-APP“.)

17:40 Uhr Publikumsgespräch

18:30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Informationen zur Barrierefreiheit des City 46 Kommunalkinos

 

Di. 3.12. / 16:00 in Kino 1 * Eintritt frei!

Sondervorstellung mit Gästen und Filmgespräch:

Christopher Duis (BeN - Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk), Susanne Grobien (Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten, internationale Kontakte und Entwicklungszusammenarbeit), Jürgen Kathmann (u. a. 7 Jahre Entwicklungshilfetätigkeit in Nepal), Joachim Steinbrück (Landesbehindertenbeauftragter). Gesamtmoderation: Vera Kuenzer
18:30 Uhr
Ende der Veranstaltung


Weitere Filmvorstellungen:

Mi. 4.12. + Do. 5.12. / 18:00 in Kino 2

Menschsein / INTERNATIONALER TAG DER MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Der Realschullehrer Dennis Klein hatte als Kind lange Zeit Angst vor Menschen mit Behinderungen, vor allem, weil es in seinem Leben keine Berührungspunkte mit ihnen gab. Erst durch wirkliche Begegnungen und Freundschaften änderte sich seine Sichtweise. Doch warum werden Menschen, die mit Behinderungen leben, noch immer zu einer marginalisierten Randgruppe in der Gesellschaft gemacht? Warum sind unsere Institutionen nicht schon längst barrierefrei? Wie gehen wir miteinander um und wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Diesen und weiteren Fragen wollte Dennis Klein auf den Grund gehen und begab sich daher mit einer Kamera im Gepäck auf große Fahrt. Sechs Kontinente und 23 Länder bereiste er. Die Realität ist nach wie vor schockierend: Noch immer leben viele Menschen mit Behinderungen versteckt vor der Gesellschaft oder sind an der Teilhabe gehindert. Wer laufen kann, bemerkt die Treppen nicht, die zum Kino führen, in dem dieser Film gezeigt wird. Wer nicht im Rolli sitzt, dem fällt nicht auf, dass die Tür zum Foyer eine Behinderung ist.

D 2019, Regie: Oliver Stritzke, Drehbuch & Kamera: Dennis Klein, 97 Min., teilw. OmU