Do. 29.8. bis So. 1.9., Di. 3.9. + Mi. 4.9. / 20:00

Burning / HARUKI MURAKAMI

Nach seinem Studium trifft der aus einfachen Verhältnissen stammende Jongsu in Seoul zufällig seine Schulkameradin Haemi wieder, die sich als Animateurin durchschlägt. Nach einem durchzechten Abend kommt es zum Sex. Jongsus Gefühle sind geweckt, doch der Zeitpunkt ist ungünstig – Haemi steht kurz vor einem lange geplanten Trip nach Afrika. Sehnsüchtig erwartet Jongsu den Tag ihrer Rückkehr. Als Haemi zurückkehrt, ist Ben bei ihr – reich, mysteriös und sehr anhänglich. Als Haemi bald darauf spurlos verschwindet, stürzt die verzweifelte Suche nach ihr Jongsu in ein Labyrinth aus Misstrauen und Paranoia.

Regisseur Chang-dong Lee gelingt es- ohne die gängigen Spannungselemente – dass das Publikum gebannt verfolgt, was passiert und in der Hoffnung verharrt, die Ereignisse mögen sich noch aufklären. Der vielfach ausgezeichnete Mystery-Thriller beruht auf einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami. 2018 lief „Burning“ im Wettbewerb des Festivals von Cannes und erhielt in der Kritikerwertung von „Screen International“ die höchste Punktzahl aller Zeiten. „Die einhellige Bewunderung der internationalen Kritik gilt einem Regisseur, der seit 20 Jahren komplexe, vielschichtige Erzählungen und Figuren auf die Leinwand bringt, in denen er auch sein Land porträtiert. Sie handeln von Außenseitern, Randfiguren in politischen und sozialen Kräftefeldern. Letztlich wissen sie nicht, wie ihnen geschieht… „Burning“ ist einer der besten Filme aller Zeiten“ (Katja Nicoedemus in Die ZEIT)

Südkorea 2018, Regie: Lee Chang-dong, mit Yoo Ah-in, Steven Yeun, Jun Jong-seo, 148 Min., korean. OmU

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„Einfach abgehoben! Die internationale Kritik hat recht: "Burning" des Südkoreaners Lee Chang Dong ist einer der besten Filme aller Zeiten. Katja Nicoedemus in Die ZEIT

„Seit seiner Premiere im vergangenen Jahr bei den Filmfestspielen von Cannes sorgt das südkoreanische Charakter-Thriller-Drama »Burning« (Beoning) für Aufsehen. Denn Regisseur Chang-dong Lee liefert darin den Beweis, dass nicht unbedingt etwas herkömmlich Spannendes zu passieren braucht, damit ein Publikum gebannt verfolgt, was sich zuträgt, immer in der Hoffnung, die Dinge mögen sich doch noch aufklären, vielleicht.“ Alexandra Seitz in epd Film