CINEMA OBSCURE / Filmreihe

Die Filmgenres Horror, Science-Fiction, Fantasy, Phantastik, Obskuritäten, Psychotronik, Trash und Experimentales kommen im Kino oft zu kurz. Für die Präsenz unterschlagener Filmkulturen setzt sich das »Cinema Obscure« einmal im Monat ein. Eine Konspiration für besseres Kino - in Zusammenarbeit mit Drop-Out Cinema.

Sa. 27.4. / 22:30

Mega Time Squad / CINEMA OBSCURE

Als der Kleinganove John ein antikes chinesisches Armband findet, ahnt er nichts Böses. Das unscheinbare Artefakt entpuppt sich jedoch schon bald als wundersames Instrument, denn es ermöglicht dem Besitzer, durch die Zeit zu reisen und so den Verlauf der Geschichte zu ändern. John probiert dies natürlich aus, um einige Fehler in seiner Vergangenheit auszumerzen. Doch dann beschließt John, das geheimnisvolle Armband einzusetzen, um nach seinem nächsten Überfall ungestraft davonzukommen. Ganz so einfach ist es dann jedoch nicht.

»'Mega Time Squad' is a hilarious romp, a time-travel comedy that mixes action with the supernatural.« (812filmreviews)

NZ 2018, Regie: Tim Van Dammen, mit Jonny Brugh, Anton Tennet, Milo Cawthorne, 86 Min., engl. OmU

Zum Weiterlesen

»A grounded sci-fi mini-odyssey with lots of creativity and even more laugh-out-loud gags.« (Vollständige Kritik auf Englisch / RogerEbert.com)

»The script is foul-mouthed and very funny, revelling in its distinctly Kiwi rhythm and dialogue. There's a dry wit to the gags, frequently bordering on absurdism. « (Vollständige Kritik auf Englisch / New Zealand Harald)

»Mega Time Squad is an event that should be repeated.« (Vollständige Kritik auf Englisch / 812filmreviews)

IM RAHMEN DER FILMREIHE WURDEN IN DEN VERGANGENEN MONATEN BEREITS GEZEIGT:

Sa. 9.3. / 23:00

Luz / CINEMA OBSCURE

Luz, Taxifahrerin lateinamerikanischer Herkunft, schleppt sich verwundet nach einem Unfall zur nächsten Polizeistation. Dort gibt sie an, von einem Dämon verfolgt zu werden. Die Polizei zieht den Psychologen Dr. Rossini zu Rate, er soll mittels Hypnose herausfinden, was im Kopf der jungen Frau vor sich geht. Der Versuch, sich in Luz‘ Psyche hineinzuversetzen gelingt zwar, doch löst Dr. Rossini damit eine Serie von Ereignissen aus, die niemand mehr kontrollieren kann. Luz macht in Trance ihre Erinnerung und Imagination zur Wirklichkeit. Alle stehen unter einem Bann, während sich die dämonischen Kräfte zu manifestieren beginnen und Vergangenheit, Fantasie und Realität zunehmend miteinander verschwimmen.

„Luz“ ist das Erstlingswerk von Tilman Singer, der den Film ursprünglich als Abschlussarbeit an der Kunsthochschule für Medien in Köln gedreht hat. Antje Wessels (filmstarts.de) bezeichnet den Film als audiovisuelles Feuerwerk, dem man sich nicht entziehen kann.

D 2018, Regie: Tilman Singer, mit Luana Velia, mit Julia Riedler, Jan Bluthardt, 70 Min., OmU

Zum Weiterlesen

„Regie-Newcomer Tilman Singer gelingt mit „Luz“ ein hochästhetischer Thriller im Stile klassischer italienischer Horrorfilme, in dem sich die Musik, die Bilder und die betont lückenhafte Story zu einem beispiellosen Faszinosum zusammenfügen.“ (filmstarts)

„Besessenheit, Trauma, Psychospiele und das Böse – eine Art Kammerspiel, doch in der Kammer steckt alles drin, was einen Horrorfilm ausmachen sollte. Nicht die Schocks, nicht Blut und Ekel. Sondern ein Nervenzerren, ein Unter-die-Haut-gehen. Eine Symbiose von Handlung, Set-Design, Musik. Und die Frage, ob es so etwas wie ein unschuldiges Böses gibt.“ (kinozeit)

So. 24.2. bis Mi. 27.2. / 20:00

Do. 28.2. / 20:30

Suspiria / CINEMA OBSCURE

Die junge Amerikanerin Susie Bannion kommt 1977 zum Studium an der renommierten Tanzakademie Markos nach Berlin. Während Susie unter der revolutionären künstlerischen Leiterin Madame Blanc außergewöhnliche Fortschritte macht, freundet sie sich mit der Tänzerin Sara an. Als eine Tanzkollegin unter mysteriösen Umständen verschwindet, kommt deren Psychotherapeut Dr. Klemperer einem dunklen Geheimnis der Akademie auf die Spur. Auch Susie und Sara ahnen, dass sich hinter der Fassade von Madame Blanc und ihrer Tanzschule etwas ganz anderes verbirgt.

Dank der exzellenten Besetzung und dem einschlägigen Soundtrack von Thom Yorke (Radiohead), ist Regisseur Luca Guadagnino („Call me by your name“) mit „Suspiria“ ein brillantes Remake von Dario Argentos Klassiker gelungen. Mit unvergesslichen Bildern hat der Oscar®-nominierte Regisseur ein fesselndes Meisterwerk geschaffen, das einem den Atem raubt.

I/USA 2018, Regie: Luca Guadagnino, mit Dakota Johnson, Tilda Swinton, Mia Goth, Jessica Harper, 152 Min., engl. / ital. OmU

Zum Weiterlesen

»Luca Guadagnino hat mit „Suspiria“ kein Remakes des Originals von Dario Argento gemacht, sondern sein ganz eigenes, neues Werk erschaffen. Noch immer geht es um eine Tanztruppe in Deutschland, die von mysteriösen Frauen geleitet wird. Doch es geht um so so so viel mehr.« (Vollständige Kritik / Kino-Zeit)

»Statt im Respekt vor Argento zu erstarren, erschafft Luca Guadagnino seine ganz eigene Vision: ein kühner, exzessiver Trip ins Vieldeutige, glänzend gespielt und getanzt, mit hypnotischer Musik von Thom Yorke.« (Vollständige Kritik / epd-Film)