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QUEERFILMNACHT

Die queerfilmnacht vereint die beiden bisherigen Filmprogramme – die rein lesbisch ausgerichtete L-Filmnacht und die schwule Gay-Filmnacht – und öffnet sich zugleich gegenüber Filmen, die auch andere sexuelle Identitäten wie Bisexualität, Transgender, Intersexualität usw. thematisieren.

Die queerfilmnacht wird in enger Kooperation mit dem SISSY-Blog programmiert, dem neuen Zuhause des SISSY-Magazins. Die SISSY, 2008 als Printmagazin gegründet, galt mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren und über 5.500 Abonnenten bis zu ihrer vorübergehenden Einstellung im Herbst 2015 als wichtigstes queeres Filmmedium in Deutschland und erfreute sich vor allem innerhalb der schwul-lesbischen Szene einer enormen Bekanntheit.

Im August 2016 geht die SISSY als Online-Magazin www.sissymag.de mit dem bewährten inhaltlichen Fokus und zahlreichen neuen Formaten an den Start. Die queerfilmnacht wird in der SISSY umfangreich präsent sein.

Fr. 21.4. / 20:30
Di. 25.4. bis Do. 27.4. + So. 30.4. / 18:00

Siebzehn

Die letzten Wochen vor den Sommerferien, endlose Möglichkeiten, das Versprechen von Freiheit, Liebe, Sehnsucht, Herzschmerz – mit siebzehn hat man es nicht so leicht. Paula, Externe im Internat, kümmert sich um ihren kranken Vater, liebt Französisch und ist heimlich in Charlotte verliebt. Die wiederum hat einen Freund. Dann gibt es da noch Lilli, die ständig darauf aus ist, Grenzen zu überschreiten. Anders als in den meisten Coming of age-Filmen bleibt hier eine klischeehafte Story aus, vielmehr konzentriert Regisseurin Art sich auf das eigentliche Thema, dass wohl die meisten Siebzehnjährigen herumtreibt: Teenage angst. Beim 38. Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken im Januar 2017 erhielt SIEBZEHN den Max-Ophüls-Preis und Elisabeth Wabitsch wurde als Beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.

Österreich 2017, Regie: Monja Art, mit Elisabeth Wabitsch, Martina Poel, 103 Min.