Der Nachwuchspreisträger des 18. Bremer Filmpreises ist Felix Lenz

Felix Lenz lebt und arbeitet in Frankfurt am Main, wo er 1974 geboren wurde. Dort studierte er auch Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Kulturanthropologie und Germanistik.
2005 promovierte er mit seiner Dissertation „Sergej Eisenstein: Montagezeit – Rhythmus, Formdramaturgie Pathos“.
Heute ist er Lehrbeauftragter an den Universitäten Frankfurt, Marburg, Bonn, Hamburg und Paderborn, sowie am Filmhaus Frankfurt.
Zu den Schwerpunkten in seiner Lehre und Forschung gehören vor allem die Theorie, das Filmwerk und die Sehschule von Sergej M. Einsenstein, sowie die dazugehörigen Montagetheorien. Des Weiteren lehrt und forscht Lenz zu den filmischen Werken der Regisseure Vittorio und Paolo Taviani, Dominik Graf und Terrence Malick.
Zu seinen aktuelleren Forschungsprojekten zählt insbesondere Goethes Farbenlehre als Quellpunkt moderner Bildauffassungen.
Lenz arbeitet darüber hinaus auch als Regisseur und Editor eigener Kurzspiel- und Experimentalfilme.

Kurzvita
1974 _ Geboren in Frankfurt am Main
1994_ Experimentalspielfilm: Die Linkswende
1994-2001_ Magisterstudium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie der Germanistik und Kulturanthropologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Abschluss mit der Magisterhausarbeit: "Revolutionäre Zeitinszenierungen bei Sergej Eisenstein. PANZERKREUZER POTEMKIN und OKTOBER". Mit Auszeichnung bestanden
1996-1999_ Arbeit als Kameraassistent für Steven Spielbergs Survivors of the Shoah Visual History Foundation
1997_ Kurzspielfilm: Sperrmüll
2001_ Kurzspielfilm: Alarm 2001-2005_ Promotionsstudium am Institut für Theater, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main
2004_ Kurzspielfilm: Der Mann an der Leine
2005_ Promotion mit seiner Dissertation „Sergej Eisenstein: Montagezeit – Rhythmus, Formdramaturgie Pathos
2006-2011_ Arbeit als selbständiger Drehbuchlektor für die ARD DEGETO FILM GmbH
2007_ Lehrbeauftragter am Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg
2007-2009_ Lehrbeauftragter am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn
2008-2014_ Lehrbeauftragter am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg
2009_ Experimentalfilm: What is a minute, Lumière?
2005-2014_ Lehrbeauftragter am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main
2013-heute_ Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Literatur und Medien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
2014-2015_ Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Literatur und Medien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
2015_ Arbeit als Co-Autor und Rechercheur für das Exposé zur Entwicklung der TV-Serie "Influence". Produktion: neoPOL Film, Tonio Kellner und Jérôme Blesson