16. Bremer Filmpreis geht an Sylvie Testud

Den Bremer Filmpreis 2014, gestiftet von der Sparkasse Bremen, erhält die französische Schauspielerin, Regisseurin und Autorin
Sylvie Testud.

Die „GUT FÜR BREMEN STIFTUNG der Sparkasse in Bremen“ vergibt den mit 8.000 Euro dotierten Preis in Kooperation mit dem CITY 46/ Kommunalkino Bremen e.V.

Der Bremer Filmpreis unterscheidet sich von anderen Preisen der Branche, da er außergewöhnliche Leistungen im europäischen Film auf verschiedenen Gebieten des Filmschaffens würdigt. Ausdrücklich werden nicht nur Regisseure ausgewählt, denn Filmemachen ist Teamarbeit.


©Fotograf: Georges Biard

Die Jury begründet ihre Entscheidung für Sylvie Testud unter anderem so:
„Sie hat etwas Sprödes und Lakonisches, das ihrer zierlichen Physis auf den ersten Blick zu widersprechen scheint. Auf den zweiten Blick sieht man, dass die Zierlichkeit einhergeht mit Eigensinn und Stärke, was eine berückende und seltene Mischung ergibt, einen ausgesprochen interessanten Frauentypus.“

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines festlichen Senatsempfangs am Donnerstag, 16. Januar 2014 in der Oberen Halle des Bremer Rathauses statt (nur mit Einladung).

Pressemitteilung der Sparkasse Bremen (Dez. 2013 / PDF)


©Foto Philippe Quaisse

Einem breiten Publikum in Deutschland bekannt wurde Sylvie Testud in Caroline Links Spielfilm Jenseits der Stille in der Rolle der Tochter von gehörlosen Eltern, für die sie 1997 mit einem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde.

Die Jury des Bremer Filmpreises setzt sich zusammen aus Cristina Nord, Filmredakteurin und Dozentin, Filmemacher Pepe Danquart und Dr. Rainer Rother, Filmwissenschaftler und Direktor des Museums für Film und Fernsehen Berlin. Der Preis, die „Bremer Wundertüte“, wird alljährlich eigens für den Preisträger von einem Bremer Künstler gestaltet.


 

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